Museen
Burgen + Schlösser
Gedenkstätten
Portraits
Industriekultur
Höchster Porzellan
Veranstaltungstipps
KulTour Kreis GG
Ausstellungstipps
Ausstellungen VoBa GG
Kinos
Magazin WIR in GG
Ferien und Feiertage HE
Bücher und mehr ...
Offene Ateliers
   
   
   
Kinder- und Jugendferiendorf Ober-Seemen

Das Feriendorf heute
Unterhalten sich die Menschen im Kreis Groß-Gerau über Ober-Seemen, so meinen sie damit in der Regel nicht den 1.500 Einwohner zählenden Stadtteil der Vulkanstadt Gedern im Wetteraukreis. Ober-Seemen steht als Synonym für Feriendorf, Kinderfreizeit, Jugendfreizeit, Schullandheim sowie dem Abschalten von Schule und Familie. Der höchste Punkt im Kreis Groß-Gerau, wie Landrat Will scherzhaft sagte, liegt etwa 2,5 Km von dem Stadtteil entfernt auf einer Höhe von 490 - 495m über NN am südwestlichen Abhang des Vogelsberges. (Die höchste Erhebung im Kreis Groß-Gerau ist der #Oberwaldberg im Mörfelden-Walldorf mit 144m über NN.)

Kindern und Jugendlichen aus dem Kreis Groß-Gerau werden preiswerte Ferien und Freizeiten in ruhiger Umgebung und guter Luft ermöglicht. Dabei sollen auch die vielfach verschwundenen Kontakte zur Natur wieder aufgefrischt werden.  Das Feriendorf entspricht modernsten Ansprüchen.

Neben den seit 2004 vollständig sanierten fünf Unterkunftshäusern steht das ebenfalls von Grund auf modernisierte Sanitärgebäude zur Verfügung. Seit 2011 kann auch der Neubau des Wirtschaftsgebäudes mit einer schönen Terrasse genutzt werden. Dieses Passivhaus kostete 2,4 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes Hessen betrug rund 2,1 Millionen Euro. Hier haben nicht nur die großzügigen Speiseräume und die hochmoderne Küche ihren Platz, in der drei Mal täglich frisch zubereitete und von den Gästen hoch gelobte Mahlzeiten entstehen.
Hier befinden sich auch zusätzliche Seminar- und Gruppenräume, Lagermöglichkeiten und zeitgemäß ausgestattete Räumlichkeiten für die Verwaltung und Werkstattbereiche. Den Umbau der Unterkunftshäuser eingeschlossen, hat der Kreis seit 2004 rund vier Millionen Euro in die Gebäude des Feriendorfs investiert.

Landrat Thomas Will
Zum Abschluss der Arbeiten hatte Landrat Thomas Will im August 2012 Mitglieder von Kreistag und Kreisausschuss sowie der zuständigen Fachausschüsse eingeladen, um sich ein Bild vom „neuen“ Feriendorf zu machen. Mit Willi Blodt und Enno Siehr waren auch zwei Amtsvorgänger Wills zum Ortstermin in den Wetteraukreis gekommen.

Der Schwerpunkt der weiteren Arbeiten liegt, wie Elke Draxler, die Leiterin der Kreisjugendförderung, betonte, auf der Gestaltung der Außenbereiche. Hier sollen weitere Aufenthalts- und Bewegungsbereiche geschaffen werden. Gemeinsam mit einem Landschaftsarchitekten wurde ein Masterplan erarbeitet. Erste Projekte, wie zum Beispiel ein Barfußpfad, ein Insektenhotel, ein Sitzatrium und ein Balancierwäldchen sind bereits umgesetzt, weitere Module werden folgen.

Einrichtungen
Neben den oben beschriebenen Ausstattungen stehen auf dem 6,5 Hektar großen Gelände folgende Einrichtungen zur Verfügung:
- Fünf Unterkunftshäuser mit je 24 - 28 Betten, zuzüglich 4 Betten für Betreuer. Pro Haus gibt es einen Gruppenraum. Zwei der Häuser sind über eine Rampe für Rollstuhlfahrer erreichbar.
- Pavillon mit zwei großen und einem kleinen Seminarraum
- Separates Duschgebäude
- Fußballplatz und Torwand, zwei Hartplätze
- Lagerfeuerplatz mit Treffpunkthütte

Das Gelände, zu dem auch ein Naturteich in ca. 500 m Entfernung gehört, bietet flexible und vielfältige Möglichkeiten für alle Arten von Aktivitäten. Die waldreiche Umgebung ermöglicht auch spannende Naturbeobachtungs- und Naturerkundungsprojekte. Materialien zur Naturerkundung, Kinder- und Jugendbücher sowie Spiel- und Sportgeräte können ausgeliehen werden.
Den Gruppen steht technisches Equipment (Beamer, DVD-Player, 16-mm Filmprojektor etc.) und Seminarausstattung wie Magnettafeln, Pinnboards und Flipcharts zur Verfügung.
Für Ausflüge in die Umgebung (Vulkanradweg) können Fahrräder im Feriendorf entliehen werden.

Nutzer
Die Nutzungsgruppen sind hauptsächlich Grundschulen (Klassenfahrten), die Kreisjugendförderung (Ferienfreizeitmaßnahmen und Seminare), Vereine und Verbände (Seminare und Freizeiten), Jugendförderungen (Seminare und Freizeiten), weiterführende Schulen (Seminare), Student/innengruppen (Exkursionen), Kindergärten und Kinderhorte (Kurzfreizeiten) u.ä.

Betreuung im Feriendorf
Insgesamt sind 9 Personen (bei 7,5 Stellen) in den Bereichen Wirtschaftsleitung, Küchenhilfen und Reinigung während der Saison eingesetzt. Ein Hausmeister ist ganzjährig anwesend.

Saisonbetrieb:
15. Februar bis 15. November


#Geländeplan


Naturerkundungskiste
Willkommen
Projektgruppenraum
Grillhütte
Häuser
Mehrbettzimmer
Wirtschaftsgebäude
Enno Siehr, Thomas Will, Willi Blodt (v.l.n.r.)
Gesehen auf dem Weg zum Teich Teich

Das Feriendorf gestern

Landrat Wilhelm Seipp
- 1957 eröffneten Landrat Wilhelm Seipp und Kreisjugendpfleger Willi Blodt das Sommerzeltlager als Einrichtung der Kreisjugendpflege nördlich der Gemeinde Ober-Seemen am Südrand eines größeren Waldrandes auf einem 22.000 qm großen Gelände. Eine alte Holzbaracke diente als Küche, ein alter Autobus als Lagermagazin.

- Das Zeltlager, bestehend aus sieben Zelten mit Feldbetten, aus Beständen der US-Armee, und einem größeren Aufenthaltszelt bot ca. 70 Jugendlichen Platz. Das Sommerzeltlager wurde im ersten Jahr von etwa 600 Teilnehmer/innen genutzt.

- 1958 ließ der Kreis die erste große Aufenthaltshalle mit Küche erstellen.

- 1959 ließ der Kreis die zweite Halle mit überdachtem Verbindungsgang und Toilettenanlage erstellen. Weiterhin wird zur Wasserversorgung ein Brunnen gebohrt.

- 1961 schloss der Kreis Groß-Gerau mit der Gemeinde Ober-Seemen einen Erbpachtvertrag und begann mit dem Bau von fünf Unterkunftshäusern mit den Namen Königsberg, Frankfurt, Berlin, Hamburg und Dresden. Hinter den Hallen gab es Sportplätze und eine Spielwiese.

- 1962 baute der Kreis die Aufenthaltsräume weiter aus und ließ einen Anbau erstellen, in dem Küche, Wirtschaftsraum und vier kleine Zimmer für das Personal eingerichtet wurden. Die fünf Unterkunftshäuser erhielten Kachelofenheizung. Für die elektrische Stromversorgung wurde ein Trafo angeschafft.

- 1965 baute die Gemeinde Ober-Seemen mit einem Zuschuss des Kreises Groß-Gerau die Zufahrtsstraße zum Feriendorf aus und legt einen Parkplatz an.

Landrat Alfred Schmidt
- 1965 stimmte der Kreistag einem schrittweisen Ausbau des Feriendorfes zu.

Landrat Willi Blodt
- 1972 wurde ein Schulpavillon errichtet.

- 1975 wurden die Schlafgebäude umgebaut und das Waschgebäude saniert.

- 1976 wurden die Küche und die Halle I umgebaut.

Landrat Enno Siehr
- 1999 brannte der Schulpavillon ab und wurde durch einen neuen ersetzt.

- Ab 2004 umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen. Die Attraktivität des Feriendorfes wurde erhalten, energietechnisch angepasst und gesetzliche und fachliche Standards erfüllt ohne den grundlegenden Charakter des Feriendorfes zu verändern.

Deutschland
Hessen

Kinder- und Jugendferiendorf Ober-Seemen

Kinder- und Jugendferiendorf
Ober-Seemen

63688
Gedern/Ober-Seemen (Vogelsbergkreis)
Außerhalb

Kontakt
Der Kreisausschuss des Kreises Groß-Gerau
Kreisjugendförderung
Wilhelm-Seipp-Str. 4
64521 Groß-Gerau

Tel.: 06152/989438
Fax: 06152/989150
E-Mail


Wir danken
Elke Draxler,
Leiterin der Kreisjugendförderung, für die freundliche Unterstützung.


Von 1957 bis 2012:
#Fotostrecke vom
Kinder- und Feriendorf


Das könnte Sie ebenfalls interessieren:

#Kreis Groß-Gerau

#Landräte

#Kreisstadt Groß-Gerau

#Naturschutzgebiete

#Museen

#Gedenkstätten

#Parks und Gärten

#Tierparks

#Ausflugtipps

#Einkaufen

© 2014 hjp-medien - Alemannenstraße - 64521 Groß-Gerau