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Frankfurt und der NS
Drei Ausstellungen. Drei Perspektiven.

9. Dezember 2021 bis 23. April 2023



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Mehr als 75 Jahre nach der Befreiung Frankfurts durch die US-Truppen sind der Nationalsozialismus und sein Nachwirken wieder aktueller denn je. Das zeigen rechtsradikale Anschläge, Parteien und Propaganda. Vom 9. Dezember 2021 bis zum 23. April 2023 zeigt das Historische Museum erstmals eine Gesamtschau über die NS-Zeit in Frankfurt - mit drei gleichzeitig startenden Ausstellungen aus unterschiedlichen Perspektiven.

"Eine Stadt macht mit"
Diese zeitgeschichtliche Ausstellung verdeutlicht, wie sich das vor 1933 als liberal und demokratisch geltende Frankfurt entsprechend der NS-Ideologie umstrukturierte.
Die Besucher*innen werden zu 19 typischen urbanen Orten Frankfurts geführt. Die dort präsentierten Geschichten machen deutlich, wie der Nationalsozialismus die Stadt und den Alltag prägte. Es geht um Handlungsoptionen und Konsequenzen politischer Untätigkeit, Formen des Widerstandes und persönliche Vitae der Verfolgten.
Ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen sowie pädagogisches Material und ein Multimedia-Guide ergänzen die Ausstellung.

Mit dem Stadtlabor auf Spurensuche im Heute
Wo in Frankfurt finden sich heute noch Spuren des Nationalsozialismus? Wie nehmen wir diese Spuren wahr?
Im Herbst 2020 machten sich rund 30 Frankfurter*innen in einem partizipativen Prozess auf die Suche nach Antworten auf diese Fragen. Nun geben sie in der neuen Ausstellung des Stadtlabors Einblicke in ihre Wahrnehmungen, Prägungen, Gefühle und Einstellungen zu Frankfurts Geschichte. Erinnerungskultur und -arbeit wird für alle zugänglich gemacht und diskutiert.
Weitere Informationen

Nachgefragt: Frankfurt und der NS
Schule, Familie, Spiel, Jugend und Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg: Ausgehend vom Leben junger Menschen in Frankfurt gibt die Ausstellung Einblick in Mentalitäten, Handlungsspielräume und Gesellschaftsstrukturen in der NS-Zeit. Die Vielfalt der Perspektiven und Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen wird anhand von Interviews mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen, Biographien und Objekten erzählt. Gespräche mit Menschen im heutigen Frankfurt thematisieren die Fortwirkungen der NS-Zeit und ermutigen die Besucher und Besucherinnen zur Auseinandersetzung mit den eigenen Standpunkten.
Die Ausstellung ist für Menschen ab zehn Jahren geeignet.


Pressekonferenz am 6. Dezember 2021 im HMF
v.l.: Jan Gerchow (Museumsdirektor), Peter Feldmann (Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main) und Dr. Ina Hartwig (Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt am Main)
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Foto: HMF Vergrößerung



Weitere Informationen
https://historisches-museum-frankfurt.de/en/informationen


Aktuelles

Historisches Museum Frankfurt
- HMF -
Saalhof 1 (am Römerberg),
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069 21235599
Link




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