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Ginsheim-Gustavsburg: Motorrad-Unikat gestohlen
Ein mittels Kettenschloss gesichertes
Motorrad-Unikat der Marke "M. Jungert", Modell: Walz Drag Style, wurde in der
Zeit zwischen Dienstagabend (07.07.) und Mittwochmittag (08.07.) von einem
Parkplatz in der Dammstraße gestohlen.
An dem Motorrad war das amtliche
Kennzeichen GG-GS 81 angebracht. Der Schaden beläuft sich auf mehrere
zehntausend Euro.
Wer Hinweise zu dem Verbleib des Motorrades geben kann, wird gebeten, sich mit
der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer
06142/696-0 in Verbindung setzen.
Groß-Gerau: Unbekannte erbeuten Tresor
Zwei bislang unbekannte Täter nahmen am Mittwochabend
(08.07.) eine Moschee in der Klein-Gerauer-Straße ins Visier und erbeuteten
hierbei einen Tresor samt Inhalt. Gegen 23.15 Uhr sollen sich nach aktuellem
Ermittlungsstand zwei Männer gewaltsam über den Haupteingang Zutritt in das
Innere der Moschee verschafft haben. Dort trafen sie auf einen 23 Jahre alten
Mann, bei dem es sich um ein Mitglied der Gemeinde handelt, hielten ihn in
Schach und erbeuteten anschließend einen Tresor samt darin befindlichem Bargeld.
Mit ihrer Beute suchten sie im Anschluss in einem silberfarbenen SUV in
unbekannte Richtung das Weite.
Einer der Kriminellen ist etwa 1,80 Meter groß, kräftig und trug kurze Jeans,
ein Kappe und eine Brille. Sein Begleiter ist circa 1,75 Meter groß, dünn und
hat einen dunklen Hautton. Er war mit langer Hose bekleidet und trug eine blaue
Bauchtasche mit mehreren Handys bei sich. Er soll sich bei der Flucht verletzt
haben und "humpelte" anschließend. Nach Angaben des 23-Jährigen sprachen die
Kriminellen mit starkem Akzent und es handelte sich bei den Flüchtigen
vermutlich um aus Indien oder Pakistan stammende Männer.
Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, mit der Kriminalpolizei in
Darmstadt (Kommissariat OE 10) unter der Rufnummer 06151/969-0 Kontakt
aufzunehmen.
Griesheim: Schwarzer Ford Focus (DA-DY 101) gestohlen
Wie am Montagnachmittag (6.7.) gegen 13.30 Uhr bekannt wurde,
haben Diebe einen schwarzen Ford Focus entwendet. An dem Fahrzeug ist das
amtliche Kennzeichen DA-DY 101 angebracht und stand zuvor in der
Wilhelm-Leuschner-Straße. Die Unbekannten verschafften sich zunächst Zugang und
fuhren mit dem Auto anschließend in unbekannte Richtung davon. Wann genau die
Diebe das Auto entwendeten ist derzeit unklar und bedarf weiterer Ermittlungen.
Die Kriminalpolizei in Darmstadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Unter der
Telefonnummer 06151/969-0 werden alle sachdienlichen Hinweise zu den Tätern oder
dem Verbleib des gestohlenen Gefährts entgegengenommen.
Mörfelden-Walldorf: Baucontainer aufgebrochen
Ein auf einem Baustellengelände "Am Alten Gerauer
Weg" abgestellter Baucontainer, geriet in der Nacht zum Dienstag (07.07.) in das
Visier Krimineller. Ersten Erkenntnissen zufolge drangen die Täter zunächst
gewaltsam in den Container ein. Sie entwendeten anschließend nach aktuellen
Erkenntnissen Kabeltrommeln und eine Bohrmaschine. Der Schaden wird insgesamt
auf rund 2000 Euro geschätzt.
Hinweise werden erbeten an die Polizei in Mörfelden-Walldorf unter der Rufnummer
06105/4006-0.
Griesheim: Zeugen nach Unfallflucht auf der A67 gesucht
Am Dienstag (7.7.) kam es gegen 14 Uhr auf der A67,
zwischen dem Darmstädter Kreuz und dem Griesheimer Dreieck, zu einer
Verkehrsunfallflucht. In einem Baustellenbereich kam dabei ein Auto nach rechts
von der Fahrbahn ab und beschädigte dort mehrere Warnbaken und Blitzleuchten der
Baustellenabsicherung. Obwohl der PKW durch den Zusammenstoß nicht unerheblich
beschädigt worden sein dürfte, setzte er seine Fahrt in Richtung Mönchhofdreieck
fort. Nach ersten Erkenntnissen, könnte es sich bei dem PKW um einen VW Tiguan
gehandelt haben.
Die Autobahnpolizei Südhessen hat die Ermittlungen nach dem
Verursacher aufgenommen und bittet mögliche Zeugen, die den Unfall beobachtet
haben, sich unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden.
Büttelborn: 31-Jähriger leistet Widerstand
Nach verbalen Streitigkeiten eines 31 Jahre alten Mannes und
zwei Jugendlichen in der Mainzer Straße, die eine 44 Jahre alte Frau offenbar
schlichten wollte, sollte am Dienstagabend (07.07.) ein Verdächtiger von der
Polizei überprüft werden.
Die Beamten trafen den Mann, die 44-Jährige und einen 58 Jahre alten Mann
anschließend gegen 21.30 Uhr an der gemeldeten Örtlichkeit an. Nach derzeitigem
Ermittlungsstand soll der 31-Jährige die 44 Jahre alte Frau im Zuge der
Auseinandersetzung unsittlich berührt und dem daraufhin einschreitenden
58-Jährigen ins Gesicht geschlagen haben. Im Rahmen der anschließenden
polizeilichen Maßnahmen leistete er heftige Gegenwehr. Drei Beamte zogen sich
hierbei leichte Blessuren zu, konnten ihren Dienst anschließend aber fortsetzen.
Der 31-Jährige wurde vorläufig festgenommen und musste wegen Alkoholeinflusses
zudem eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.
Der Mann wird sich nun in mehreren Ermittlungsverfahren strafrechtlich
verantworten müssen.
Büttelborn: Einbruch in Einfamilienhaus
Am Montag (06.07.), in der Zeit zwischen 13.30 und 16.15 Uhr,
trieben unbekannte Täter im "Unterdorf" in Worfelden ihr Unwesen und
verschafften sich Zugang zu einem dortigen Einfamilienhaus. Die ungebetenen
Besucher drangen zunächst über ein Fenster in das Gebäude ein und entwendeten
anschließend Geld, persönliche Dokumente, ein Mobiltelefon und einen Laptop.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kriminalpolizei (Kommissariat 21/22) in
Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/696-0 entgegen.
Rüsselsheim: 75-Jähriger stirbt nach Fahrradunfall
Ein 75 Jahre alter Mann ist nach einem Fahrradunfall in
einem Krankenhaus seinen hierbei erlittenen Verletzungen erlegen.
Am Dienstag (07.07.), gegen 11.30 Uhr, wurde die Polizei über einen Unfall auf
einem Fahrradweg an der Ecke Stockstraße/Mönchbruchstraße informiert. Nach
bisherigen Erkenntnissen befuhr der 75-jährige Radfahrer aus dem
Main-Taunus-Kreis den Radweg in Richtung Stockstraße und kam im Bereich eines
Pollers zu Fall.
Dabei wurde der Mann schwer verletzt. Er erlag später in einem
Krankenhaus seinen bei dem Sturz erlittenen Verletzungen.
Rüsselsheim: Verdacht auf verbotenes
Kraftfahrzeugrennen / Polizei stellt Führerschein sicher
In der Nacht zum Donnerstag (09.07.), gegen 0.20 Uhr, fiel
einer Streife der Polizeistation Rüsselsheim in der Darmstädter Straße ein
Autofahrer auf, der plötzlich stark beschleunigte. Die Beamten hatten
anschließend Mühe, dem Fahrzeug mit weit über 100 km/h zu folgen. Die Kreuzung
zur Bundesstraße 43 passierte der Wagenlenker ohne großartig abzubremsen und
durch die Unterführung in der Friedensstraße raste der Mann mit etwa 90
Stundenkilometern, um am Ausgang der Unterführung noch einmal stark zu
beschleunigen. Die Polizeistreife stoppte das Fahrzeug daraufhin in der
Frankfurter Straße.
Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines
verbotenen Kraftfahrzeugrennens ein und stellten den Führerschein des 24 Jahre
alten Fahrers noch an Ort und Stelle sicher.
Kinderschwimmkurse der KVHS starten wieder: Sicher schwimmen lernen
KREIS GROSS-GERAU – Schwimmen zu können ist eine wichtige Lebenskompetenz. Es schafft Sicherheit, stärkt das Selbstvertrauen und eröffnet Kindern die Freude an der Bewegung im Wasser.
Nach den Sommerferien bietet die Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS) wieder ihre beliebten Kinderschwimmkurse für Anfängerinnen und Anfänger im Hallenbad Groß-Gerau an. Unter der Leitung des erfahrenen Schwimmlehrers André Hahl entwickeln die Kinder in einer motivierenden Lernatmosphäre grundlegende Schwimmfähigkeiten und gewinnen Schritt für Schritt mehr Sicherheit im Wasser.
Der Kurs richtet sich an Kinder, die sich bereits trauen, den Kopf unter Wasser zu tauchen, gern im Wasser sind und sich mit ersten eigenen Techniken kurz über Wasser halten können. Spielerische Übungen und altersgerechte Methoden fördern Koordination, Bewegungsgefühl und Selbstständigkeit. Ziel ist das Erlernen der Grundlagen des Brust- und Rückenschwimmens. Je nach individuellem Lernfortschritt können die Kinder auf das Seepferdchen oder den Freischwimmer (Bronze) vorbereitet werden.
Die Kurse finden donnerstags im Hallenbad Groß-Gerau statt. Angeboten werden zwei Kurse vom 20. August bis 1. Oktober 2026 (7 Termine) sowie zwei weitere vom 22. Oktober bis 10. Dezember 2026 (8 Termine), jeweils um 16 Uhr und 16:45 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 182 Euro beziehungsweise 208 Euro.
Anmeldungen nimmt das Servicebüro der KVHS entgegen unter 06152 1870-0, info@kvhsgg.de oder online unter www.kvhsgg.de/junge-vhs .
Schutz für Igel und andere gefährdete Tiere: Mähroboter dürfen nachts nicht fahren
KREIS GROSS-GERAU – Ab sofort dürfen Mähroboter aus Gründen des Naturschutzes nachts nicht mehr fahren. Den entsprechenden, im Juni mit großer Mehrheit gefassten Beschluss des Kreistags, eine Allgemeinverfügung über die Untere Naturschutzbehörde (UNB) zu erlassen, hat der Kreis jetzt umgesetzt. Das Verbot soll 30 Minuten vor Sonnenuntergang und 30 Minuten nach Sonnenaufgang gelten. Es betrifft alle Kommunen im Landkreis Groß-Gerau außer der Stadt Rüsselsheim (die nicht in den Zuständigkeitsbereich der UNB fällt). Der gesamte Text der Allgemeinverfügung findet sich auf
https://www.kreisgg.de/kreisverwaltung/presse/amtliche-bekanntmachungen .
Mähroboter können innerhalb abgesteckter Flächen autonom mähen. Wer einen Mähroboter im Garten oder auf anderen Rasenflächen einsetzt, muss diesen nun so programmieren, dass er nachts sowie in der Dämmerung – eben die genannten 30 Minuten vor Sonnenuntergang und 30 Minuten nach Sonnenaufgang – nicht fährt. Denn die rotierenden Klingen können dämmerungsaktive Wildtiere, die im Garten auf Nahrungssuche sind, verletzen oder töten. Das gilt vor allem für Igel, die nicht flüchten, sondern sich bei Gefahr zusammenrollen.
Seit Jahren nimmt der Bestand des Braunbrustigels ab. Die Art wird inzwischen von der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Neben Lebensraumverlust, Straßenverkehr und Pestizideinsatz stellen auch Mähroboter ein zunehmendes Risiko dar. Da Igel laut Bundesnaturschutzgesetz aber zu den besonders geschützten Tieren gehören, dürfen sie weder gefangen noch verletzt oder getötet werden. Neben Igeln sind auch andere nachtaktive oder bodennah lebende Tierarten wie Molche, Kröten oder Salamander durch Mähroboter gefährdet. In einem Merkblatt ( https://www.kreisgg.de/umwelt/naturschutz ) informiert die UNB zum Thema Mähroboter und Naturschutz:
Die Fähigkeit von Mährobotern, Tiere zuverlässig zu erkennen und Verletzungen zu vermeiden, wurde in verschiedenen Untersuchungen geprüft. Tests des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) zeigten, dass zahlreiche Modelle Igel nicht oder nicht zuverlässig als Hindernis erkennen. Auch Untersuchungen der Stiftung Warentest wiesen bei mehreren Geräten Sicherheitsmängel nach. Vor allem kleinere Igel mit weniger als 200 Gramm Gewicht werden von den Sensoren nicht erkannt. Zudem berichten Wildtierauffangstationen und Igelhilfen zunehmend von Tieren, die durch Mähroboter verletzt wurden. Die Verletzungen sind häufig schwerwiegend und führen nicht selten zum Tod der betroffenen Tiere. Darum dürfen Mähroboter im Kreis nun nur tagsüber eingesetzt werden, denn Igel sind vor allem in der Dämmerung und nachts aktiv.
Die Behörde appelliert zusätzlich daran, naturnahe Gärten anzulegen, denn diese fördern den Schutz heimischer Arten. Gärten und Grünflächen bieten vielen Tierarten wichtige Rückzugs-, Nahrungs- und Lebensräume. Da strukturreiche Landschaftselemente wie Hecken, Feldraine oder Brachen in der Agrarlandschaft zunehmend verloren gehen, gewinnen naturnahe Gärten als Ersatzlebensräume an Bedeutung. Hiervon profitieren unter anderem Igel, Amphibien, Reptilien und zahlreiche Insektenarten.
Rüsselsheim: Durchsuchung wegen Verkehrsstraftaten mit
Auto / Polizei stellt Fahrzeug sicher - 27-Jähriger mit mehreren
Haftbefehlen gesucht
Nach Hinweisen auf die Begehung von Straftaten wie Fahren
ohne Fahrerlaubnis und Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz, durchsuchte
die Polizei am Freitag (03.07.) mittels richterlich erlassenem Beschluss die
Räumlichkeiten einer Familie in Rüsselsheim, um das aktuell genutzte Fahrzeug
sicherzustellen und die weitere unrechtmäßige Nutzung im Straßenverkehr damit zu
unterbinden.
Neben der Sicherstellung des Audi, ergab sich im Rahmen der polizeilichen
Maßnahmen zudem der Verdacht auf weitere strafbare Handlungen, welche die
Einleitung von weiteren Ermittlungsverfahren und weitere Sicherstellungen nach
sich ziehen werden.
So wurden bei Empfängern von Sozialleistungen unter anderem Goldschmuck und Geld
im Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro sichergestellt. Inwieweit hier
möglicherweise Straftatbestände hinsichtlich Sozialkriminalität berührt sind,
müssen nun die weiteren Ermittlungen zeigen.
Ergänzend konnten mehrere abgelaufene und manipulierte Kennzeichen
sichergestellt werden. Die Nummernschilder wurden beschlagnahmt, um deren
weitere Verwendung zu unterbinden oder entsprechende Nachweise wegen des
Verdachts der Urkundenfälschung zu erhärten. Auch ein aktuell in Rüsselsheim
gestohlenes Paar Kennzeichenschilder konnte aufgefunden und sichergestellt
werden. Die Ermittlungen hierzu dauern ebenfalls an. Weiterhin wurden von einem
zugelassenen Auto die Kennzeichen und Schlüssel sichergestellt, um dessen
weitere Nutzung im öffentlichen Straßenverkehr zu unterbinden, weil die
Bereifung des Fahrzeuges teilweise in schrottreifem Zustand war.
Ein bei den polizeilichen Maßnahmen angetroffener 27-jähriger rumänischer
Staatsangehöriger wurde festgenommen, weil insgesamt elf Haftbefehle gegen ihn
vorlagen. Unter anderem einer des Amtsgerichts Stuttgart zur Verbüßung einer
Freiheitsstrafe von über acht Monaten wegen Diebstahls. Der Mann wurde in eine
Justizvollzugsanstalt gebracht.
Groß-Gerau: Widerstand nach Verdacht des Diebstahls
Nach dem Diebstahl von mehreren hundert Euro aus einer
unbeaufsichtigten Geldbörse in einer Spielhalle in der Innenstadt sollte am
Sonntagabend (05.07.) ein Verdächtiger von der Polizei überprüft werden.
Nach Bekanntwerden des Diebstahls, der gegen 21.00 Uhr stattgefunden haben soll,
trafen Einsatzkräfte der Polizeistation Groß-Gerau einen 39 Jahre alten
Tatverdächtigen in der Spielothek an. Die Polizeikräfte eröffneten ihm die
Personenkontrolle. Im Rahmen der anschließenden Maßnahmen leistete der Mann
heftige Gegenwehr. Ein Beamter verletzte sich hierbei leicht. Der 39-Jährige
wurde daraufhin vorläufig festgenommen. Bei der anschließend folgenden
Durchsuchung fanden die Ordnungshüter 550 Euro in seiner Unterhose versteckt.
Das Geld wurde sichergestellt. Zudem entdeckte die Polizei bei ihm ein
Einhandmesser und eine kleine Menge Haschisch.
Der Mann wird sich nun in einem Ermittlungsverfahren strafrechtlich verantworten
müssen.
Ginsheim-Gustavsburg: Gasflaschen im Visier Krimineller
Ein Firmengelände in der Ginsheimer Straße ist in
der Zeit zwischen Samstagabend (04.07.) und der Nacht zum Montag (06.07.) von
Kriminellen heimgesucht worden. Ersten Erkenntnissen zufolge verschafften sich
die Täter unberechtigt Zugang und entwendeten anschließend 46 Flaschen mit
Kältemittel für Fahrzeugklimaanlagen. Für den Abtransport dürften die
Unbekannten ein Fahrzeug verwendet haben. Möglicherweise konnten sie dabei von
Zeugen beobachtet werden?
Der Schaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Das Kommissariat 21/22 der
Rüsselsheimer Kripo ermittelt und nimmt unter der Rufnummer 06142/6960
sachdienliche Hinweise entgegen.
Bischofsheim: Brieftauben im Visier Krimineller
Auf ungewöhnliche Beute hatten es Kriminelle in der Nacht
zum Sonntag (05.07.) abgesehen. Unbekannte verschafften sich über die Umzäunung
Zugang auf ein Gelände "Am Schindberg" und entwendeten anschließend aus einem
dortigen Taubenschlag neun Jungtauben. Die Tauben haben einen Wert von insgesamt
mehreren tausend Euro.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder
sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei in
Rüsselsheim (Kommissariat CI 20) unter der Telefonnummer 06142/6960 zu melden.
Kreis Groß-Gerau: Weitere Fälle von Diebstahl und Betrug an
Geldautomaten / Kripo warnt erneut vor Masche
Nach weiteren Fällen in den vergangenen Tagen, bei
denen Unbekannte an Geldautomaten Seniorinnen und Senioren in Stockstadt,
Nauheim und Gernsheim um teils größere Geldbeträge brachten, möchte die Polizei
dies nun erneut zum Anlass nehmen, um zu sensibilisieren und Präventionshinweise
zu geben.
Immer wieder werden der Polizei derartige Fälle angezeigt, bei denen die Täter
nach bisherigen Erkenntnissen die Geldabheber zunächst geschickt ablenken, zum
Beispiel mit der Finte, es sei ein Geldschein zu Boden gefallen. Die Ablenkung
nutzen die Täter, um die Karte der Abheber im Schacht durch eine andere, meist
zuvor woanders entwendete Bankkarte zu ersetzen. Später wird dann mit der
erbeuteten Karte Geld vom Konto der Opfer abgehoben.
Aufgrund der weiteren aktuellen Fälle geben die Ermittlerinnen und Ermittler
folgende Hinweise:
-
Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet
werden kann.
-
Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten
Kunden.
-
Seien Sie misstrauisch, wenn jemand versucht, Sie beim Geldabheben
abzulenken.
-
Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen
Hand oder einem Gegenstand (z.B. Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz
vollständig ab. Das erschwert das "Ausspähen" per Kamera oder Foto-Handy
erheblich.
Büttelborn/Rüsselsheim/Mönchhof-Dreieck/A67: Falschfahrer
gestoppt / A67 Richtung Süden am frühen Morgen voll gesperrt
Mehrere Streifen des
Polizeipräsidiums Südhessen konnten in den frühen Samstagmorgenstunden
(04.07.2026) einen Falschfahrer stoppen, der auf der Autobahn 67 zwischen
Büttelborn und Mönchhof-Dreieck unterwegs war. Der 49-jährige Mann stand
augenscheinlich unter dem Einfluss berauschender Mittel und befand sich in einem
psychischen Ausnahmezustand. Bei seiner Irrfahrt fuhr er unter anderem in eine
Leitplanke und gefährdete entgegenkommende Verkehrsteilnehmer. Bei der Festnahme
des Mannes zog sich eine Beamtin zudem leichte Verletzungen zu.
Gegen 2.30 Uhr hatten mehrere Verkehrsteilnehmer über Notruf einen Falschfahrer
auf der A67 in Höhe der Anschlussstelle Büttelborn gemeldet. Der Fahrer fuhr auf
den südlichen Fahrspuren in Richtung Norden. Im Rahmen der sofort eingeleiteten
Fahndung konnten die Streifen den Falschfahrer schnell lokalisieren. Statt
Anzuhalten fuhr der Mann nach kurzen Stopps immer wieder los. Zwischen der
Anschlussstelle Rüsselsheim und dem Mönchhof-Dreieck fuhr er zudem in eine
Leitplanke. Als der Fahrer in Höhe des Mönchhof-Dreiecks gegen 3 Uhr kurz
stoppte, konnten die Streifen die Weiterfahrt durch einen gezielten Schuss in
den Vorderreifen des Autos unterbinden. Daraufhin versuchte der Fahrer noch, zu
Fuß zu flüchten, konnte aber schnell eingeholt und festgenommen werden. Die
Beamten stellten bei dem Mann deutliche Anzeichen fest, die den Verdacht des
Konsums berauschender Mittel erhärteten. Nach einer Blutentnahme wurde der
49-Jährige aufgrund seines Gesamtzustandes in eine Klinik eingewiesen. Sein Auto
wurde sichergestellt und abgeschleppt.
Während des Einsatzes und der anschließenden polizeilichen Maßnahmen war die A67
in Fahrtrichtung Süden bis 7.50 Uhr voll gesperrt. Zudem musste auch eine
Teilsperrung der nördlichen Fahrtrichtung im Rahmen der Spurensicherung
erfolgen. Bis 7.50 Uhr war hier lediglich eine Weiterfahrt über die
Mehrzweckspur möglich.
Büttelborn: Verkehrsunfall mit Linienbus und Verletzen
Am 03.07.2026 um 12:34 Uhr wurde ein Verkehrsunfall mit
verletzen Personen und der Beteiligung eines Linienbusses in der Darmstädter
Straße in Büttelborn gemeldet. Der Fahrer eines PKW, ein 64jähriger
Büttelborner, kam aus bisher ungeklärter Ursache auf der Darmstädter Straße nach
links in den Gegenverkehr und kollidierte an einer dortigen Bushaltestelle
frontal mit einem dort wartenden Linienbus. Durch die Kollision wurde auch eine
55jährige Passagierin aus Büttelborn im Bus leicht verletzt. An den Fahrzeugen
entstand insgesamt ein Sachschaden von ca. 30.000 EUR. Das Fahrzeug des
64jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Er selbst
wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Der Linienbus
konnte seine Fahrt danach zunächst fortsetzen.
Für die Zeit der Unfallaufnahme
musste die Darmstädter Straße kurzzeitig gesperrt werden.
Gernsheim: Verkehrsunfall mit Personenschaden auf der B44/B426
Am Freitag (03.07.) kam es gegen 17:15 Uhr im Bereich B44 /
Ecke B426 in Gernsheim zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen, wobei
insgesamt drei Fahrzeuginsassen leicht verletzt wurden. Nach ersten Ermittlungen
befuhr eine 33-jährige Gernsheimerin die B426 aus Richtung Gernsheim in Richtung
Pfungstadt. Ein 73-jähriger Gernsheimer sowie seine 69-jährige Beifahrerin
befuhren die B44 in Richtung Groß-Gerau. Nach bisherigem Kenntnisstand fuhr
einer der Unfallbeteiligten über eine rote Ampel in den Kreuzungsbereich ein,
sodass es zur Kollision kam. Das Fahrzeug einer Unfallbeteiligten überschlug
sich im Zuge des Zusammenstoßes. Die Unfallbeteiligten wurden in umliegende
Krankenhäuser verbracht. Die Unfallstelle war während der Unfallaufnahme bis ca.
19:00 Uhr voll gesperrt.
Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizeistation Gernsheim unter der
Telefonnummer 06258-93430 in Verbindung zu setzen.
Zwei Jahre
Afrikanische Schweinepest im Kreis Groß-Gerau
Zwischenbilanz
Bischofsheim: Mobiler Anhänger für
Geschwindigkeitsüberwachung durch Feuer beschädigt
Ein an der A 671, zwischen dem Mainspitzdreieck und der
Anschlussstelle Gustavsburg aufgestellter mobiler Anhänger, der von der Polizei
zur Geschwindigkeitsüberwachung genutzt wird, ein sogenannter "Enforcement
Trailer", wurde in der Nacht zum Freitag (03.07.), gegen 1.40 Uhr, von
Unbekannten stark beschädigt.
In den Innenraum des Anhängers, der an beliebigen Orten nahezu autonom betrieben
werden kann und dessen Technik innerhalb des Anhängers gegen Vandalismus gut
geschützt ist, wurde von den Unbekannten eine brennbare Flüssigkeit eingebracht
und anschließend angezündet. An dem Trailer entstand nach ersten Schätzungen ein
Schaden von mehreren tausend Euro.
Wer in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder
sachdienliche Hinweise geben kann, wird gebeten, sich bei der Ermittlungsgruppe
der Polizeiautobahnstation Südhessen unter der Rufnummer 06151/8756-0 zu melden.
Rüsselsheim: Kontrollen im Stadtkern - Konzept "Sichere
Innenstadt"
Am Mittwoch (1.7.) führte die Polizeistation Rüsselsheim
zwischen 12.00 Uhr und 14.30 Uhr in den Bereichen des Löwenplatzes, des
Europaplatzes und der Marktstraße Personenkontrollen durch. Außerdem wurden am
Amtsgericht in Rüsselsheim umfangreiche Verkehrskontrollen durchgeführt. Dies
geschah im Rahmen des Programms "Sichere Innenstadt".
Beim Großteil der überprüften Personen war polizeilich nichts zu beanstanden.
Lediglich bei einem Mann konnte auffällig viel Bargeld und eine legale Menge
Marihuana aufgefunden werden. Die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern an.
Rüsselsheim: Einbruch in Einfamilienhaus
Am Mittwoch (1.7.) zwischen 17.15 Uhr und 18.30 Uhr kam es
in der Schönauerhofstraße zu einem Einbruch, bei welchem sich bislang unbekannte
Täter gewaltsam Zutritt über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus
verschafften.
Dort wurden dann die Räumlichkeiten des Hauses durchwühlt. Es ist aktuell nicht
bekannt, ob etwas entwendet wurde. An der Terrassentür entstand nach derzeitigen
Erkenntnissen Sachschaden von etwa 500 Euro.
Zeugen, welche hierzu ermittlungsdienliche Hinweise geben können, werden gebeten
mit dem Kommissariat 21/22 in Rüsselsheim unter der Rufnummer 06142/696-0
Kontakt aufzunehmen.
Ginsheim-Gustavsburg: Kriminelle haben Stromkabel im Visier
Eine Baustelle "Am Mainufer" geriet in der Zeit
zwischen dem 16. Juni und Dienstag (30.06.) in das Visier von Kriminellen. Die
Täter schalteten an einem dort aufgestellten Stromkasten die Stromzufuhr ab und
kappten das Starkstromkabel. Das etwa 120 Meter lange Kupferkabel wurde
anschließend entwendet. Insgesamt werden die Schäden auf rund 3000 Euro
geschätzt.
Sachdienliche Hinweise bitte an die Polizei in Bischofsheim unter der Rufnummer
06144/9666-0.
Mörfelden-Walldorf: Mit 2,6 Promille am Steuer / Festnahme und
Blutentnahme
Eine Streife der Polizeistation Mörfelden-Walldorf
hat am Dienstagabend (30.06.) in der Okrifteler Straße eine 62-Jährige
Autofahrerin gestoppt. Ein Atemalkoholtest ergab anschließend einen Wert von 2,6
Promille. Die Frau wurde daraufhin vorläufig festgenommen und für eine
Blutentnahme mit auf die Wache genommen.
Sie wird sich nun in einem entsprechenden Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit
im Verkehr verantworten müssen.
Kreisklinik kooperiert mit radiologischer Gemeinschaftspraxis: Nachfrage ist hoch
KREIS GROSS-GERAU – Seit fast genau einem Jahr kooperiert die Kreisklinik Groß-Gerau mit der radiologischen Gemeinschaftspraxis aus Worms und bietet damit auch ambulanten Patientinnen und Patienten Zugang zur modernisierten Radiologie am Klinikstandort. Die Resonanz ist eindeutig, die Nachfrage hoch.
Aktuell umfasst das ambulante Angebot MRT-Untersuchungen, teilt die Klinik mit. Seit dem Start der Kooperation wurden bereits mehr als 1000 ambulante MRT-Untersuchungen durchgeführt - ein deutliches Zeichen für den Bedarf in der Region. Die enge Einbindung in die klinischen Abläufe der Kreisklinik ermöglicht eine nahtlose Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.
Die hohe Nachfrage kann gelegentlich zu längeren Wartezeiten führen. Aktuell sind ambulante Wartezeiten von bis zu zwei Monaten möglich.
Terminvereinbarungen laufen über das Sekretariat der Klinik-Radiologie, Telefon 06152 986-2375. Eine digitale Buchungsmöglichkeit ist in Planung. Perspektivisch soll das ambulante Angebot um konventionelles Röntgen und CT-Untersuchungen erweitert werden.
Weitere Informationen im Internet auf: https://radiologie-praxis.com/gross-gerau/
Projekt der Kreisjugendförderung im Kinder- und Jugendferiendorf: Natur erleben – Wildnis erforschen
KREIS GROSS-GERAU – Ein unvergessliches Naturerlebnis bot sich einer Kindergruppe aus Stockstadt und einer zweiten Klasse der Nibelungenschule aus Biebesheim im idyllisch gelegenen Kinder- und Jugendferiendorf des Kreises Groß-Gerau in Ober-Seemen im Vogelsberg. 34 Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren nahmen vom 19. bis 21. Juni am Naturerkundungsprojekt „Natur erleben – Wildnis erforschen“ der Kreisjugendförderung teil, das nun schon seit mehr als 20 Jahren im Rahmen des Tages der Artenvielfalt regelmäßig dort stattfindet.
Begleitet von zwei fachkundigen Biologen und Experten tauchten die Kinder in die vielfältige Welt der Natur ein. Auf dem Programm standen unter anderem spannende Entdeckungstouren zu Fledermäusen und Insekten. Mit Becherlupen, Ultraschalldetektoren und jeder Menge Neugier wurden die kleinen Lebewesen aus nächster Nähe beobachtet.
Neben der Forschung kam auch das spielerische Lernen nicht zu kurz: Zahlreiche naturpädagogische Angebote förderten Teamgeist, Wahrnehmung und das Verständnis für ökologische Zusammenhänge. Die Mischung aus Lernen, Spiel und Gemeinschaft machte das Naturerkundungswochenende wieder einmal zu einem vollen Erfolg und hinterließ bei den jungen Naturforscher*innen bleibende Eindrücke.
Weitere Informationen hierzu gibt es bei der Kreisjugendförderung Groß-Gerau, Steffen Auer, Telefon 06152 989-84286, E-Mail: jf@kreisgg.de oder unter www.kreisgg.de/naturerkundung .
Informationsflyer werden an Haushalte verteilt: Selbstschutz in Notlagen stärken
KREIS GROSS-GERAU – Das Thema Selbstschutz in Krisen- und Gefahrensituationen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Um die Bevölkerung bei der persönlichen Notfallvorsorge zu unterstützen, hat der Fachdienst Bevölkerungsschutz der Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau einen Informationsflyer erstellt und den Kommunen zur Verteilung an alle Haushalte zu Verfügung gestellt.
Dieser Flyer verweist auf die Notfallbroschüre des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) und bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Informationen für den Ernstfall. Über einen QR-Code oder den angegebenen Internet-Link gelangen Bürgerinnen und Bürger direkt zur Notfallbroschüre des BBK. Dort finden sie weiterführende Informationen zur persönlichen Vorsorge, praktische Verhaltensempfehlungen sowie eine Checkliste zur Vorratshaltung. Alternativ erhalten die Bürgerinnen und Bürger die BBK-Notfallbroschüren in ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung in gedruckter Version.
Der Flyer enthält zusätzlich wichtige Notruf- und Servicenummern und gibt Hinweise über die Notfallmeldestellen der Kommunen. Damit die Hinweise alle Menschen erreichen, werden die Flyer von den teilnehmenden Kommunen flächendeckend an alle Haushalte verteilt.
In Ginsheim-Gustavsburg, Kelsterbach, Rüsselsheim am Main und Trebur werden die genannten Faltblätter nicht verteilt. In diesen Städten und Gemeinden soll die Bevölkerung mit eigenen Broschüren oder auf anderen Wegen informiert werden.
Mit der Aktion soll das Bewusstsein für den Selbstschutz gestärkt und die Eigenvorsorge der Bevölkerung nachhaltig gefördert werden. Denn eine gute Vorbereitung kann im Ernstfall entscheidend dazu beitragen, Risiken zu minimieren und auch in außergewöhnlichen Situationen handlungsfähig zu bleiben.
Büttelborn: Seniorin wird abgelenkt und bestohlen
Am Mittwoch (1.7.) wurde eine Seniorin gegen 17 Uhr in einer
Bankfiliale in der Mainzer Straße von zwei bislang unbekannten Tätern bestohlen.
Die Frau wurde hierzu beim Geldabhebevorgang von einem der Männer abgelenkt,
während sich sein Begleiter das gerade abgehobene Geld aus dem Geldausgabefach
aneignete. Anschließend entfernten sich beide Männer in unbekannte Richtung.
Zu den Flüchtigen liegen folgende Personenbeschreibungen vor:
Einer der Kriminellen ist circa 1,70m bis 1,75m groß, hat eine leicht kräftigere
Statur sowie einen leicht dunklen Hautton, trägt Vollbart mit dunklen
mittellangen lockigen Haaren und hat eine dunkle Augenfarbe.
Sein Mittäter war circa 1,80m groß, hat eine eher normale Statur, trägt
ebenfalls einen Vollbart und hat schwarze lockige mittellange Haare. Zudem soll
er ein T-Shirt in Tarnfarben getragen haben.
Zeugen, welche die beiden Männer an der Tatörtlichkeit wahrgenommen haben oder
anderweitig ermittlungsdienliche Hinweise geben können, werden gebeten sich beim
Kommissariat 21/22 unter der Rufnummer 06142/696-0 zu melden.
Ginsheim-Gustavsburg: Farbschmierereien an Schule
An einer Schule in der Karl-Liebknecht-Straße
besprühten bislang unbekannte Täter die Fassade des Schulgebäudes mit gelber
Farbe. Dabei wurden "Hakenkreuze", ein Dreizack sowie die Buchstaben "HHS" an
die Wand gezeichnet. Es entstand nach bisherigen Schätzungen Schaden von etwa
300 Euro.
Die Tat fand nach derzeitigem Ermittlungsstand in der Zeit von Dienstag (30.6.)
gegen 16 Uhr bis Mittwoch (1.7.) circa 8 Uhr statt. An der Tatörtlichkeit
konnten die mutmaßlich benutzten Spraydosen sowie möglicherweise von den Tätern
mitgebrachte Getränkedosen sichergestellt werden.
Aufgrund der mutmaßlich politischen Ausrichtung ermittelt nun der Staatsschutz.
Zeugen, welche ermittlungsdienliche Hinweise geben können, werden gebeten mit
dem polizeilichen Staatsschutz in Darmstadt unter der Rufnummer 06151/969-0
Kontakt aufzunehmen.
Rüsselsheim: Polizeieinsatz im Waldweg wegen Schussgeräuschen
Von Anwohnern gemeldete Schussgeräusche haben am Montagabend
(29.06.), gegen 20.20 Uhr, einen größeren Polizeieinsatz in Rüsselsheim
ausgelöst. Die Polizei war daraufhin mit mehreren Streifen im Einsatz. Wie sich
im Rahmen der Überprüfungen anschließend herausstellte, hatte ein 35-jähriger
Mann im Waldweg mit einer Schreckschusswaffe geschossen. Die Ermittlungen zu den
Hintergründen des Geschehens dauern an. Der 35-Jährige wurde nach etwa einer
Stunde von der Polizei vorläufig festgenommen und die für den Einsatz erfolgte
Sperrung des Bereichs konnte aufgehoben werden. Die Polizei leitete ein
Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ein.
Zunächst alarmierte Spezialkräfte der Hessischen Polizei kamen schlussendlich
nicht zum Einsatz. Verletzt wurde niemand.
Ginsheim-Gustavsburg: Straftat mit sexuellem Hintergrund? -
Polizei prüft Anfangsverdacht - 28-Jähriger per Haftbefehl gesucht
Am Samstagabend (27.06.), gegen 17.50 Uhr, meldete
eine Zeugin bei der Polizei, dass ein Mann am Mainstrand, unterhalb der
Kostheimer Brücke, Fotos von Kindern gefertigt haben soll. Noch während der
Anfahrt der Streifen wurde gemeldet, dass der 28-jährige Tatverdächtige
körperlich angegangen wird. Nach Zeugenangaben soll er aus bislang nicht
bekanntem Anlass eine 12-Jährige geschubst und dabei im Brustbereich berührt
sowie an ihre Hüften gefasst haben. Die 12-Jährige konnte hierzu bislang noch
nicht befragt werden.
Der 28-Jährige, der keine Verletzungen aufwies, bestritt Fotos von Kindern
gefertigt zu haben und händigte den Polizisten sein Mobiltelefon aus. Eine erste
Sichtung ergab bislang keine Hinweise auf strafbare Inhalte. Wie sich im Rahmen
der polizeilichen Maßnahmen herausstellte, wurde der 28-Jährige aufgrund eines
bestehenden Haftbefehls wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zur
Verbüßung einer Haftstrafe von 45 Tagen gesucht. Er wurde daraufhin von der
Polizei festgenommen anschließend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen zu den genauen Hintergründen und dem Hergang des Geschehens am
Mainstrand dauern derweil an.
Kelsterbach: Einbruch in Firmengebäude
Ein Firmengebäude "Am Aspenhaag" geriet in der Nacht zum
Samstag (27.06.) in das Visier von Kriminellen. Die Täter verschafften sich
zunächst gewaltsam Zugang in das Gebäude und suchten dort anschließend nach
Wertgegenständen. Die ungebetenen Besucher flüchteten anschließend mit
Notebooks, Ipad und Smartphones sowie Geld unerkannt vom Tatort.
Hinweise bitte an die Kripo in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der
Telefonnummer 06142/6960.
Rüsselsheim: Überfall auf Gaststätte
In der Nacht zum Samstag (27.06.), gegen 1.50 Uhr, wurde
eine Gaststätte in der Mönchbruchstrße in Haßloch überfallen. Nach bisherigen
Erkenntnissen betrat ein Mann das Lokal und forderte vom 44 Jahre alten Wirt
unter Vorhalt einer Schusswaffe die Herausgabe von Bargeld. Nach Übergabe des
Geldes flüchtete der Täter zu Fuß aus der Gaststätte.
Beschrieben wird der Flüchtige wie folgt: 20 bis 35 Jahre alt und circa 1,85
Meter groß. Er war komplett schwarz gekleidet, trug dazu weiße Schuhe und sprach
akzentfrei Deutsch. Der Kriminelle war mit einem schwarzen Tuch maskiert. Bei
seiner Waffe handelte es sich um eine schwarze Pistole. Eine von der Polizei
eingeleitete Fahndung verlief bislang ergebnislos.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) hat die Ermittlungen
aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer
06142/6960 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.
Kelsterbach: Verdacht auf illegales Glücksspiel - Drei
Spielautomaten beschlagnahmt / Fast 3000 Euro im Mülleimer
In der Nacht zum Montag (29.06.) führten Beamte der
Polizeistation Kelsterbach eine Gaststättenkontrolle durch.
Bei der Überprüfung einer Lokalität in der Innenstadt beschlagnahmten die
Kontrolleure hierbei drei unerlaubte, nicht zugelassene Tischspielautomaten. In
einem Mülleimer fanden die Beamten zudem eine Geldbörse mit 2900 Euro Bargeld
und stellten den Geldbeutel samt Inhalt anschließend sicher. Gegen den Betreiber
wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung
eines Glücksspiels eingeleitet.
Groß-Gerau: Zwei Autos mit Hammer traktiert - Rund 18.000
Euro Schaden
Zwei in der Odenwaldstraße abgestellte Autos wurden in der
Nacht zum Sonntag (28.06.), in der Zeit zwischen kurz vor 1.00 und 2.30 Uhr, von
einem Unbekannten mit einem Hammer traktiert und erheblich beschädigt. Zudem
entwendete der Täter zwei an einer Hausfassade angebrachte Kameras. Insgesamt
werden die Schäden auf rund 18.000 Euro geschätzt.
Der Unbekannte ist 40 bis 50 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und hat eine
Glatze. Der Mann trug eine lange Hose, T-Shirt und schwarze Handschuhe.
Die Polizeistation Groß-Gerau ermittelt nun wegen Sachbeschädigung und
Diebstahl. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder sachdienliche Hinweise
geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 06152/175-0 mit der
Polizei in Verbindung zu setzen.
Darmstadt-Bessungen: Blauer Piaggioroller (530-DBB) gestohlen
Bislang unbekannte Kriminelle haben am Samstagmorgen (27.6.),
zwischen 0.30 und 6 Uhr, einen Roller im Roquetteweg gestohlen. Das zuvor
geparkte blaue Zweirad der Marke "Piaggio", Modell "ET2" trug das
Versicherungskennzeichen 530-DBB.
Wer Hinweise zur Tat, den Tätern oder dem entwendeten Gefährt geben kann, wird
gebeten, sich telefonisch mit der Kripo in Darmstadt (K 43) unter 06151/969-0 in
Verbindung zu setzen.
Stockstadt/Riedstadt: Zwei Fälle von Diebstahl und Betrug an
Geldautomaten / Kripo warnt vor Masche
Nach zwei Fällen am Freitagmorgen (26.06.), um 8.30
bzw. kurz nach 9.00 Uhr, bei denen zwei Unbekannte an Geldautomaten eine
Seniorin in Stockstadt sowie einen Senior in Crumstadt um größere Geldbeträge
brachten, möchten die Ermittlerinnen und Ermittler des Rüsselsheimer
Kommissariats 21/22 dies zum Anlass nehmen, um zu sensibilisieren und
Präventionshinweise zu geben.
Immer wieder werden der Polizei derartige Fälle angezeigt, bei denen die Täter
nach bisherigen Erkenntnissen die Geldabheber zunächst geschickt ablenken, zum
Beispiel mit der Finte, es sei ein Geldschein zu Boden gefallen. Die Ablenkung
nutzen die Täter, um die Karte der Abheber im Schacht durch eine andere, meist
zuvor woanders entwendete Bankkarte zu ersetzen. Später wird dann mit der
erbeuteten Karte Geld vom Konto der Opfer abgehoben.
Aufgrund der aktuellen Fälle geben die Ermittlerinnen und Ermittler folgende
Hinweise:
- Achten Sie darauf, dass die Eingabe Ihrer PIN nicht von anderen beobachtet
werden kann. Sorgen Sie für einen ausreichenden Sicherheitsabstand zum nächsten
Kunden.
-
Seien Sie misstrauisch, wenn jemand versucht, Sie beim Geldabheben
abzulenken. Decken Sie während der PIN-Eingabe das Tastaturfeld mit der anderen
Hand oder einem Gegenstand (z.B. Geldbörse, Blatt Papier) als Sichtschutz
vollständig ab. Das erschwert das "Ausspähen" per Kamera oder Foto-Handy
erheblich.
Walldorf: Brand in Einfamilienhaus / zwei Hunde aus dem Haus
gerettet
Am Samstag (27.06.), kurz vor Mitternacht, wird
Rettungsleitstelle Groß-Gerau einen Brand in einem Einfamilienhaus im
Dauphine´-Weg gemeldet. Im brennenden Haus befanden sich beim Eintreffen der
Einsatzkräfte noch zwei Hunde. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Mörfelden
und Walldorf konnten die Hunde lokalisieren und retten. Die Hunde erlitten eine
Rauchgasvergiftung und wurden durch einen Tierarzt medizinisch versorgt. Die
Bewohner blieben unverletzt und müssen nun anderweitig unterkommen. Das Haus ist
nicht mehr bewohnbar.
Angaben zur Brandursache, sowie zur Höhe des entstandenen
Sachschadens sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Mit den
Ermittlungen zur Brandursache ist das Kommissariat 10 der Kriminalpolizei in
Rüsselsheim betraut.
Raunheim/Leichenfund nach Badeunfall / Polizei sucht Zeugen
Nach größeren Suchmaßnahmen am Samstagmittag, am Waldsee
Raunheim, wurde gegen 18 Uhr durch Taucher des DLRG der Leichnam eines Mannes
aus dem See geborgen. Die Identität des Toten steht fest. Es handelt sich um den
40-jährigen Mann aus Eschborn, der zuvor von seiner Familie am Pinta Beach des
Sees als vermisst gemeldet wurde.
Wie es zu dem Badeunfall an dem belebten See gekommen ist, wird nun das
Kommissariat 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei ermitteln. Nach derzeitigem
Kenntnisstand deutet alles auf einen Unglücksfall hin. Zeugen werden gebeten,
sich mit der Polizei in Rüsselsheim unter 06142/696-0 in Verbindung zu setzten.
Groß-Gerau: Ferienangebot im Jugendtreff Wallerstädten
Im Jugendtreff
Wallerstädten wird es in den ersten beiden Wochen der hessischen Sommerferien einen offenen Kindertreff geben: Von Montag, 29. Juni, bis Freitag, 10. Juli 2026, sind Schülerinnen und Schüler der ersten bis vierten Klasse dort montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr willkommen.
Das Angebot unter Leitung von Petra Sattler und ihrem Team steht unter dem Motto „Piraten, Schätze und das Geheimnis der sieben Weltmeere“. Dabei wird gemeinsam gespielt und gebastelt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Da es sich um ein offenes Angebot handelt, können die Kinder jederzeit selbstständig kommen und gehen. Die Gruppengröße ist aufgrund der personellen Kapazität begrenzt. Ein Mittagessen wird nicht angeboten.
Der Jugendtreff Wallerstädten befindet sich neben der Kirche in der Alten Schule (Johann-Peter-HehlStraße 3). Zu erreichen ist er unter Telefon 06152-7165905 oder per E-Mail an jugendtreff.wallerstaedten@gross-gerau.de
Groß-Geraus Stadtbäume brauchen Hilfe
Die aktuelle Hitzewelle im Rhein-Main-Gebiet – sie setzt nicht nur den Menschen, sondern auch Groß-Geraus Stadtbäumen zu. Hohe Temperaturen in Verbindung mit Trockenheit führen für die Bäume zu Stress. Die Stadt Groß-Gerau bittet deshalb alle Anwohnerinnen und Anwohner, beim Gießen der Stadtbäume zu unterstützen.
Der Bau- und Betriebshof ist zwar nahezu täglich im Einsatz, um die städtischen Pflanzen zu wässern, zu pflegen und vor dauerhaften Hitzeschäden zu schützen, kommt aber kaum hinterher.
Bäume sorgen für Beschattung in der Stadt
Gerade an extrem heißen Tagen spielen die Stadtbäume eine wichtige Rolle, weil sie für Beschattung sorgen und dazu beitragen, dass sich die Stadt nicht zu sehr aufheizt. Für Bürgermeister Jörg Rüddenklau ist das Stadtgrün ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Lebensraums. „Es sorgt für kühlere Luft, filtert Feinstaub, spendet Schatten, liefert Sauerstoff und bietet Lebensraum für Tiere. Und das alles kostenlos“, sagt er. Wo möglich, werden Flächen entsiegelt, um zu einem besseren innerstädtischen Klima beizutragen.
Vor allem junge Bäume in Innenstadtlagen oder an Straßenrändern, wo die Pflanzflächen klein und der Boden stark verdichtet ist, leiden aktuell. Rüddenklau hofft deshalb, dass viele GroßGerauerinnen und Groß-Gerauer bereit sind, den Bäume vor ihren Häusern zu helfen. „Gesunde Stadtbäume sind ein Gewinn für uns alle. Jede helfende Hand zählt“, macht er klar.
Weißer Anstrich wirkt als thermischer Schutz
Neben jungen Bäumen sind zunehmend auch ältere Exemplare auf Unterstützung angewiesen. Viele junge Bäume bieten mittlerweile zudem einen ungewohnten Anblick, weil ihre Stämme weiß gestrichen sind. Das hat einen ernsten Hintergrund: Die helle Farbe wirkt als thermischer Schutz und hilft, die Temperatur im Stamm zu senken – auf der sonnenbeschienenen Seite kann der Unterschied in den Leitungsbahnen bis zu zehn Grad Celsius betragen. Die gelbe Grundierung wird dabei noch mit Weiß überstrichen.
Bei Temperaturen über 30 Grad im Schatten entstehen auf der Südseite der Bäume teilweise extreme Hitzezonen. Ohne Schutz können Risse im Stamm, Sonnenbrand oder sogar das Absterben von Zellen im Stamminneren die Folge sein
Niederschläge unter dem langjährigen Mittel
Dass es auch in diesem Jahr trockener als im langjährigen Mittel der Jahre 1996 bis 2020 ist, zeigt ein Blick auf die Daten der Niederschlags-Messstation des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Wallerstädten. Von Januar bis Mai 2026 fielen 184 Millimeter Niederschlag, im langjährigen Mittel sind es in diesem Zeitraum 190,8. Im Januar und Februar war es nasser als gewöhnlich, seit März dagegen durchgehend trockener. In diesem Monat kamen bis zum 24. Juni 26,5 Millimeter Regen vom Himmel – der Durchschnittswert für den Gesamtmonat liegt bei 61,4.
In Groß-Gerau gibt es rund 10.000 Stadtbäume
In der Kreisstadt Groß-Gerau gibt es rund 10.000 Stadtbäume. Darin inbegriffen sind auch zahlreiche Bäume in der Fasanerie, aber nicht die dortigen Waldflächen. Die Groß-Gerauerinnen und Groß-Gerau können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Stadtbäume zu erhalten. Pro Woche benötigt ein Baum etwa 100 Liter Wasser. Empfohlen wird, Bäume am frühen Morgen oder späten Abend zu gießen. Statt den Baum jeden Tag mit kleineren Mengen Wasser zu versorgen, ist es sinnvoller, ein- oder zweimal in der Woche kräftig zu gießen. So kann das Wasser tiefer in den Boden sickern und verdunstet nicht so rasch.
Jede Unterstützung hilft
„Ob mit Gießkanne, Gartenschlauch oder einem speziellen Bewässerungssack – jede Unterstützung hilft“, lautet der Appell aus dem Betriebshof-Team. Bewässerungssäcke, die vor allem an jüngeren Bäumen zu finden sind, fassen je nach Modell zwischen 50 und 100 Liter Wasser, das über mehrere Stunden langsam in den Boden einsickert. So kann der Wurzelbereich das Wasser besser aufnehmen, statt dass es ungenutzt über verdichtete Flächen abläuft.
Das Team freut sich jedenfalls über jede helfende Hand – und unsere Stadtbäume sowieso.
Biebesheim / Riedstadt: Mähdrescher fängt bei Erntearbeiten
Feuer
Am Donnerstag (25.06.) kam es gegen 16.45 Uhr
während laufender Erntearbeiten auf einem Feld an der Landesstraße 3361 zu einem
Brand eines Mähdreschers. Weiterhin gerieten hierdurch auch zwei Felder in
Brand. Derzeit laufen die Löscharbeiten durch die Feuerwehr. Aufgrund der
starken Rauchentwicklung werden Verkehrsteilnehmer mit einer Rundfunkwarnmeldung
auf die Gefahr durch mögliche Sichtbeeinträchtigungen hingewiesen.
Bislang gibt es keine Hinweise auf Verletzte. Die Höhe des Schadens und was
genau den Brand ausgelöst hat, ist aktuell noch unklar.
Kreis weist auf Leinenpflicht für Hunde in Naturschutzgebieten hin: Kleiner Beitrag, große Wirkung
KREIS GROSS-GERAU – Ein Spaziergang mit dem Hund gehört für viele Menschen zum Alltag und ist auch in der Natur eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Damit Mensch, Hund und Wildtiere die Landschaft gleichermaßen nutzen können, appelliert die Untere Naturschutzbehörde an alle Hundehalterinnen und Hundehalter, die geltende Leinenpflicht in Naturschutzgebieten zu beachten. Die Regelung dient dem Schutz zahlreicher Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume.
Naturschutzgebiete sind wichtige Rückzugsräume für heimische Tiere. Besonders empfindlich reagieren Bodenbrüter, Jungtiere und Wasservögel auf Störungen. Bereits die Annäherung eines freilaufenden Hundes kann dazu führen, dass Elterntiere ihre Nester oder Jungtiere verlassen. Hunde werden von Wildtieren als potenzielle Fressfeinde wahrgenommen. Die Folgen reichen von Stress und erhöhtem Energieverbrauch bis hin zum Verlust des Nachwuchses.
Während der Brut- und Setzzeit im Frühjahr und Sommer sind Wildtiere besonders auf ungestörte Rückzugsräume angewiesen. Jungtiere verstecken sich häufig im hohen Gras oder im dichten Bewuchs und werden von ihren Eltern nur zeitweise aufgesucht. Schon das Aufstöbern oder Verfolgen kann ihre Überlebenschancen erheblich beeinträchtigen.
Auch empfindliche Pflanzenbestände und wertvolle Lebensräume können Schaden nehmen, wenn Hunde abseits der ausgewiesenen Wege laufen. Die Leinenpflicht trägt daher nicht nur zum Schutz der Tierwelt, sondern auch zum Erhalt ihrer Lebensräume bei.
Wer auf den ausgewiesenen Wegen bleibt und seinen Hund anleint, verursacht in der Regel nur geringe Störungen. Viele Tierarten haben sich an den regelmäßigen menschlichen Durchgangsverkehr angepasst. Anders verhält es sich in unwegsamen Bereichen, im Unterholz oder auf Wiesen und Feldern, wo Wildtiere nicht mit Störungen rechnen.
Die Untere Naturschutzbehörde bittet Besucherinnen und Besucher daher, die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen, Hunde anzuleinen und Rücksicht auf die Bedürfnisse der Wildtiere zu nehmen. So kann ein konfliktfreies Miteinander von Erholungssuchenden und Natur gelingen.
Auch außerhalb von Naturschutzgebieten kann das Anleinen von Hunden zum Schutz von Wildtieren sinnvoll sein. Zudem können in Landschaftsschutzgebieten, kommunalen Grünanlagen oder durch örtliche Verordnungen abweichende Regelungen gelten. In Hessen besteht keine allgemeine Leinenpflicht. Kommunen können jedoch insbesondere während der Brut- und Setzzeit zusätzliche Vorschriften erlassen. Hundehalterinnen und Hundehalter sollten sich daher über die jeweils geltenden Bestimmungen informieren.
ÜWG spendet BHKW an die Ukraine
Blockheizkraftwerk unterstützt künftig die Wärme- und Stromerzeugung
Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) spendet ein gebrauchtes Blockheizkraftwerk (BHKW) an die Ukraine. Jetzt wurde es per Schwertransport in Groß-Gerau am ÜWG-Standort abgeholt. Es geht nach Chmelnyzkyj in der Westukraine, an ein regionales ukrainisches Energieversorgungsunternehmen, wo es künftig für die Wärme- und Stromerzeugung genutzt wird.
„Über den Verband kommunaler Unternehmen (VKU) habe ich von dem Spendenaufruf der Ukraine gehört. Da kam mir direkt die Idee. Gemeinsam mit Landrat Thomas Will habe ich das Ganze besprochen und auch er war begeistert. Als Energieversorger vor Ort ist es für uns selbstverständlich, die Menschen und das Energieversorgungsunternehmen in der Ukraine zu unterstützen – zumal das BHKW in Deutschland nicht mehr genutzt werden darf. Ein Dank gilt hier allen Mitarbeitenden der ÜWG, die sich mit vollem Einsatz um die Organisation und den Transport kümmerten“, sagt Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der ÜWG. Organisiert wurde das Ganze von der ÜWG - gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, die sich um die Vermittlung vor Ort kümmerte.
Bahnhofsunterführung Mörfelden-Walldorf, OT Mörfelden: Zeugen nach Verkehrsunfallflucht gesucht / 9-Jährige leicht
verletzt
Am
Donnerstagmorgen (25.6.) gegen 07:40 Uhr, kam es an der Unterführung am
Mörfelder Bahnhof (Kurt-Oeser-Weg) in Richtung Walldorfer Weg zu einem
Verkehrsunfall, bei dem ein 9-jähriges Mädchen leicht verletzt wurde.
Nach ersten Erkenntnissen befuhr die 9-Jährige mit ihrem Tretroller den
Kurt-Oeser-Weg durch die Unterführung in Richtung Walldorfer Weg. Eine männliche
Person befuhr mit ihrem E-Scooter ihr entgegen. In der Unterführung kam es dann
zum Zusammenstoß zwischen dem E-Scooter Fahrer und dem 9-jährigen Mädchen.
Das Mädchen zog sich infolge des Zusammenstoßes leichte Verletzungen am Knie und
an der Nase zu, sowie an ihrer Brille. Der E-Scooter Fahrer entschuldigte sich
bei dem Mädchen und flüchtete im Anschluss von der Unfallstelle in Richtung
Bahnhofstraße. Bei diesem soll es sich um einen Jugendlichen oder ein Kind
gehandelt haben.
Eine Fahndung nach dem flüchtigen E-Scooter verlief bislang erfolglos, weshalb
die PSt. Mörfelden-Walldorf nun nach Zeugen sucht, die Angaben zum Unfallhergang
oder zu dem E-Scooter Fahrer machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer
06105/40060 erbeten.
Rüsselsheim: Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer
verletzt / Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Donnerstagnachmittag (25.06.) ereignete sich gegen 14.10
Uhr ein schwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung Adam-Opel-Straße/Haßlocher
Straße (Bundesstraße 486). Eine Autofahrerin befuhr nach derzeitigem
Ermittlungsstand die Haßlocher Straße und beabsichtigte an der Kreuzung nach
links in die Adam-Opel-Straße einzubiegen. Hierbei kollidierte sie mit einem
entgegenkommenden 30 Jahre alten Motorradfahrer aus Rüsselsheim. Der 30-Jährige
zog sich bei dem Zusammenprall schwerste Verletzungen zu und wurde anschließend
mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Autofahrerin blieb
unverletzt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger zur
Klärung der Unfallursache hinzugezogen. Beide Fahrzeuge wurden von der Polizei
sichergestellt.
Für die Rettungsarbeiten bzw. die Unfallaufnahme ist der Bereich rund um die
Unfallstelle aktuell noch gesperrt. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen.
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben oder Angaben zum
Unfallhergang machen können, sich mit der Polizeistation Rüsselsheim unter der
Rufnummer 06142/696-0 in Verbindung zu setzen.
Weiterstadt: Autofahrerin mit 81 "Sachen" zu viel auf dem
Tacho / 26-Jährige erwarten drei Monate Fahrverbot
Im Rahmen einer Geschwindigkeitsmessung stoppten zivile
Verkehrsfahnder der Polizei Südhessen am Mittwochmorgen (24.06.) auf der A 5,
zwischen Frankfurt und Darmstadt, eine 26 Jahre alte Autofahrerin mit 181 km/h,
anstatt der maximal dort erlaubten 100 Stundenkilometer. Sie erwartet nun ein
dreimonatiges Fahrverbot, 700 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg.
Egelsbach: Kleinflugzeug nahe der A661 in Feld notgelandet - zwei
Leichtverletzte
Am Mittwochnachmittag, gegen 15.45 Uhr, kam es kurz nach
dem Start eines Kleinflugzeugs in der Nähe des dortigen Flugplatzes zu einer
offenbar notwendigen Notlandung auf einem Feld nahe der A661.
Nach bisherigen Erkenntnissen befanden sich zwei Personen an Bord des
verunfallten Luftfahrzeugs. Beide Insassen wurden bei dem Vorfall leicht
verletzt und zur weiteren medizinischen Abklärung versorgt.
Mehrere Zeugen hatten das Geschehen beobachtet und umgehend die Rettungskräfte
verständigt. Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei waren
daraufhin vor Ort im Einsatz.
Die Ursache des Vorfalls ist derzeit noch unklar und Gegenstand der weiteren
Ermittlungen. Die zuständige Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde über
das Ereignis informiert.
Die Höhe des Sachschadens steht bislang nicht fest.
Waldbrandgefahr steigt auf Stufe „sehr hoch"
Durch die langhaltende und starke Hitze steigt in Hessen die Waldbrandgefahr. Laut Deutschem Wetterdienst gilt aktuell in den Wäldern in und rund um Rüsselsheim am Main bereits eine hohe Waldbrandgefahr mit der Stufe 4 von maximal 5. Ab Freitag (26. Juni) wird sogar die höchste Gefahrenstufe 5 für sehr hohe Waldbrandgefahr erreicht. Damit ist das Abbrennen eines offenen Feuers im Freien untersagt. Das Grillen auf öffentlichen Flächen ist außerhalb von gesondert ausgewiesenen Stellen wie dem Grillplatz im Waldschwimmbad ohnehin nicht erlaubt.
Wichtig ist außerdem zu wissen: Rauchen ist im Wald grundsätzlich nicht erlaubt, und auch entlang von Straßen sollten keine Zigarettenkippen achtlos aus dem Fenster geworfen werden. Eine Gefahr entsteht ebenfalls, wenn Fahrzeuge abseits ausgewiesener Parkplätze abgestellt werden.
Wer einen Waldbrand bemerkt, meldet diesen bitte umgehend an die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112. Bereits im Frühjahr galt in den hessischen Wäldern eine zunehmende Brandgefahr, weil die Monate März und April sehr trocken waren.
Schusswaffengebrauch nach Angriff - Polizeibeamter leicht
verletzt, Angreifer schwer verletzt
Am Dienstagnachmittag (23.06.) kam es gegen 16:00 Uhr am Frankfurter Kaisertor
zu einem polizeilichen Schusswaffeneinsatz, dem ein Angriff eines 44-jährigen
serbischen Staatsangehörigen vorausgegangen sein soll, der schwer verletzt wurde
( https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43563/6300719 ).
Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen waren zwei Polizeibeamte bei den
Einsatzmaßnahmen "BAO Bahnhof" eingesetzt und befanden sich auf dem Weg zu ihrem
Streifenwagen. Unerwartet soll einer der Beamten von dem 44-Jährigen, der nicht
von diesen Kontrollmaßnahmen betroffen war, angerempelt und mit einem spitzen
Gegenstand verletzt worden sein. Trotz mehrfacher Ansprache und Androhung des
Schusswaffengebrauchs soll der Angreifer nicht reagiert haben und weiter auf die
Polizeibeamten zugegangen sein, worauf es im Bereich "Am Hauptbahnhof 8" zum
polizeilichen Schusswaffengebrauch kam.
Der 44-Jährige wurde hierdurch schwer verletzt. Nachdem der Mann durch
Polizeikräfte und den Rettungsdienst erstversorgt worden war, kam er zur
weiteren Behandlung in das Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Es bestand
keine Lebensgefahr.
Einer der Beamten erlitt eine Verletzung an der Hand und wurde nach ambulanter
Behandlung aus dem Krankenhaus entlassen.
Weitere Personen wurden nicht verletzt.
Gegen den 44-jährigen Angreifer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des
Verdachts des Widerstands gegen und des tätlichen Angriffs auf
Vollstreckungsbeamte und der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. Nach dem
bisherigen Ermittlungsstand soll der Mann unter einer schwerwiegenden
psychischen Erkrankung leiden und drogenabhängig sein, weshalb seitens der
Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main die einstweilige Unterbringung in einem
psychiatrischen Krankenhaus beim zuständigen Ermittlungsgericht beantragt werden
wird.
Gegen die Polizeibeamten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der
gefährlichen Körperverletzung im Amt eingeleitet.
Die genauen Hintergründe der Tat und der Ablauf des Einsatzes werden derzeit
durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische
Landeskriminalamt ermittelt. Der Tatort wurde weiträumig abgesperrt. Spuren
wurden gesichert, deren Auswertungen andauert.
Rüsselsheim: Mit Pfefferspray attackiert / 23-Jähriger verletzt
Ein 23 Jahre alter Mann wurde am frühen Dienstagabend
(23.06.), gegen 17.15 Uhr, in der Alzeyer Straße von einem Unbekannten
attackiert. Der Kriminelle forderte den 23-Jährigen zunächst zum Leeren seiner
Taschen auf und besprühte ihn anschließend mit Pfefferspray. Der 23-Jährige zog
sich hierbei leichte Verletzungen zu. Der Angreifer flüchtete ohne Beute zu Fuß
vom Tatort.
Der Flüchtige ist etwa 17 bis 18 Jahre alt, 1,70 bis 1,80 Meter groß und
schlank. Er trug ein schwarzes T-Shirt, schwarze Sneaker, dunkle Jeans und ein
schwarzes Bandana um den Kopf gebunden. Er soll laut Angaben des 23-Jährigen ein
südländisches Erscheinungsbild haben.
Die Polizei ermittelt nun wegen versuchten Raubes. Hinweise werden erbeten an
die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 35) unter der Rufnummer
06142/696-0.
Bischofsheim: Zeugen nach Wohnungseinbruch gesucht
Nach einem Einbruch in eine Wohnung hat die Rüsselsheimer
Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen mit Hinweisen.
Am Dienstag (23.06.), in der Zeit zwischen 7.00 und kurz nach 15.00 Uhr, drangen
die Kriminellen gewaltsam durch die Haustür in eine Wohnung in einem
Mehrfamilienhaus "Am Alten Gerauer Weg" ein und entwendeten dort anschließend
Geld und Schmuck.
Das Einbruchskommissariat K 21/22 in Rüsselsheim ist unter der Rufnummer
06142/696-0 zu erreichen.
Biblis-Nordheim / Gernsheim: Leichenfund nach Badeunfällen
Nachdem am Samstagabend (20.6.) drei Männer im Alter
von 23, 27 und 50 Jahren von Angehörigen und Bekannten als vermisst gemeldet
worden waren (wir haben berichtet), konnten Einsatzkräfte am Montagvormittag
(22.6.) drei Leichen aus dem Rhein bergen. Ermittlungen ergaben, dass es sich um
die zuvor als vermisst gemeldeten Männer handelt.
Das Kommissariat 10 der Rüsselsheimer und Heppenheimer Kriminalpolizei haben die
weiteren Ermittlungen übernommen. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen keine
Hinweise auf ein Fremdverschulden vor.
Ginsheim-Gustavsburg / Rüsselsheim: Auto gestohlen und im
Parkhaus Gas gegeben / Zeugen gesucht
Nachdem bislang unbekannte
Täter zwischen Donnerstagabend (18.6.), 22 Uhr, und Freitagvormittag (19.6.), 11
Uhr, ein Auto der Marke "Opel" entwendet haben, hatten sie mit diesem nichts
Gutes im Sinn.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand verschafften sich die Unbekannten Zugang auf
eine Terrasse eines Hauses in der Dammstraße in Ginsheim-Gustavsburg und
erbeuteten dort den Fahrzeugschlüssel für den "Grandland". Mit dem weißen
Gefährt flüchteten sie zunächst im Anschluss in unbekannte Richtung.
Am Freitagabend (19.6.) informierten Zeugen die Polizei, dass gegen 22.15 Uhr
ein Auto mit überhöhter Geschwindigkeit durch ein Parkhaus in der Mainzer Straße
in Rüsselsheim fahren würde. Der aufmerksame Zeuge konfrontierte die vier
Fahrzeuginsassen mit ihrem Fahrstil, woraufhin die Jugendlichen zu Fuß in
Richtung der Mainzer Straße flüchteten. Das zurückgelassene Auto konnte dem
Diebstahl zugeordnet werden und Beamte stellten es sicher. Eine sofort
eingeleitete Fahndung nach den möglichen Tätern verlief bislang noch ohne
Erfolg.
Die Jugendlichen sollen zwischen 14 und 17 Jahren alt sein und laut
Zeugenaussagen ein südländisches Erscheinungsbild haben. Einer von den
Jugendlichen trug eine Umhängetasche, zwei trugen eine Kappe.
Ob die vier Jugendlichen auch für den Diebstahl verantwortlich sind bedarf
weiterer Ermittlungen. Die Rüsselsheimer Kripo ist nun mit dem Fall betraut und
übernimmt die weiteren Maßnahmen.
Anwohner oder Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen, insbesondere zur Identität
der Jugendlichen, werden gebeten, mit der Kripo in Rüsselsheim unter der
Rufnummer 06142 / 696 - 0 telefonisch Kontakt aufzunehmen.
Rüsselsheim: Trickdiebe erbeuten Goldkette
Rüsselsheim (ots) - Ein 71-jähriger Mann wurde am Sonntag (21.6.) durch einen
Trickdiebstahl um sein Hab und Gut gebracht.
Der Vorfall ereignete sich gegen 13 Uhr im Hessenring. Der Senior war dort zu
Fuß unterwegs und wurde von einem Mann und einer Frau, welche mit einem Auto
neben ihm anhielten, nach dem Weg gefragt.
Durch geschickte Ablenkung gelang es den Tätern hierbei, die Goldkette des
71-Jähigen unbemerkt gegen eine wertlose Kette auszutauschen. Im Anschluss
flüchteten die Kriminellen mit dem Auto vom Tatort in unbekannte Richtung.
Der Tatverdächtige soll etwa 40 bis 50 Jahre alt sein sowie dunkle Haare und
eine kräftige Statur haben. Zur Tatzeit soll er ein helles T-Shirt getragen
haben.
Seine Komplizin wird auf etwa 40 Jahre geschätzt. Bekleidet war sie mit blauer
Oberbekleidung und einem schwarzen Kopftuch.
Die Kripo in Rüsselheim (K 21/22) hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet
Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Rufnummer
06142/696-0 zu melden.
Raunheim: 29-Jähriger bei Auseinandersetzung verletzt
Bei einem handfesten Streit in einer Wohnung in der
Ludwigstraße in der Nacht zum Montag (22.6.) wurde ein 29-Jähriger schwer
verletzt, jetzt ermittelt die Rüsselsheimer Kriminalpolizei. Anwohner
alarmierten gegen 2 Uhr die Polizei und meldeten lautstarke Streitigkeiten in
der Nachbarschaft. Nach bisherigen Erkenntnissen soll es in dem Anwesen aus
bislang noch ungeklärter Ursache zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 29
Jahre alten Mann und einem 28-Jährigen gekommen sein. In diesem Zusammenhang
soll der 28-Jährige seinen Kontrahenten mit einem Messer verletzt haben.
Polizeikräfte nahmen ihn vor Ort vorläufig fest. Der Verletzte musste in einem
Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Mit den Ermittlungen zu den Hintergründen
ist das Kommissariat 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei betraut.
Rüsselsheim: Ermittlungen nach Brand in Imbiss
Nach einem Brand in der Marktstraße am frühen Montagmorgen
(22.6.) ermittelt die Polizei und fahndet nach einem bislang noch unbekannten
Tatverdächtigen.
Gegen 04.20 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert und ein lauter Knall
sowie ein Feuer in einem dortigen Imbiss gemeldet. Die herbeigeeilte Feuerwehr
konnte die letzten Flammen schnell löschen. Verletzt wurde niemand. Nach
derzeitigen Erkenntnissen soll ein bislang unbekannter Mann die Scheibe des
Imbisses eingeschlagen und im Inneren ein Feuer gelegt haben. Im Anschluss
flüchtete er vom Tatort in Richtung Bahnhof.
Die Person trug zur Tatzeit einen blauen Hoodie mit weißer Aufschrift im
Brustbereich, eine dunkle Hose, schwarze Schuhe sowie eine weiße OP-Maske. Die
Polizei leitete umgehend Fahndungsmaßnahmen ein, die bislang noch ohne Erfolg
blieben.
Die weiteren Ermittlungen werden gemeinsam mit dem Hessischen Landeskriminalamt
geführt.
Zeugen, denen der Tatverdächtige vor der Tat oder bei seiner Flucht aufgefallen
ist und die nähere Angaben machen können, werden gebeten, sich unter der
Rufnummer 06142/696-0 beim Kommissariat 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei zu
melden.
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