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Ausstellungstipps für Groß-Gerau und Rhein-Main




So, 17.3., 11 - 17 Uhr
Fotoausstellung zum Unwort des Jahres 2018
„Anti-Abschiebe-Industrie“
Persönliche Ansichten von zehn Darmstädter Fotografen und Fotografinnen: Stefan Daub, Jan Nouki Ehlers, Julia Essl, Albrecht Haag, Jens Mangelsen, Manfred Nerlich, Sebastian Reimold, Jens Steingässer, Rahel Welsen, Andreas Zierhut
Finissage: So., 17. März., 15-17 Uhr
Begleitprogramm siehe
Veranstaltungstipps
Für Schulklassen und Unternehmen wird es spezielle Angebote geben, die ebenfalls kostenfrei sind. Bei Interesse und bezüglich terminlicher Absprachen melden Sie sich unter Angabe der Einrichtung und Gruppengröße gerne direkt unter kontakt@schader-stiftung.de
Darmstadt, Schader-Forum, Goethestraße 2

bis 28.3.2019
"Lust auf Mee(h)r"
Fotografien von Thomas Memmer
Eintritt frei
Vernissage: 12. Jan., 18 Uhr
Mörfelden-
Walldorf, Stadtbücherei Mörfelden, Kulturhaus, Bahnhofstraße 1

bis 12.4.2019
„Strafraum Sachsen 2.0. Fußball
zwischen Ressentiments und Integration.“

Die Ausstellung zeigt auf 21 Tafeln das Doppelleben des Fußballs auf: Einerseits wird Fußball immer häufiger als Bühne für menschenverachtende Einstellungen genutzt. Andererseits werden auch die verbindenden Elemente des Fußballs
bzw. des Sports hervorgehoben.
Zusammengestellt wurde „Strafraum Sachsen 2.0“ von der Leipziger Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport - Fußball. Die Ausstellung im Landratsamt organisiert hat die Fachstelle des Netzwerks gegen Rechtsextremismus und Rassismus im Kreis Groß-Gerau, das auch Terminanfragen zur Besichtigung entgegennimmt (E-Mail:
netzwerk-demokratie@kreisgg.de
).
Groß-Gerau, Landratsamt, Foyer, Wilhelm-Seipp-Straße


bis 28.4.
2019
Antanas Sutkus. Fotografien
Die Opelvillen würdigen Litauens bekanntesten Fotografen Antanas Sutkus. Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren und zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas. Kunstpolitischen Doktrinen der Sowjet-Herrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Fotogeschichte schrieb Sutkus auch durch eine Aufnahme von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte. In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt dem existenzialistischen Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestemmt, im dunklen Mantel auf hellem Sand.
Ausführliche Infos
Rüsselsheim, Opelvillen


bis 29.4.2019
Mitmachausstellung "Gib Stoff!"
für Textiltüftler und Fadenforscher.
Stoffe wärmen uns schon seit vielen Jahrtausenden. Und sie können noch mehr! Kleidung transportiert Botschaften und zeigt Zugehörigkeiten. Textilien gestalten unsere Wohnungen und Autos, technische Stoffe werden in Maschinen, der Medizin- und Umwelttechnik verwendet.
Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erschließt sich in der Mitmachausstellung die ganze Welt der Textilgeschichten. Was haben etwa ein flauschiges Kaninchen, eine Brennnessel und Erdöl gemeinsam? Sie alle liefern Fasern, aus denen sich Garne herstellen lassen! Aber wie wird aus dem Faden eine textile Fläche? Das können die Besucherinnen und Besucher in der Ausstellung selbst ausprobieren: beim Weben, Stricken oder Knüpfen. Und auch die kreative Stoffveredlung über das Färben, Drucken und die Mustergestaltung bis hin zum Upcycling ausgedienter Textilien ermöglicht experimentelles Lernen.
Weitere Infos
Rüsselsheim,
Stadt- und Industriemuseum,
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4

Stockstadt am Rhein
bis 1.5.2019
„Historische Luftaufnahmen 
von 1968“

In der von Jörg Hartung zusammengestellten Sonderausstellung werden historische Luftaufnahmen von Stockstadt am Rhein gezeigt, die überwiegend aus dem Jahr 1968 stammen. Insbesondere werden die baulichen Veränderungen im Ortsbild der
Altrheingemeinde in den letzten 50 Jahren deutlich.
Vernissage: Sa., 16.3., 16.30 Uhr
Eintritt frei - Spenden erwünscht
Stockstadt am Rhein,
Hofgut Guntershausen/Kühkopf, Außerhalb 27


bis 2.5.2019
Susannah Martin JUST NATURE
Die Ausstellung würdigt erstmals in großem Umfang das malerische Schaffen der US-amerikanischen Künstlerin in der Rhein-Main Region. Es geht um Freiheitsentwürfe, die sich im Verhältnis von Mensch und Natur niederschlagen.
Susannah Martin findet eine völlig eigene Bildsprache, um das Verhältnis des Aktes in der Natur darzustellen. Für sie ist der entblößte Mensch, der bar jeglicher sozialen Indikatoren ist, ein Symbol des Menschen schlechthin.
In seinem Verhältnis zur Natur spiegelt sich die antagonistische Kluft zwischen natürlichem und naturverbundenem Zustand und dem Menschen als Konsumenten oder kulturellem Wesen: „I am interested in exploring further the nature of our enslavement to our own cultural creations and our psychic battle for liberation from these addictions.” (Susannah Martin)
Die Ausstellung ist Teil des Festivals Sex@TheCity
Öffnungszeiten:
Mi. - So.: 13 - 18 Uhr
Eintritt: grundsätzlich kostenlos.
Weitere Informationen unter www.tu-darmstadt.de/kunstforum
Darmstadt, Kunstforum der TU Darmstadt, Hochschulstr.1


bis 12.5.2019
Bruno Gironcoli
Prototypen einer neuen Spezies

Der Österreicher Bruno Gironcoli (1936–2010) ist einer der wichtigsten Bildhauer seiner Generation. In einer persönlich gefärbten, individuellen Bildsprache schuf er ab den frühen 1960er-Jahren in einer schier nicht enden wollenden erfinderischen Unersättlichkeit ein sehr eigenwilliges, singuläres Œuvre. Mit immer neuen Werkgruppen gelang es ihm, eine jeweils unverkennbare, überraschende Sprache zu finden. Nacheinander entstanden Drahtplastiken, Hohlkörperformen, Polyesterobjekte und irritierende Environments. Der Mensch mit seinen Abgründen befand sich dabei im Zentrum der künstlerischen Arbeit Gironcolis. Existenzielle Fragen und einen durchaus politisch motivierten Avantgardegedanken teilte er mit den Kollegen der Wiener Szene. Gironcolis Ästhetik der Maßlosigkeit und der Opulenz, die ständig Wucherungen und Schnörkel ausbildete, hat unzählige jüngere Künstler inspiriert. 1977 übernahm der Exzentriker Gironcoli die Leitung der Bildhauerschule der Akademie der bildenden Künste in Wien. Ermöglicht durch die nun großzügige Ateliersituation entstanden erstmals raumfüllende, oft raumsprengende Skulpturen.
Kuratorin: Dr. Martina Weinhart
Öffnungszeiten:
Di. bis So.: 10 - 18 Uhr
Preise + Tickets
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg


Tizian (um 1488/90–1576), Bildnis der Clarice Strozzi, 1542
bis 26.5.2019
Sonderausstellung „Tizian und die Renaissance in Venedig“
Mit über 100 Meisterwerken einem der folgenreichsten Kapitel der europäischen Kunstgeschichte: der venezianischen Malerei der Renaissance. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts entwickeln die Künstler der Lagunenstadt eine eigenständige Spielart der Renaissance, die auf rein malerische Mittel und die Wirkung von Licht und Farbe setzt. Einer der wichtigsten Vertreter ist Tizian (um 1488/90–1576), der zeit seines Lebens die zentrale Figur in der venezianischen Kunstszene bleibt. Mit über 20 seiner Werke versammelt die Frankfurter Schau die umfangreichste Auswahl, die in Deutschland je gezeigt wurde.
Weitere Informationen + Fotos
Darüber hinaus sind unter anderem Gemälde und Zeichnungen von Giovanni Bellini (1437-1516), Jacopo Palma il Vecchio (um 1480–1528), Sebastiano del Piombo (1485–1547), Lorenzo Lotto (1480–1557), Jacopo Tintoretto (1515–1594), Jacopo Bassano (1515–1592) oder Paolo Veronese (1528–1588) zu sehen.
Frankfurt, Städel Museum,
Schaumainkai 63

Schirn
bis 26.5.2019
Nathalie Djurberg + Hans Berg
A JOURNEY THROUGH MUD AND CONFUSION WITH SMALL GLIMPSES OF AIR

Die Begegnung mit den Filmen von Nathalie Djurberg (*1978) und Hans Berg (*1978) hat etwas von einer Verführung – eindrucksvoll und unmittelbar ziehen sie die Betrachter an, hinein in farbenprächtige, von hypnotischer Musik begleitete, suggestive Welten. In spielerisch erzählten, düsteren Fabeln voller schwarzem Humor werden die großen Fragen der Menschheit verhandelt.
Die Schirn Kunsthalle Frankfurt stellt das Werk des schwedischen Künstlerpaars erstmals in einer umfangreichen Überblicksausstellung in Deutschland vor. Zu sehen sind rund 40 Video- und Soundarbeiten der letzten zwei Jahrzehnte, darunter frühe Videos wie My Name is Mud (2003) und Tiger Licking Girl’s Butt (2004), großformatige Rauminstallationen wie The Parade (2011) und The Potato (2008), jüngste Arbeiten, etwa One Need Not Be a House, The Brain Has Corridors (2018) und Dark Side of the Moon (2017), zahlreiche Skulpturen und die erste Virtual-Reality-Arbeit des Künstlerpaars It Will End in Stars (2018).
Kuratorinnen: Katharina Dohm, Schirn Kunsthalle Frankfurt und Lena Essling, Moderna Museet, Stockholm
Weitere Informationen + Fotos
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg



bis 26.5.2019
CINECATURA - Die komische Sicht auf Kinohelden
Schon seit ewigen Zeiten hat sich in der Welt der Kunst das Portrait großer Beliebtheit erfreut. Mindestens ebenso beliebt ist dessen „leichtfüßige Schwester“ die Karikatur. Dieser künstlerisch wichtigen Ausdrucksform hat sich schon seit Jahren der Hanauer Grafiker, Maler und Illustrator Jürgen HANS verschrieben.
Lässt sie doch eine ironische, humoristische Sichtweise auf öffentliche Persönlichkeiten und Filmstars zu.
Jürgen HANS lädt ein zu einer vergnüglichen Reise durch ein Stück Filmgeschichte.
Da finden sich neben Charles Bronson (Hauptdarsteller in dem Leinwand-Epos: „ Spiel mir das Lied vom Tod“) auch Dick und Doof alias Stan Laurel und Oliver Hardy. James Bond grüßt Miss Marple, Wallacefilm- Bösewicht Kinski trifft auf Kultregisseur Alfred Hitchcock und, und, und…
Öffnungszeiten: Sa. und So., sowie an Feiertagen von 13 bis 17 Uhr
Info-Telefon: 06158 / 828739
Eintritt frei.
Weitere Einzelheiten entnehmen sie bitte dem beigefügten Flyer.
Vernissage: 1.3., 18 Uhr
Stockstadt am Rhein,
Hofgut Guntershausen/Kühkopf, Außerhalb 27

Foto: Stefanie Kösling
bis 1.9.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.
Die Ausstellung fragt die Besucher nach ihren Vorstellungen und eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.
Frankfurt, Schaumainkai 53,
Museum für Kommunikation






5.4. bis 24.5.2019
Ausgewählt
Die BSW-Fotogruppe Frankfurt zeigt erfolgreiche Bilder des Jahres zu den Themen
Umweltsünden - Handwer - Glaube Religion - Auf der Schiene

In der Ausstellung zeigen die FotografInnen ihre jeweilige bildliche Auseinandersetzung mit aktuellen Themen wie Glaube, Religion und Sakrales, den Umweltsünden oder auch dem Thema „auf der Schiene“.
Die FotografInnen der BSW-Fotogruppe Frankfurt präsentieren in dieser Ausstellung eine Auswahl der Jahresbilder, die durch ihre Qualität ästhetisch überzeugen, nachdenklich machen und zur Reflexion auffordern. Zugleich dokumentieren die Werke eine große Bandbreite und Vielfalt des fotografischen Blickes auf das jeweilige Thema. Jeder der Ausstellenden setzt das Thema in einer ihr/ihm eigenen Sichtweise um. Und eben durch diese Vielfalt der ausgestellten Motive werden reichlich Assoziationen geweckt.
Öffnungszeiten:
Di. + Do.: 13 - 19 Uhr,
Mi.: 13 - 17 Uhr + Fr.: 11 - 17 Uhr.
Vernissage: 5.4., 18 Uhr
Frankfurt-Griesheim, Stadtteilbibliothek, Schwarzerlenweg 57

6.5.-17.5.2019
Lernlabor/Ausstellung
„Mensch du hast Rechte“ der BS Anne Frank
Kooperation mit der Kreisjugendförderung / JBW, Schulsozialarbeit Kreis GG,
Evangelisches Dekanat GG-Rüss,
Netzwerk gegen. Gewalt Südhessen.
Groß-Gerau, Landratsamt, Foyer, Wilhelm-Seipp-Straße

Film Zone + Film Skrip
22.5. bis 11.8.2019
Bethan Huws
Film Zone + Film Skript
Bethan Huws, die 1961 in Wales geboren wurde und in Berlin lebt und arbeitet, wurde vor allem für ihre Word Vitrines, Readymades und Objekte sowie Videoarbeiten bekannt. Huws begeistert sich für Wortspiele, Ideogramme und Symbole, denkt über Grundlagen von Kunst nach und entschlüsselt dabei verborgene Bezugnahmen kunsthistorischer Motive.
Die Konzeptkünstlerin schafft ein feinfühliges und eigenständiges Werk voller Humor und Poesie.
Im Fokus ihrer Opelvillen-Ausstellung „Film Zone & Film Script“ steht ihr 2013 entstandener Film „Zone“, zu dem die Künstlerin sowohl ein französischer See namens Etang des Landes mit seiner Vielfalt heimischer Vogelarten und Zugvögel als auch das Gedicht „Zone“ von Guillaume Apollinaire inspirierte.
Rüsselsheim, Opelvillen

Relative Varianten
22.5. bis 11.8.2019
Christiane Feser
Relative Varianten
Für die 1977 in Würzburg geborene und in Frankfurt am Main lebende Christiane Feser steht seit Beginn ihres Schaffens das Medium der Fotografie im Mittelpunkt. Entscheidend wurde der Arbeitsprozess, mit dem sie sich vom ursprünglichen Motiv immer mehr entfernte.
Mit Papiermodellen, die sie in verschiedenen Umformungsprozessen fotografiert und überarbeitet, erweitert Feser zweidimensionale Fotografien zu reliefartigen, skulpturalen Werken.
Benutzte die Künstlerin in frühen Werken noch digitale Bildbearbeitungsprogramme, arbeitet sie heute ausschließlich mit körperlich greifbaren Werkzeugen und Materialien wie Scheren, Messern, Nadeln, Klebstoffen, Papieren oder Kartons. Feser agiert nicht am Computer, sondern schneidet die jeweiligen Flächen tatsächlich aus, versieht sie mit Stecknadeln oder Fäden oder überdeckt sie mit Transparentpapieren.
In ihrer Opelvillen-Ausstellung „Relative Varianten“ gibt Christiane Feser einen umfassenden Einblick in ihre Entwicklung und ihr aktuelles Schaffen durch unterschiedliche Werke verschiedener Serien. Daneben wird sie eine raumgreifende Installation realisieren.
Rüsselsheim, Opelvillen

7.6. bis 1.9.2019
John M. Armleder
CIRCA, CIRCA

Der Schweizer John M. Armleder (*1948) gilt als einer der wichtigsten Konzept-, Performance- und Objektkünstler der Gegenwart. Eigens für die Schirn Kunsthalle Frankfurt entwickelt er neue, raumfüllende Installationen, die er im Innen- und Außenraum präsentieren wird. Basierend auf dem formalen Repertoire der Moderne – Konstruktivismus, Op-Art, Pop, gestische, abstrakte Malerei, aber auch Video und Design – findet Armleder poetische und ironische Kommentare zu unserer heutigen Wirklichkeit und dem Status der Kunst.
Kuratorin: Dr. Ingrid Pfeiffer
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

19.6. bis 8.9.2019
BIG ORCHESTRA
Sound ist ein zentraler Bestandteil der zeitgenössischen Kunst. Dennoch stehen Musikinstrumente, die gleichsam Skulpturen sind, für eine noch relativ unbekannte, junge Entwicklung in der Gegenwartskunst. In einer international besetzten Gruppenausstellung präsentiert die Schirn Kunsthalle Frankfurt künstlerische Arbeiten, denen gleichzeitig die Funktion von Musikinstrumenten innewohnt, von Doug Aitken, Nevin Aladağ, Jennifer Allora & Guillermo Calzadilla, Carlos Amorales, Tarek Atoui, Guillermo Galindo, Hans van Koolwijk, Constantin Luser, Christian Marclay, Caroline Mesquita, Rie Nakajima, Carsten Nicolai, Pedro Reyes, Naama Tsabar und David Zink Yi. Das Spiel auf den skulpturalen Instrumenten steht im Mittelpunkt der in ständiger Veränderung begriffenen Ausstellung.
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

Fiedergetiere
9.6. bis 21.7.2019
Fiedergetiere 2.0 - all inklusive
Ein Kunstprojekt für phantasiebegabte Menschen.
Die Fiedergetiere starten in die zweite Runde. Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf bringen ihre Phantasie, ihr Kopfkino auf die Leinwand, zu Papier.
Freuen Sie sich auf die Surinamische Regenbogeneule, die in Claudia Haslers Atelier in Altenstadt eingezogen ist und das Hühngo, das von Udo Kunoff aus Weiterstadt auf die Leinwand gebannt wird. Der Waldenserkauz fand Unterschlupf bei Sigrun Sulk, die Röteleule bei Edith Roehr und die Afrikanische Blaurückenfischeule flattert in meinem Arbeitszimmer umher und der Hessische Bergkauz macht das Atelier von Angela Reinike in Frankfurt unsicher.
Vernissage: So., 9.6., 14 Uhr
Stockstadt am Rhein, Außerhalb 27,
Umweltbildungszentrum Kühkopf

2.8. bis 22.9.2019
Seifenblasen riesig und bunt, eckig oder rund
Schillernd, schwebend oder schaumig: Seifenblasen – ein Stoff, aus dem Träume sind.
In dieser Mitmachausstellung produzieren Kleine und Große ab zwei Jahren die
Gebilde aus Wasser, Seife und Luft in unterschiedlichsten Formaten und sogar
Formen. Nebenbei gibt es physikalische und mathematische Geheimnisse zu
entdecken, die die vergänglichen
Kunstwerke bergen. Spielen und experimentieren mit Fantasie und
Forschergeist.
Rüsselsheim,
Stadt- und Industriemuseum,
Hauptmann-Scheuermann-Weg 4

Mario Derra
So., 4. und So., 11 August
jeweils 14 - 18 Uhr
Philipon versus Louis-Philippe. Pressefreiheit und Zensur in der Julimonarchie (1830—1848)
Der Künstler und Kulturpreisträger des Kreises Groß-Gerau, Mario Derra, hat über viele Jahre Lithografien zu Pressefreiheit und Zensur in der französischen Julimonarchie
gesammelt. Die politischen Karikaturen stammen unter anderem von bekannten Künstlern wie Honoré Daumier,
Grandville und Charles Philipon. Der Journalist Charles Philipon leistete durch seine bissigen Zeichnungen und als Herausgeber der Satirezeitschriften „La Caricature“ und „Le Charivari“ erbitterten Widerstand gegen die Einschränkung
freiheitlicher Grundwerte. Im Kulturdenkmal und Atelier, zwischen historischen Druckpressen und
originalen Lithografie-Steinen, sind die Werke ausgestellt.
Eintritt frei, Spenden erbeten
Gernsheim,
Altes E-Werk, Riedstraße 28

25.9. bis 2.2.2020
Geraldo de Barros
Der Brasilianer Geraldo de Barros (1923—1998) besuchte in den frühen 1950er-Jahren die Ulmer Hochschule. Basierend auf seinen Eindrücken wurde der Künstler nach seiner Rückkehr in Brasilien 1954 Mitbegründer des so genannten Unilabors zur Fabrikation von Möbeln. Unilabor sollte nicht nur Gestaltungsrichtlinien des Bauhauses fortführen, sondern auch eine soziale Ausrichtung in Form einer Arbeitsgemeinschaft besitzen.
Die Opelvillen nehmen das Jubiläumsjahr des Bauhauses 2019 zum Anlass, um erstmals in einer Ausstellung Unilabor einem breiten Publikum vorzustellen und die Bedeutung des Künstlers Geraldo de Barros für Design und Fotografie hervorzuheben.
Rüsselsheim, Opelvillen

25.9. bis 2.2.2020
Konkrete Poesie / poesia concreta
»Konkrete Poesie ist ein ästhetisches Kapitel einer sich bildenden universalen Sprache. Wir sind das ästhetische Kapital. Und wir hatten den Eindruck, es bildet sich eine universale Sprache heraus.«
Eugen Gomringer
Zum ersten Mal wird die Entstehung und Entwicklung der Konkreten Poesie in Deutschland und der poesia concreta in Brasilien gewürdigt. Im Fokus stehen dabei die Werke der Künstler Eugen Gomringer und Augusto de Campos.
Rüsselsheim, Opelvillen

26.9. bis 12.1.2020

HANNAH RYGGEN
Von einem kleinen autarken Bauernhof an der Westküste Norwegens aus schuf die Künstlerin Hannah Ryggen (1894–1970) mit ihren monumentalen Wandteppichen ein eindrucksvolles, politisch inspiriertes Werk. Sie lancierte bildliche Angriffe auf Hitler, Franco und Mussolini und setzte sich deutlich für die Opfer von Faschismus und Nationalsozialismus ein. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert – anlässlich des Ehrengastauftritts Norwegens auf der Frankfurter Buchmesse 2019 – eine große Einzelausstellung, die dem Publikum in Deutschland erstmals einen umfassenden Einblick in das Œuvre der schwedisch-norwegischen Künstlerin gewährt.
Kuratorinnen:Dr. Marit Paasche, Oslo und Esther Schlicht, Schirn Kunsthalle
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

11.10. bis 12.1.2020
LEE KRASNER
Sie ist eine Pionierin des Abstrakten Expressionismus in den USA, die Künstlerin Lee Krasner (1908–1984). Nach mehr als 50 Jahren ist ihr Werk in einer großen Retrospektive wieder in Europa zu sehen. Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert rund 100 Werke, darunter Gemälde, Collagen und Zeichnungen sowie Filme und Fotografien, und erzählt die Geschichte einer der unbeirrbarsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung zeigt Krasners Gesamtwerk, das ein halbes Jahrhundert umfasst, und vereint Leihgaben aus internationalen öffentlichen und privaten Sammlungen: Selbstporträts aus den 1920er-Jahren, Aktdarstellungen in Kohle, Werkgruppen, wie etwa die streng geometrischen Little Images oder wegweisende Gemälde der Prophecy-Reihe aus den 1940er- und 1950er-Jahren, experimentelle Hauptwerke der Umber- und Primary-Serie der 1960er-Jahre und späte Collagen der 1970er-Jahre.
Kuratorinnen: Eleanor Naire, Barbican Art Gallery, London und Dr. Ilka Voermann, Schirn Kunsthalle Frankfurt
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

25.10. bis 17.2.2020
Nach den Römern: Frühe Germanen im Ried
Der spätantike Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus berichtet anlässlich eines Feldzuges im Jahre 357 n. Chr. gegen die Alamannen von einem Einsatz im Untermaingebiet, wo die
Soldaten nach römischer Art errichtete Wohnstätten zerstört hätten. Es dürfte sich dabei um von Alamannen weitergenutzte römische Landgüter
gehandelt haben – so wie vermutlich in
der Groß-Gerauer Siedlung Auf Esch. Seit den 1970er-Jahren konnten dort zahlreiche germanische
Hinterlassenschaften und über zwanzig
Gräber geborgen werden.
Die Ausstellung soll erste Einblicke in die Phase des Übergangs von der Römerzeit zum frühen Mittelalter vermitteln.
Groß-Gerau, Stadtmuseum, Am Marktplatz


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