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Georg Büchner

Büchner wurde am 17. Oktober 1813 im heutigen Riedstadt-Goddelau geboren. In der Weidstrasse 9 befindet sich sein Geburtshaus, das 1997 renoviert und unter Denkmalschutz gestellt wurde. In dem Haus befindet sich eine Dauerausstellung zu seinem Leben, seinem Werk und seiner Familie.

Büchner gehört zu den berühmtesten deutschen Dichtern und Dramatikern. Er verband großes literarisches Talent mit revolutionärer Entschlossenheit. Er solidarisierte sich mit der Freiheitsbewegung und wurde ein radikaler Gegner der herrschenden Monarchie. Seinen politischen Protest machte er durch seine Teilnahme am Frankfurter Putsch 1833 öffentlich.
In der Folgezeit wurde er immer mehr zum Anwalt eines gewaltsamen Umsturzes im Kampf gegen politische und soziale Probleme. 1834 rief er im „Hessischen Landboten“ unter dem Titel „Friede den Hütten – Krieg den Palästen“ offen zum Widerstand gegen das Großherzogtum Darmstadt auf. Nachdem er steckbrieflich gesucht wurde, floh er nach Straßburg. Später erhielt der anerkannte Naturwissenschaftler und Mediziner einen Ruf nach Zürich. Hier befasste er sich mit vergleichender Anatomie. Er starb am 19. Februar 1837 an Typhus.

Büchner hat eine Reihe bedeutsamer literarischer Werke hinterlassen. Zu den wichtigsten gehört das Drama „Dantons Tod“. Die Novelle „Lenz“ war seine einzige Prosa-Arbeit. Die Tragödie „Woyzeck“ gehört seit Jahrzehnten zum Standard-Repertoire vieler Theaterhäuser der Welt.

 


 



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