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Nennt mich Rembrandt
Durchbruch in Amsterdam


Pressekonferenz am 5. Oktober 2021
mit
Städel-Direktor Dr. Philipp Demandt (l) und
Prof. Dr. Jochen Sander, stellv. Leiter und Sammlungsleiter
Vergrößerung

Ausstellung 6. Oktober 2021 bis 30. Januar 2022
Städel Museum,
60596 Frankfurt am Main, Schaumainkai 63

Das Städel Museum feiert den größten Künstler des niederländischen 17. Jahrhunderts: Rembrandt van Rijn.
Die Ausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ betrachtet erstmalig die Erfolgsgeschichte Rembrandts vom jungen, ambitionierten Künstler aus Leiden hin zum berühmten Meister in Amsterdam.
60 Kunstwerke Rembrandts treten dafür in Dialog mit Bildern anderer Künstler seiner Zeit. Die Schau vereint den bedeutenden Frankfurter Bestand an Arbeiten Rembrandts, darunter Die Blendung Simsons (1636), mit herausragenden Leihgaben internationaler Museen. Insgesamt rund 140 Gemälde, Druckgrafiken und Zeichnungen von Rembrandt und seinen Zeitgenossen – aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National Gallery in London, dem Museo Nacional del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in Washington – beleuchten den eindrucksvollen Aufstieg und Durchbruch des Künstlers in den Jahren 1630 bis zur Mitte der 1650er-Jahre.

Mit ‚Nennt mich Rembrandt!‘ nimmt das Städel Museum eine weltberühmte Künstlerpersönlichkeit in den Blick. Ausgehend von über 40 Werken aus unserer Sammlung und bereichert um 94 wichtige Leihgaben aus aller Welt, zeichnen wir die entscheidenden Jahre von Rembrandts Karriere nach und folgen ihm auf seinem Weg zu Erfolg und Meisterschaft. Zwei Jahre nach ‚Making van Gogh‘ ist unsere Rembrandt-Ausstellung auch ein Zeichen des Aufbruchs für Frankfurt – und ein großer Dank an die Förderer dieses herausragenden Projektes ebenso wie an alle Bürgerinnen und Bürger, Partner, Stiftungen und Unternehmen, deren überwältigende Solidarität unser Haus über die vergangenen Monate mehr denn je getragen hat“, so Städel Direktor  Philipp Demandt .

Rembrandts Bildproduktion war erstaunlich reich und umfasste neben Landschaften, Genreszenen und Stillleben vor allem dramatische Historienbilder und lebensnahe Porträts. Dabei prägte die Auseinandersetzung mit anderen Malern seine künstlerische Entwicklung ebenso wie seine unternehmerischen Ambitionen. In der anregenden Atmosphäre von Wettstreit und Konkurrenz in Amsterdam, wo viele talentierte Künstler um die Gunst des wohlhabenden Bürgertums warben, entwickelte Rembrandt jene einzigartig expressive Bildsprache, mit welcher er sich schließlich auf dem hart umkämpften Kunstmarkt durchsetzen konnte. 

Städel-Museum Homepage

Sonderöffnung am 16.10.2021, 19.00–24.00 Uhr:
kostenfreie Ausstellungsbesuch ( nur mit Online Ticket)

Begleitprogramm zur Ausstellung

Corona-Regeln

Podcast: blindedbyrembrandt.de




Rembrandt, Bildnis eines Mannes mit Hut in den Händen, um 1637


Rembrandt, Die Entführung des Ganymed, 1635


Rembrandt, Die Blendung Simsons, 1636


Ferdinand Bol, Die Regenten des Amsterdamer Leprozenhuis, 1649


Nicolaes Eliasz, Pickenoy, Diana und Aktaion, um 1640

Nicolaes Eliasz, Bildnis eines stehenden Mannes, 1628 (l.)
Rembrandt, Bildnis eines stehenden Mannes (Andries des Graeff), 1639
 
-> https://bit.ly/3Do2IXj

 

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