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„KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945“

bis 6. Juni 2022
Schirn-Kunsthalle, 60311 Frankfurt am Main, Römerberg



Pressekonferenz am 3. März 2022
v.l.: Dr. Philipp Demandt ( Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt),
Frau Karin Wolff (Geschäftsführerin, Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH) und Dr. Ilka Voermann (Kuratorin)

Dr. Philipp Demandt, Direktor der Schirn Kunsthalle Frankfurt: „‚KUNST FÜR KEINEN‘ ist ein besonderer Titel für eine ebenso besondere Ausstellung. Die Angabe des Zeitraums 1933–1945 macht deutlich, dass wir uns mit dieser Ausstellung einem komplexen wie herausfordernden Abschnitt der deutschen (Kunst-)Geschichte widmen. Während viele Exilkünstler in den letzten Jahren Gegenstand von Untersuchungen wurden, sind die Werke der unangepassten Künstler, die in Deutschland blieben, noch nicht ausreichend betrachtet. Bis heute tun wir uns im Umgang mit ihnen schwer. Mit ‚KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945‘ möchten wir diese verhaltene Skepsis einem neuen, interessierten Blick weichen lassen und so einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Kunst jener Jahre leisten. Damit schlägt die Schirn einmal mehr die Brücke von der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die heutige Zeit.“

Die umfassende Überblicksausstellung zeigt, welche unterschiedlichen Strategien und Handlungsspielräume Künstlerinnen und Künstler während des Nationalsozialismus in Deutschland nutzten, die keine Nähe zum Regime suchten oder fanden. Anhand von 14 ausgewählten Biografien und etwa 140 Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Fotografien beleuchtet die Ausstellung eine Kunst, die abseits der offiziellen Regimekunst existierte, aber ohne Publikum blieb.
Isolation, fehlendes Publikum und mangelnder Austausch prägten das Schaffen jener, denen im Nationalsozialismus die Arbeits- und Lebensgrundlage entzogen worden war. Die Ausstellung verdeutlicht, dass nicht allein Apathie, Stillstand und Aussichtlosigkeit die künstlerische Arbeit in dieser Zeit bestimmten. Rückbezug auf das eigene Werk, Beschäftigung mit existenziellen Themen und inhaltliche Anpassung waren etwa Reaktionen auf die totalitäre NS-Kunstpolitik.

Präsentiert werden Werke von Willi Baumeister, Otto Dix, Hans Grundig, Lea Grundig, Werner Heldt, Hannah Höch, Marta Hoepffner, Karl Hofer, Edmund Kesting, Jeanne Mammen, Ernst Wilhelm Nay, Franz Radziwill, Hans Uhlmann und Fritz Winter. Biografien (PDF)

Begleitprogramm (PDF)


„KUNST FÜR KEINEN. 1933–1945“

r.: Jeanne Mammen, Sterbender Krieger (Junger Soldat im Frontfeuer), um 1943, Tempera auf Karton, 151 x 140 cm, Jeanne-Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin, © Jeanne-Mammen-Stiftung im Stadtmuseum Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Foto: Oliver Ziebe, Berlin


Edmund Kesting, Trümmerstätte an der Dresdner Frauenkirche, 1945, Vintage print, 24 x 16,9 cm, Galerie Berinson, Berlin, © Galerie Berinson, Berlin / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Werner Heldt, Meeting (Aufmarsch der Nullen), 1933–1935, Kohle auf Guarro-Bütten, 47 × 63,3 cm, Berlinische Galerie – Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur, © Berlinische Galerie / VG Bild-Kunst, Bonn 2022

Portraits (PDF)


Hannah Höch

Blau-Gelb: Solidarität mit der Ukraine

https://bit.ly/2XBEfe6

Deutschland
Hessen
Rhein-Main-Gebiet

Ausstellung
bis 6. Juni 2022
Schirn-Kunsthalle
60311 Frankfurt am Main
Römerberg


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