Gefährliche Beifuß-Ambrosie
Zu einem vorsichtigen Umgang mit der "Beifuß-Ambrosie" rät die Untere Naturschutzbehörde (UNB). Die Pollen der auch "Traubenkraut" genannten Pflanze, die aus Nordamerika eingeschleppt wurde, können schwere Allergien auslösen und sind vor allem für Asthmatiker und Allergiker problematisch. Deshalb bittet die UNB auch darum, das Vorkommen von Beifuß-Ambrosien an sie zu melden.
Die Pflanze hat sich in den letzten Jahren auch in unserer Region schnell ausgebreitet. Sie kann dabei einheimische Pflanzen verdrängen und dringt in landwirtschaftliche Flächen ein. Beifuß-Ambrosien sind einjährig und werden je nach Standort zwischen 15 und 180 cm groß. Ihre Blätter sind stark gefiedert, die Blüten befinden sich bei männlichen Pflanzen am Ende der Triebe und bei weiblichen Pflanzen unterhalb und in den Blattachseln. Hauptblütezeit ist zwischen Ende August und Oktober. Eingeschleppt werden die Samen unter anderem durch Vogelfutter und andere Futtermittel, aber auch durch den Transport von Erdmaterial und in Ballen von Zierpflanzen.
Wer gegen Beifuß-Ambrosien vorgehen will, sollte dabei auf alle Fälle Handschuhe und bei blühenden Pflanzen unbedingt auch eine Feinstaubmaske tragen. Kleinere Bestände sollte man vor der Blüte mitsamt der Wurzel ausreißen. Blühende oder samentragende Pflanzen werden am besten verbrannt oder über die Restmülltonne entsorgt - auf keinen Fall darf man sie kompostieren oder in die Biotonne werfen. Größere Bestände lassen sich durch wiederholtes Abmähen schwächen.
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