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"Kosmos Büchner" im Blickpunkt


Georg Büchner
12. Juni 2012
Neues von den Georg Büchner Gedenkjahren 2012/2013 Programmbroschüre Juli bis Dezember 2012 liegt vor / Dritter Internationaler Büchner-Kongress im Oktober 2012 / Grundfinanzierung des Internationalen Georg Büchner-Theaterfestivals und der Landesaustellung „Georg Büchner“ 2013 gesichert

Wiesbaden – „Ob Wanderausstellung oder Thementag, ob Rundfunksendung, Ausstellung, wissenschaftliche Diskussion, Schulprojekt oder unterhaltsame Abende mit Lesung und Schauspiel: Hessen ist auch im zweiten Halbjahr 2012 kreativ und bietet ein vielfältiges Programm im Gedenken an Georg Büchner.“ Mit diesen Worten hat Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden das zweite von insgesamt vier Halbjahresheften mit dem Programm „Büchner 12/13“ vom Juli bis Dezember 2012 vorgestellt.

Die Broschüre mit einer Auflage von 30.000 Exemplaren liegt ab sofort überall in Hessen in Theatern, Bibliotheken und weiteren Einrichtungen aus. Ein abwechslungsreiches, spannendes Büchner-Programm versprechen die rund 100 Veranstaltungen nicht nur für Büchner-Kenner. Neben Bühnenprojekten werden Spaziergänge, Ausstellungen, Seminare, Lesungen und Reisen rund um Georg Büchner, sein Leben, sein Werk und seine Wirkung präsentiert. So lockt das Staatstheater Kassel mit einer Inszenierung des „Woyzeck“. Zu einem ganz neuen, chinesisch-deutschen Blick auf den Dichter lädt eine Peking-Oper-Performance unter dem Titel „Woyzecks Körper“ ein. Vorträge, Lesungen und literarische Spaziergänge nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch Büchners Jahrhundertwerk. Auf Reisen geht auch weiterhin die Wanderausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“, die sich neben den verschiedenen Stationen seines kurzen Lebens auch seinen Geschwistern widmet. Zahlreiche dieser Projekte verdanken ihre Realisierung nicht zuletzt auch der Unterstützung durch die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

Prof. Dr. Burghard Dedner, Leiter der Büchner-Forschungsstelle an der Universität Marburg und Herausgeber der sechzehnbändigen „Marburger Ausgabe“, ist spiritus rector des Dritten Internationalen Büchner-Kongresses in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Vom 10. bis 12. Oktober 2012 werden dort 30 Büchner-Experten aus neun Ländern über Aspekte von Leben, Werk und Wirkung des Schriftstellers diskutieren.

Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und die Kulturstiftung des Bundes fördern das für Juni 2013 geplante Internationale Büchner-Theaterfestival am Stadttheater Gießen mit jeweils 250.000 Euro. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kulturstiftung des Bundes sich mit einer erheblichen Summe an den Gedenkjahren für Georg Büchner beteiligt“, sagte Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann heute in Wiesbaden. „Und ich freue mich auf ein Theaterfestival mit Gastspielen aus dem europäischen und nicht-europäischen Ausland und festivaleigenen Rahmenveranstaltungen, das ein breites Spektrum an Spielformen und Auseinandersetzungen mit Georg Büchner präsentieren wird.“ Dank der Zusagen der Kulturstiftung des Bundes und des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst geht das Stadttheater Gießen nach den Worten seiner Intendantin Cathérine Miville nun davon aus, das Internationale Büchner-Theaterfestival im Juni 2013 verwirklichen zu können. Für den zusätzlichen Finanzierungsbedarf sollen weitere Sponsoren gefunden werden.

Auch bei der von Oktober 2013 bis Februar 2014 in Darmstadt geplanten Landesausstellung „Georg Büchner“ ist die Finanzierung nun im Wesentlichen gesichert: Die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH steht für 600.000 Euro gerade, die Kulturstiftung des Bundes für 400.00 Euro und das Land Hessen für 300.000 Euro. „Der Kulturfonds freut sich, die Finanzierungsgrundlage für die vielversprechende Landesausstellung sichern zu können – ein starkes Bekenntnis gerade auch der kommunalen Gesellschafter zu der Kulturlandschaft RheinMain in und für Hessen“, sagte Ulrich Krebs, Aufsichtsratsvorsitzender des Kulturfonds und Landrat des Hochtaunuskreises.

Für die Landesausstellung sollen ebenfalls noch weitere Unterstützer gewonnen werden. „Dass in ökonomisch schwierigen Zeiten mit vereinten Kräften die Finanzierung dieser wichtige Ausstellung gelungen ist, dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Ministerin Kühne-Hörmann. Dieser Dank gelte im Besonderen der Büchner-Stadt Darmstadt und deren Oberbürgermeister Jochen Partsch für das Engagement, mit dem sie das Kongresszentrum „Darmstadtium“ für die Präsentation der Landesausstellung herrichteten. Die Schau wird im Anschluss ab Frühjahr 2014 in Zürich zu sehen sein. Dr. Ralf Beil, Direktor des Instituts Mathildenhöhe Darmstadt und Kurator der Ausstellung „Georg Büchner“ , freut sich auf diese besondere Aufgabe: „Über ‚Großmutters Märchen‘ im ‚Woyzeck‘ habe ich mein Abitur geschrieben und auch später, im Studium der Germanistik, ist mir der Revolutionär und Schriftsteller Büchner immer wieder begegnet.“

Informationen über alle Veranstaltungen bietet neben der Programm-Broschüre auch die Website www.buechner1213.de. Dort sind das gesamte Programm, die Stationen der Wanderausstellung und die jeweils aktuellen Programmpunkte aufgeführt.


Pressekonferenz
v.l.n.r.: Dr. Ulrich Adolphs (Pressesprecher HMWK); Prof. Dr. Burghard Dedner (Leiter der Büchner-Forschungsstelle der Philipps-Universität Marburg), Eva Kühne-Hörmann (Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst), Ruth Wagner (Staatsministerin a. D.), Hartmut Holzapfel ( Vorsitzender des Hessischen Literaturrats, Staatsminister a. D.)

Georg-Büchner-Biennale mit mehr als 200 Programmpunkten in ganz Hessen / Staatsministerin Kühne-Hörmann schaltet Website zu Gedenkjahren 2012 und 2013 frei
Wiesbaden (16.2.2012) – Mit der Freischaltung der neuen Website www.buechner1213.de hat die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, den symbolischen Auftakt zu den Georg-Büchner-Gedenkjahren 2012 und 2013 gegeben. Auf der Seite, die ständig aktualisiert wird, werden alle Vorhaben zum Thema verzeichnet. Allein im ersten Halbjahr 2012 gibt es mehr als 70 Veranstaltungen in ganz Hessen.
„In den beiden Jahren wird es insgesamt voraussichtlich mehr als 200 Programmpunkte zu Georg Büchner geben: Kleine regionale Veranstaltungen stehen dabei neben großen internationalen Veranstaltungen. Traditionelles trifft auf Experimentelles“, sagte die Ministerin bei einer Pressekonferenz im Landtag. Dort präsentierte sie gemeinsam mit Staatsministerin a. D. Ruth Wagner, dem Vorsitzenden des Hessischen Literaturrats, Staatsminister a. D. Hartmut Holzapfel, und dem Leiter der Büchner-Forschungsstelle der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Burghard Dedner, Projekte für die Gedenkjahre.
Die offizielle Eröffnung der Büchner-Biennale findet am 19. Februar 2012 – dem 175. Todestag des Schriftstellers, Wissenschaftlers und Revolutionärs – im Staatstheater Darmstadt statt: Dort wird um 11.00 Uhr die Wanderausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“ der Hessischen Historischen Kommission, des Hessischen Staatsarchivs und des Stadtarchivs präsentiert. Die Schau soll anschließend in zahlreichen Städten des Landes gezeigt werden. Den Abschluss der Gedenkjahre bildet die Landesausstellung „Kosmos Büchner“, die das Institut Mathildenhöhe in Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Marburger Büchner-Forschungsstelle und der Büchner-Gesellschaft Marburg veranstaltet. Sie wird am 12. Oktober 2013 – Büchners 200. Geburtstag ist der 17. Oktober – ebenfalls in Darmstadt eröffnet.
Wissenschaftlicher Höhepunkt ist der Abschluss der auf 16 Bände angelegten historisch-kritischen Büchner-Ausgabe („Marburger Ausgabe“). Der letzte Band soll bei einem internationalen Kongress vorgestellt werden.
In Gießen, wo Georg Büchner studierte, findet 2013 gemeinsam mit den Hessischen Theatertagen ein internationales Theaterfestival statt. Im Mittelpunkt steht dabei die Rezeption des Schriftstellers in anderen Kulturkreisen.
Während der beiden Gedenkjahre wird es ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm im ganzen Land geben mit Lesungen, literarischen Spaziergängen und Reisen, kleineren Ausstellungen, Tagungen, einem Filmfestival sowie Projekten an Schulen und Universitäten. Der Hessische Literaturrat hat die Öffentlichkeitsarbeit dafür übernommen und gibt das Programmheft heraus: Es sind zwei Programmhefte für jedes der beiden Gedenkjahre vorgesehen. Das erste Heft wurde ebenfalls in der Pressekonferenz vorgestellt. Es erscheint in einer Auflage von 30.000 Exemplaren zur Verteilung unter anderem in Schulen, Bibliotheken, Universitäten und Archiven.
Das Land Hessen stellt für beide Jahre zusammen 810.000 Euro zur Verfügung, als Beteiligung unter anderem an der Landesausstellung, dem internationalen Theaterfestival und zahlreichen Einzelprojekten. Über die Förderung dieser Einzelprojekte entscheidet eine Jury. Anträge können beim Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst (Rheinstr. 23-25, 65185 Wiesbaden) oder per E-Mail an buechner@hmwk.de eingereicht werden. Bewerbungsschluss für 2012 ist der 15. März 2012. Bewerbungsschluss für 2013 ist der 15. September 2012. Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen wird sich auch bei der Förderung von Einzelprojekten engagieren. Der Jury gehören zwei Vertreter des Ministeriums, hr2-Kulturchef Hans Sarkowicz, der Literaturratsvorsitzende Hartmut Holzapfel und die stellvertretende Geschäftsführerin der Sparkassen-Kulturstiftung, Nicole Schlabach, an.


Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, und Staatsministerin a.D. Ruth Wagner, präsentieren am 29. November 2011 Pläne für Georg Büchner Gedenkjahre

Der
- 175. Todestag von Georg Büchner (19. Februar 1837) und sein
- 200. Geburtstag (17. Oktober 1813) sind Anlass, 2012 und 2013 das Gedenken an diesen bedeutenden Schriftsteller, Naturwissenschaftler und Revolutionär in den Blickpunkt zu rücken. Die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann, gab am 29. November 2011 bei einer Pressekonferenz in Wiesbaden bekannt, dass das Land dafür 810.000 Euro zur Verfügung stellt und präsentierte gemeinsam mit Staatsministerin a.D. Ruth Wagner Planungen und Projekte für die Gedenkjahre, darunter die Landesausstellung „Kosmos Büchner“ und ein internationales Theaterfestival.

Insgesamt 72 Vorhaben hat der Hessische Literaturrat unter Vorsitz von Staatsminister a.D. Hartmut Holzapfel in einer Machbarkeitsstudie aufgelistet. Sie sind in „Schwergewichte“ (Projekte von überregionaler und internationaler Bedeutung mit hohem Kostenaufwand), „Mittelgewichte“ (Projekte von überregionaler und regionaler Bedeutung mit mittlerem Kostenaufwand) und „Leichtgewichte“ (Projekte von lokaler und regionaler Bedeutung mit geringerem Kostenaufwand) aufgeteilt.

Die Projekte haben nach heutigem Stand ein Volumen von rund 7,1 Millionen Euro, wovon bereits knapp 6,1 Millionen durch Beteiligte, Stiftungen und andere Geldgeber finanziert sind. Hinzu kommen die genannten Landesmittel. Kühne-Hörmann und Wagner würdigten das große Engagement aller Beteiligter: „Ohne diesen Einsatz könnten die Büchner-Gedenkjahre in dieser Form nicht stattfinden.“ Sie nannten die Gemeinnützige Kulturfonds Frankfurt RheinMain GmbH, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Kulturstiftung des Bundes, der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, die Kulturstiftung der Länder, die Philipps-Universität Marburg, die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz, der Hessische Rundfunk, die Büchner-Städte Gießen und Darmstadt sowie weitere hessische Büchner-Orte wie Pfungstadt und Riedstadt-Goddelau sowie zahlreiche größere und kleinere selbständige Institute und Initiativen in ganz Hessen. Kühne-Hörmann und Wagner zeigten sich zuversichtlich, dass es gelingen werde, die bestehende Deckungslücke von etwa 200.000 Euro zu schließen.

Im Mittelpunkt der Gedenkjahre steht eine Landesausstellung unter dem Titel „Kosmos Büchner“, die das Institut Mathildenhöhe in Darmstadt in Zusammenarbeit mit der Büchner-Forschungsstelle an der Philipps-Universität Marburg und der Büchner Gesellschaft Marburg ab Oktober 2013 zeigt. Der Schwerpunkt der rund zwei Millionen Euro teuren Schau wird nach den Worten von Ministerin Kühne-Hörmann auf der Familie Georg Büchners liegen, insbesondere auf seinen Geschwistern Wilhelm, Luise, Ludwig und Alexander. Die Beziehungen seines Werks zur europäischen Literatur und Philosophie sowie zu den europäischen Naturwissenschaften sollen in der Ausstellung ebenso dargestellt werden wie die politische Tätigkeit Georg Büchners. Geplant ist auch ein umfangreiches Begleitprogramm, vor allem für Schulen.

Gemeinsam mit den Hessischen Theatertagen 2013 in Gießen ist ein internationales Büchner-Theater-Festival vorgesehen, bei dem herausragende Büchner-Inszenierungen aus mehreren Ländern gezeigt werden sollen. Gleichzeitig konzipiert das Stadttheater Gießen ein eigenes Büchner-Projekt, bei dem sich alle Sparten des Hauses – Musiktheater, Tanz, Schauspiel – gemeinsam mit Büchner-Texten auseinander setzen werden. Die Textbasis wird vom Theater erarbeitet, zusätzlich wird ein Kompositionsauftrag an einen zeitgenössischen Musiker und Komponisten vergeben. Verantwortliche Leiterin ist Cathérine Miville, die Intendantin des Stadttheaters Gießen.

Darüber hinaus soll sich ein internationaler wissenschaftlicher Kongress mit dem „Faszinosum Georg Büchner“ befassen. Außerdem wird Ende 2012 die auf 16 Bände angelegte, historisch-kritische Büchner-Ausgabe („Marburger Ausgabe“) vorliegen.

Vorgesehen sind außerdem an verschiedenen Orten im Land Lesungen, literarische Spaziergänge und Reisen, kleinere Ausstellungen, Tagungen, ein Filmfestival sowie Projekte an Schulen und Universitäten. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst wird die Gesamtkoordinierung und gemeinsame Bewerbung aller Projekte übernehmen.

Die Büchner-Gedenkjahre starten am 19. Februar 2012 im Staatstheater Darmstadt: Dort wird zum 175. Todestag von Georg Büchner die Wanderausstellung „Georg Büchner und seine Zeit“ der Hessischen Historischen Kommission, des Hessischen Staatsarchivs und des Stadtarchivs eröffnet. Die Schau soll anschließend in zahlreichen Städten des Landes gezeigt werden.

 

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