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Kobelt-Zoo

Den Frankfurter Zoo kennt jedes Kind. Aber kennen Sie den Kobelt-Zoo?
Die 1,7 ha große Ruheoase liegt in Frankfurts Stadtteil Schwanheim, gleich hinter dem Verkehrsmuseum der Stadtwerke.

Rund 300 Tiere leben hier, darunter possierliche Zwergmangusten, ein Geschenk des Opelzoos, Langschwanz-Chinchillas, Shetlandponys, Ziegen und Schildkröten.

Iltisfrettchen, Uhu und Co.
Wer Zeit mitbringt, kann beobachten, dass Grüne Meerkatzen hamstern, Rosenköpfchen gern duschen, Rhesusaffen tauchen können und jeder Esel eine eigene Mimik hat. Oder gehen Sie doch einmal der Frage nach, ob Schweine wirklich schmutzig sind?

Neben den deutschen stehen die lateinischen Bezeichnungen der Bewohner von Volieren und Gehegen. Tafeln informieren über Verbreitung und Lebensräume sowie Nahrung, Maße und Höchstalter der Tiere.

Es gibt viel zu entdecken: Hier zwitschern Sittiche und Kanarienvögel, dort kreischen Papageien. Königsglanz- und Goldfasane machen ihren Namen alle Ehre. Gänse und Enten sowie Prachtglanzstare aus dem tropischen Afrika sind ebenso zu bewundern wie die aus den USA stammenden Rotwangenschmuckschildkröten. Mit etwas Glück breitet ein Uhu seine stattlichen Flügel aus, die Spannweite kann bis zu 1,70 Meter betragen.
Mini, aber oho: Die neben den Falabellas kleinsten Nutzpferde der Welt leben auch im Kobelt-Zoo. Die maximal 87 Zentimeter großen Miniatur-Shetlandponys erobern mit ihrem kuscheligen Aussehen schnell Kinderherzen.

In den Terrarien tapsen und kriechen
verschiedene Arten von Leguanen und Schlangen.

Rund 15 ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Pflege der Tiere und des Geländes. Tierpaten sind willkommen

Frankfurter Arzt als Namenspatron
Prof. Dr. Wilhelm Kobelt, lebte von 1840 bis 1916 und arbeitete als erster Arzt im Frankfurter Stadtteil Schwanheim. Als Heimatforscher und Naturwissenschaftler beschäftigte er sich unter anderem ausführlich mit dem Schwanheimer "Urwald". Kobelt war Ehrenmitglied in der Senckenberggesellschaft und erhielt die Professorenwürde der Universität Frankfurt.

Nach seinem Tod 1916, gründeten seine Freunde den Verein "Biologische Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt" und nutzten das Gelände, auf dem sich noch heute der Zoo befindet.

In den Nachkriegswirren des Zweiten Weltkrieges wird das Gelände, ebenso wie der Frankfurter Zoo, fast vollkommen zerstört. Der Wiederaufbau des Kobelt-Zoos begann 1949.

Zwiegespräch
Sind Schweine dreckig
Springbrunnen mit Schildkröten
Pony
Eingangsbereich
Zwergmangusten
Familienausflug

Eine Anlage zum Wohlfühlen
Neben den Sommer- und Winterquartieren der Tiere gibt es für die Besucher ein Kaffeehäuschen, sanitäre Einrichtungen und einen Kinderspielplatz. Da der Zoo vom Verein Gesellschaft Prof. Dr. Wilhelm Kobelt e.V. "Kobelt -Zoo Schwanheim" betrieben wird, stehen den ehrenamtlichen Pflegern und Vereinsmitgliedern ein Vereinshaus sowie ein Festplatz zur Verfügung.

Für Schnell-Leser
Der Kobelt-Zoo in Frankfurt-Schwanheim bietet gute Informationen über Tiere, verfügt über breite Wege und lädt zu Kaffee und Kuchen ein. Für Kinder gibt es einen Spielplatz mit Schaukeln, Rutschen und Klettergerüsten.

Finanziert wird der Kobelt-Zoo durch
Mitgliedsbeiträge und Spenden.
Gerne können Sie eine Tierpatenschaft
(zwischen 20 und 150 Euro pro Jahr)
übernehmen.


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Kobelt-Zoo

Träger des Zoos: Gesellschaft Prof. Dr.
Wilhelm Kobelt e.V.
"Kobelt-Zoo Schwanheim",
Schwanheimer Bahnstraße ohne Nr.
(Eingang hinter dem Verkehrsmuseum der Stadtwerke)
60529 Frankfurt

Tel.: 069/35353047

Eintritt frei
(Spenden erwünscht)

Öffnungszeiten:
1. Mai bis
30. September
Samstag: 14-19 Uhr
Sonntag: 10-19 Uhr
Feiertage: 10-19 Uhr

Parkplätze
Gegenüber des
Einganges an der Schwanheimer Bahnstraße

Behindertenparkplätze
Nicht ausgewiesen

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 12 bis Endhaltestelle in
Schwanheim
Rheinlandstraße.
Buslinie „51“ bis Rheinlandstraße.
Von dort zur
Schwanheimer Bahnstraße Richtung Stadtwald. Den Eingang finden Sie nach
etwa 30 Meter auf der
linken Seite.





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