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Raunheim: Roller gestohlen - wer kann Hinweise geben?
Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochabend (19.8.) und
Donnerstagabend (20.8.) einen Roller in der Weserstraße gestohlen. Zwischen 21
Uhr am Mittwoch und 18.30 Uhr am Donnerstag, gelang es ihnen die mechanische
Sicherung zu überwinden und sich mit dem Fahrzeug in unbekannte Richtung aus dem Staub zu machen. Es handelte sich dabei um ein braunes Fabrikat der Marke
"Zehijang", daran war das Versicherungskennzeichen 335-RON angebracht.
Die Ermittlungen nach den Dieben hat Polizei in Rüsselsheim aufgenommen. Wer im Tatzeitraum etwas bemerkt hat oder Hinweise zum Verbleib des Rollers geben kann, wird gebeten sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.

Kelsterbach: Trickdiebstahl durch falsche Telefondienstleister
Zwei bisher unbekannte Betrüger haben am Mittwoch (19.8.) gegen 11 Uhr bei einem Ehepaar in der Karlsbader Straße geklingelt und sich als Mitarbeiter eines Telefondienstleisters ausgegeben. Bei ihnen soll es sich um einen Mann und eine Frau gehandelt haben, denen es gelang in die Wohnung eingelassen zu werden. Während die Unbekannte die Eheleute ablenkte, konnte der Andere die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchen. Dabei konnte er aus der Wohnung mehrere Uhren und Schmuck an sich nehmen. Anschließend verließen die
beiden die Wohnung wieder und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Die Geschädigten konnten die beiden wie folgt beschreiben:
Der Mann war zwischen 20 und 30 Jahren alt und sprach akzentfrei Deutsch. Er hatte kurze, bräunliche Haare und eine helle Hautfarbe. Er war etwa 1,80 Meter groß und circa 80 Kilo schwer. Er trug ein schwarzes Kurzarmshirt mit einem roten "T" auf dem Ärmel und eine helle Bluejeans.
Die Frau war ebenfalls zwischen 20 und 30 Jahren alt und hatte schulterlange, dunkle Haare. Sie soll 1,65 Meter groß und zwischen 50 und 60 Kilo schwer gewesen sein. Sie hatte ebenfalls helle Haut und sprach Deutsch mit einem unbekannten Akzent. Sie trug ein dunkles Kurzarmshirt und eine dunkle
Jeans.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K20) fahndet nun nach den beiden Tätern und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.

Mörfelden-Walldorf: Berauscht auf dem E-Scooter
Ein 25 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend (20.8.) gegen 21.45 Uhr am Bahnhof in Walldorf von der Polizei kontrolliert worden. Er war dort mit einem E-Scooter gefahren. Als die Polizisten ihm näher kamen, stellten sie bei ihm einen starken Alkohol- und Cannabisgeruch fest. Zu weiteren Tests auf Drogen oder Alkohol war der Mann jedoch nicht bereit. Die Beamten nahmen ihn mit zur Dienststelle, eine dort durchgeführte Blutentnahme wird nun die endgültige Gewissheit über seine Fahrtauglichkeit bringen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.

Ginsheim-Gustavsburg: Blitz for Kids mit erfreulichem Ergebnis
Am Mittwoch (19.8.) hat die Polizei zwischen 7.30 Uhr und 8.30 Uhr vor der Albert-Schweizer-Schule im Rahmen der Aktion Blitz for Kids Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis dabei:
Alle gemessenen Fahrzeuge und ihre Fahrer hielten sich an die vorgeschriebene
Geschwindigkeit in diesem sensiblen Bereich. Andere Verstöße wurden durch die
Beamten ebenfalls nicht festgestellt, trotz des regen Verkehrs zur Zeit des
Schulbeginns. Als Belohnung wurden durch Kinder grüne Karten an die Autofahrer
verteilt, als Lob und Dankeschön für rücksichtsvolles Fahren im Bereich der
Schule.

Kelsterbach: Auf E-Scooter mit fast 3 Promille erwischt
Eine Streife der Polizeistation Kelsterbach hat am Mittwoch (19.8.) um 20.15 Uhr in der Straße "Am Südpark" einen E-Scooter angehalten und den Fahrer kontrolliert. Er war Zeugen zuvor schon durch seine unsichere Fahrweise aufgefallen, die daraufhin die Polizei verständigten. Während der Kontrolle entstand bei den Beamten der Verdacht, dass der 58- Jährige Fahrer Alkohol getrunken haben könnte. Ein Atemalkoholtest erhärtete diesen Verdacht, er zeigte einen Wert von 2,83 Promille an. Er musste die Polizisten zu ihrer
Dienststelle begleiten, wo ihm durch einen Arzt Blut abgenommen wurde. Das
Fahrzeug des Mannes stellte die Polizei vorläufig sicher, er muss sich nun in
einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.

Bischofsheim: Krankenfahrstuhl gestohlen
Ein 67 Jahre alter Mann hatte am Mittwoch (19.8.) seinen elektrischen Krankenfahrstuhl gegen 13 Uhr für einen kurzen Besuch bei Bekannten in der Ringstraße abgestellt. Den Moment seiner Abwesenheit nutzten unbekannte
Täter aus und stahlen das Gefährt des Seniors. Trotz mechanischer Sicherung am
Fahrzeug gelang es ihnen, sich damit in unbekannte Richtung aus dem Staub zu
machen. Am Fahrzeug befand sich außerdem noch die Geldbörse des älteren Herren mit Bargeld und einem Behindertenausweis. Auch dies nahmen die Kriminellen an sich. Die gestohlenen Gegenstände haben einen Gesamtwert von über 750 Euro. Bei dem Krankenfahrstuhl handelte es sich um ein blaues Fabrikat der Firma "Vevor".
Die Polizeistation Bischofsheim hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06144/9666-0 zu melden.

Darmstadt: Motorrad gestohlen
Ein Motorrad der Marke "Aprilia" wurde in der Zeit zwischen dem 13. August und Mittwochabend (19.08.) vor einem Haus in der Freiligrathstraße in Bessungen gestohlen. An dem Motorrad war das amtliche Kennzeichen DA-KN 410 angebracht. Der Schaden beläuft sich auf rund 3000 Euro.
Wer Hinweise zu dem Verbleib des Motorrades geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei in Darmstadt (1. Revier) unter der Telefonnummer 06151/969-41110 in Verbindung setzen.

Wiesbaden, 18. August 2026
VORERST ENTSPANNUNG DER WALDBRANDGEFAHR IN WEITEN TEILEN HESSENS
Forstministerium hebt Alarmstufe auf
Die Waldbrandgefahrenlage in Hessens Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem die landesweiten Niederschläge in Verbindung mit einem deutlichen Temperaturrückgang führen in weiten Teilen Hessens zu einer spürbaren Abnahme der akuten Waldbrandgefahr. Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung auf kritische Werte zu rechnen. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat hebt daher die am 3. August 2026 in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A, die zweithöchste Stufe, mit sofortiger Wirkung auf. Damit gilt aktuell keine Alarmstufe mehr.
Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar. Die lange Phase der Trockenheit, es war bislang einer der trockensten Sommer in Hessen seit Aufzeichnungsbeginn, ist vorerst noch nicht überwunden. Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten. Das erneute Ausrufen der Alarmstufe A ist angesichts der bisherigen Trockenheit nicht auszuschließen.
Nachdem der Juli 2026 in Hessen der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen und zugleich außergewöhnlich warm war, kam es seit Anfang August zu einer anhaltenden, landesweiten Zunahme der Waldbrandgefahr. Nach vorläufigen Daten gab es allein seit dem 3. August 2026 knapp 50 Waldbrände mit einer Schadfläche von rund 380.000 Quadratmetern. Seit Jahresbeginn kam es zu mindestens 160 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 560.000 Quadratmetern, das entspricht in etwa der Größe von 78 Fußballfeldern.
Sehr große Schäden konnten nur durch das rasche und geschulte Zusammenwirken vieler Kräfte bei der Waldbrandabwehr und Waldbrandbekämpfung verhindert werden. Hierzu zählen neben den vorsorgenden Maßnahmen der Forstverwaltung insbesondere das gute Zusammenwirken von Feuerwehr und Forstleuten im Einsatzfall. Die örtlichen Feuerwehren und vielen freiwilligen Helfer haben unter großem persönlichem Einsatz größere Schäden verhindert. Ihnen gilt unser besonderer Dank.
Es ist auch erkennbar, dass die Bevölkerung sensibel mit der Gefahrenlage umgegangen ist und die Warnungen der vergangenen Wochen ernst genommen hat.
Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr

Gustavsburg: Drogen statt Feuer in Wohnung gefunden
Ein piepsender Rauchmelder in der Robert-Koch-Straße hat am Dienstag (18.8.) gegen 8.15 Uhr Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen. Als diese an der betroffenen Wohnung klopften und klingelten öffnete ihnen niemand. Um einen Brand ausschließen zu können, musste die Tür gewaltsam geöffnet werden.
Als Feuerwehr und Polizei die Wohnung betraten, staunten die Beamten nicht schlecht: Es roch darin nicht nach Rauch, sondern nach Marihuana. Der Grund dafür waren über zwei Kilogramm der Droge, die sich in der Wohnung befanden. Außerdem fanden die Polizisten mehrere Gerätschaften, die den Verdacht begründeten, dass hier professionell Drogen angebaut und verkauft werden sollten. Die Staatsanwaltschaft ordnete deshalb eine Durchsuchung der Wohnung an. Die Drogen und die anderen Utensilien stellte die Kriminalpolizei sicher. Gegen die Bewohner der Räumlichkeiten erstatteten die Ermittler Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit Cannabis.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K30) in dem Fall dauern an.

Gernsheim: Einbrecher erbeutet Geldbörse und flüchtet
Ein Einbrecher hat am Dienstag (18.8.) aus einem Haus in der Valentin-Thomann-Straße eine Geldbörse gestohlen. Als der 61 Jahre alte Hausbewohner gegen 16.30 Uhr in sein Anwesen zurückkehrte, überraschte er dabei den Täter. Dieser flüchtete daraufhin aus dem Haus und fuhr mit einem Fahrrad in Richtung Bahnhof davon.
Der Bewohner alarmierte umgehend die Polizei, die sofort die Fahndung nach dem Kriminellen aufnahm. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der Unbekannte die Terrassentür hinter dem Haus gewaltsam geöffnet hatte und so in die Wohnung gelangt war. Dort stahl er den auf einem Tisch liegenden Geldbeutel mit 70 Euro Bargeld darin.
Der Täter kann durch den Geschädigten wie folgt beschrieben werden: Er war männlich und ca. 30-40 Jahre alt. Er soll etwa 1,80 Meter groß gewesen sein und hatte dunkle, kurze Haare. Bekleidet war er mit einer dunklen, kurzen Hose und einem roten T-Shirt. Außerdem soll er einen Beutel dabei gehabt haben.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K20) hat die Ermittlungen nach dem Täter aufgenommen. Zeugen, die etwas Verdächtiges zur Tatzeit beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 06142/696-0 zu melden.

Mörfelden-Walldorf: Veranstaltungstechnik im Wert von 20.500 Euro gestohlen
Aus einem im "Walldorfer Weg" geparkten Transporter
haben Unbekannte in der Zeit zwischen Montagabend (17.8.) und Dienstagmittag
(18.8.) verschiedene Beleuchtungsgeräte für Veranstaltungen gestohlen. Zwischen 18 Uhr am Montag und 12 Uhr am Dienstag, verschafften sich Kriminelle auf gewaltsame Weise Zugang zum Fahrzeuginnenraum. Dadurch konnten sie die Gerätschaften aus dem Laderaum stehlen und damit in unbekannte Richtung entkommen. Als der Besitzer den Diebstahl bemerkte, alarmierte er umgehend die Polizei.
Zu diesem Zeitpunkt fehlte von den Tätern aber bereits jede Spur. Die
Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen und bittet
um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas Verdächtiges im Tatzeitraum
beobachtet hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Rüsselsheim (K20) unter der
Rufnummer 06142/696-0 zu melden.

Ginsheim: Nach mutmaßlichem Tötungsdelikt / 23-Jähriger in
Untersuchungshaft

Nach dem Fund einer Leiche am Sonntag (16.8.) in einer Wohnung in Ginsheim (wir haben berichtet) befindet sich ein 23 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft.
Eine noch am Montag (17.8.) durch die Rechtsmedizin durchgeführte Leichenöffnung erhärtete den Verdacht, dass der 20-jährige durch äußere Gewalteinwirkung ums Leben gekommen ist. Gleichzeitig bekräftigten die Ermittlungen den Tatverdacht gegen den 23-jährigen mutmaßlichen Mitbewohner des Opfers.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter am Amtsgericht Groß-Gerau einen Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Er wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Vandalismus am Riedstädter Rathaus
Hundekot vor Eingang und verstopftes Waschbecken
Am Donnerstag, 13. August 2026 kam es zu zwei Fällen von Vandalismus am Riedstädter Rathaus. Am Morgen mussten Rathausmitarbeitende bei Öffnung des Rathauses für den Publikumsverkehr feststellen, dass der Eingangsbereich mit Hundekot verunreinigt worden war.
Wenige Stunden später wurde in einer Herrentoilette im zweiten Stock mutwillig das Waschbecken mit Papierhandtüchern verstopft und der Wasserhahn geöffnet, sodass der Sanitärbereich unter Wasser gesetzt wurde.
Die Büchnerstadt Riedstadt hat in beiden Fällen bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Sachdienliche Hinweise können bei der Polizeistation Groß-Gerau, Telefon 06152 175-0, gegeben werden.
Die Stadt weist darauf hin, dass dieser Vandalismus neben dem Hausmeister, der die Folgen beseitigen musste, letztendlich auch den Steuerzahler trifft. Denn wenn der oder die Verursacher nicht gefunden werden können, muss die Allgemeinheit für die entstandenen Schäden aufkommen.

Bischofsheim: 10-Jährigen auf Elektromotorrad erwischt
Im Beisein seines Großvaters fuhr ein 10 Jahre alter Junge auf dem Bahnhofsplatz mit einem elektrischen Motorrad herum. Dabei wurde er der
Polizei von Passanten gemeldet, denen das Gefährt zusammen mit dem Fahrer
verdächtig vorkam. Die herbeigerufenen Beamten stellten fest: Das in China
hergestellte Gerät hatte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h.
Allerdings benötigt man in Deutschland für solche Fahrzeuge eine Versicherung
und einen Führerschein, wenn man damit im öffentlichen Straßenverkehr fährt.
Naturgemäß konnte der Kleine beides nicht vorweisen. Er wurde durch die
Polizisten an seine Eltern übergeben. Sie ermitteln nun wegen des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auch gegen die Eltern wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Neue Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern in Riedstadt: Offen sprechen, Erfahrungen teilen 
KREIS GROSS-GERAU – Wenn ein Kind stirbt, verändert dies das Leben von Eltern grundlegend. Um Betroffenen einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung zu bieten, entsteht in Riedstadt eine neue Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern. Die Initiatorin der Gruppe hat selbst lange Zeit gemeinsam mit ihrem Mann den schwerst mehrfachbehinderten Sohn gepflegt und im vergangenen Jahr verloren. Nun wünschen sich die beiden den Austausch mit anderen Müttern und Vätern, die den Tod eines Kindes erlebt haben – unabhängig vom Alter des Kindes, dem Grund des Verlustes oder davon, wie lange der Tod zurückliegt.
Im Mittelpunkt der Treffen stehen das offene Gespräch, das Teilen von Erfahrungen und die Möglichkeit, Menschen zu begegnen, die ähnliche Schicksalsschläge erlebt haben. Gruppenstart ist im September.
Die Gruppe funktioniert als selbstorganisierter Zusammenschluss Betroffener mit Unterstützung des Selbsthilfebüros Groß-Gerau. Es handelt sich nicht um ein therapeutisches Angebot. Die Teilnahme ist kostenlos. 
Interessierte können sich im Selbsthilfebüro Groß-Gerau unter Telefon 06152 9616835 oder per Mail an selbsthilfe.gross-gerau@paritaet-projekte.org zum ersten Treffen am 9. September 2026 um 19 Uhr anmelden. Die Treffen finden zweimal im Monat in Riedstadt-Crumstadt statt.

Bischofsheim: Opel Vectra gestohlen
Ein blauer Opel Vectra ist in der Zeit von Sonntag (16.8.) bis Dienstag (18.8.) in der Schulstraße gestohlen worden. Das 20 Jahre alte Auto war im Bereich der Straße "Im Attich" geparkt gewesen. Der Besitzer bemerkte den Diebstahl am Dienstag gegen 00:20 Uhr und alarmierte die Polizei. Zuletzt hatte er sein Fahrzeug am Sonntag um 14 Uhr noch gesehen. Die Beamten sind nun auf der
Suche nach dem Opel und den unbekannten Tätern. Sie bittet Zeugen, die im
Tatzeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer
06144/9666-0 bei der Polizei in Bischofsheim zu melden.

Raunheim: Frau bei Küchenbrand verletzt
Beim Brand einer Küche ist am Dienstag (17.8.) eine 62 Jahre alte Frau verletzt worden. Sie hatte in ihrer Wohnung in der Straße "Am Schifferstück" gegen 13 Uhr gekocht. Dabei entzündete sich offenbar das Fett in einer Pfanne und es kam zu einer Verpuffung. Die Bewohnerin konnte sich aus der Wohnung retten und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte den Brand löschen und die Wohnung anschließend belüften, wodurch das Haus bewohnbar blieb.
Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro. Die Frau wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Büttelborn: Seniorin in ihrer Wohnung attackiert und bestohlen

Am Sonntag (16.8.) wurde eine 76 Jahre alte Frau in ihrer Wohnung in der Rheinstraße in Worfelden angegriffen und ihr Mobiltelefon gestohlen. Gegen 11.45 Uhr klingelte ein Mann an ihrer Wohnungstür. Als sie diese öffnete, gelang es dem Unbekannten unter einem Vorwand in die Wohnung eingelassen zu werden. Der Mann erzählte ihr, dass es in der Umgebung in letzter Zeit vermehrt zu Einbrüchen gekommen wäre. Er riet der Seniorin dann dazu, ihm ihr Bargeld zu übergeben. Als die Frau daraufhin stutzig wurde und nach einem Ausweis verlangte, griff der Unbekannte die Frau an und versuchte sie zu fesseln. Die Frau wehrte sich und rief um Hilfe. Dadurch machte sie andere Hausbewohner auf sich aufmerksam. Der Mann ergriff die Flucht, bei der es zum Gerangel mit einem der dazu geeilten Hausbewohner kam. Ihm gelang dennoch die
Flucht in Richtung "Neustraße". Dort näherte sich ein Auto, das von einer
weiblichen Person gefahren wurde. Der Mann stieg in das Auto ein und beide
flüchteten damit in Richtung der Friedrich-Ebert-Straße.
Gegenüber der Polizei konnten die beiden wie folgt beschrieben werden: Der Mann war etwa 40 bis 50 Jahre alt und dick. Er hatte eine helle Haut und längere, nach hinten gegelte Haare. Zudem soll er dunkle Augen und einen Vollbart gehabt haben und war mit einer dunklen Hose bekleidet. Die Frau im Auto wäre etwa 20 bis 40 Jahre alt gewesen. Sie habe ein mitteleuropäisches Aussehen gehabt. Näher konnte sie nicht beschrieben werden.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K10) hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes nach den beiden Tatverdächtigen aufgenommen und bitte Zeugen sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.

Raunheim: Verletzte durch Auffahrunfall - Suche nach dem Verursacher
Am 15.08.2026 kam es gegen 12:10 Uhr in Raunheim an der Ampelkreuzung Mainzer Straße / Anton-Flettner-Straße / Moselstraße zu einem Auffahrunfall. Die beiden Unfallbeteiligten hielten anschließend kurz an, versäumten es jedoch Personalien auszutauschen. Erst im Nachgang konnte die Geschädigte Schäden an ihrem Fahrzeug feststellen und klagte über HWS-Schmerzen.
Vom Verursacher ist das Teilkennzeichen GG-CK ??? bekannt. Die Polizei
Rüsselsheim ist nun auf der Suche nach dem verantwortlichen Fahrer.
Zeugen werden gebeten sich unter der 06142-696-0 bei der Polizeistation
Rüsselsheim zu melden.

Ginsheim-Gustavsburg: Tote Person in Wohnung gefunden / Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

Nach dem Fund einer toten Person in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Ginsheim am Sonntagabend (16.08.2026) haben Staatsanwaltschaft und Polizei die Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 18.25 Uhr hatte sich ein Mann bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt,
dass einer seiner Arbeitnehmer dringend die Polizei benötige. Dieser hatte sich
aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse zuerst an seinen Arbeitgeber gewandt, der wiederum die Polizei verständigte.
In der Wohnung angekommen trafen die Beamten zum einen auf den Arbeitnehmer, zum anderen auf eine leblose Person. Aufgrund der ersten Feststellungen in der Wohnung muss, abhängig von weiteren Ermittlungen, davon ausgegangen werden, dass der aufgefundene 20-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam.
Zur Klärung der Todesumstände wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Obduktion angeordnet. Ob und inwieweit die in der Wohnung angetroffene Person mit dem Tod des Mannes in Verbindung steht, müssen die weiteren Ermittlung zeigen.

IG BAU Rhein-Main: Junge Menschen sollen Mut zum „Ausbildungs-Kick“ haben73 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Groß-Gerau ohne Berufsabschluss
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe im Landkreis Groß-Gerau noch 389 Ausbildungsplätze. Darunter allein 19 im Baugewerbe. 4 freie Ausbildungsplätze hat der Garten- und Landschaftsbau zu bieten. Und wer einen der höchsten Jobs im Landkreis Groß-Gerau machen möchte: Dachdeckerbetriebe suchen noch 8 Azubis. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Rhein-Main beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.
Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Andrea Klinzing. Die Vorsitzende der IG BAU Rhein-Main rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Hessen rund 215.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 73 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Landkreis Groß-Gerau haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Rhein-Main, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Andrea Klinzing.
Die IG BAU Rhein-Main rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.
„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Klinzing. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.

Groß-Gerau: Volk im Schloss: Hauptstraße in Dornberg gesperrt
Von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August 2026, steigt auf dem Gelände des Dornberger Schlosses das Festival „Volk im Schloss“. Veranstalter ist der Kreis Groß-Gerau.
An drei Tagen wird bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm mit Musik, Kabarett, Theater und Kleinkunst geboten.
Das Großereignis sowie die Auf- und Abbauarbeiten machen eine Sperrung der Hauptstraße in GroßGerau/Dornberg erforderlich.
Von Donnerstag, 20. August, bis Montag, 24. August 2026, wird die Hauptstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen ist ein Abschnitt der Hauptstraße in Höhe des Dornberger Schlosses. Die Zufahrt für Anwohnerinnen und Anwohner und Betriebe sowie zum Abschnitt der Gernsheimer Straße bleibt weitestgehend möglich.

Groß-Gerau: Betrunken in den Gegenverkehr geraten
Am Donnerstag (13.8.) kam es gegen 16.15 Uhr auf der Darmstädter Straße zu einem Unfall, bei dem einer der Beteiligten betrunken war.
Der 60 Jahre alte Mann konnte offenbar wegen seiner Alkoholisierung die Spur
nicht halten und stieß deshalb mit dem entgegenkommenden Auto eines 23-Jährigen zusammen und fuhr weiter. Der Jüngere drehte um und folgte dem Älteren, bis dieser schließlich anhielt. Er verständigte die Polizei.
Die Beamten konnten bei seinem Unfallgegner einen Atemalkoholwert von 1,78 Promille feststellen und nahmen ihn mit zur Dienststelle. Dort wurde dem Mann Blut abgenommen und sein Führerschein einbehalten.
Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort verantworten.

Trebur-Geinsheim: Niedrigwasser legt Phosphorgranate frei
Aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Rhein hat ein Spaziergänger am Mittwoch (12.8.) gegen 1.40 Uhr eine Phosphorgranate am Rheinufer im Bereich Kornsand gefunden. Da das Kampfmittel aus dem zweiten Weltkrieg nun an der Luft war, begann es zu qualmen, weil der Phosphor mit dem Luftsauerstoff reagierte. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die ihrerseits den Kampfmittelräumdienst informierte. Dieser konnte die Granate vor Ort unschädlich machen und abtransportieren.
Diesen Vorfall zum Anlass nehmend,
möchte die Polizei darauf hinweisen, dass es aufgrund der weiterhin niedrigen
Wasserstände vermehrt vorkommen kann, dass Überreste aus dem Krieg an die
Oberfläche treten. Wenn Sie einen solchen Gegenstand entdecken, verständigen Sie bitte umgehend die Polizei und halten Sie Abstand. Das Kampfmittel sollte nicht berührt und in jedem Fall an der Fundstelle belassen werden. Das
Regierungspräsidium Darmstadt informiert auf seiner Homepage ebenfalls zu diesem Thema, den entsprechenden Link finden Sie hier: https://shorturl.at/xfw0M . Dort finden Sie ebenfalls die Erreichbarkeit des Kampfmittelräumdienstes, der bei Funden von Weltkriegsmunition der richtige und kompetente Ansprechpartner ist.

Mörfelden-Walldorf / Bischofsheim: Mehrere Brände beschäftigen Feuerwehr und Polizei
Mehrere Vegetationsbrände haben am gestrigen Donnerstag (13.8.) Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen.
Gegen 19 Uhr brannte es im Wald zwischen Mörfelden-Walldorf und Weiterstadt in der Nähe der Landesstraße 3113. Nach Schätzung der Feuerwehr stand dort eine Fläche von rund 2000 Quadratmetern in Flammen. Aufgrund der Gegebenheiten gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig. Wegen der Rauchentwicklung musste die Landesstraße durch die Polizei für drei Stunden gesperrt werden.
Gegen 23 Uhr brannte es an der A60 zwischen den Anschlussstellen Bischofsheim und Rüsselsheim-Mitte. Auch hier kam es zu einer vorübergehenden Straßensperrung aufgrund der Rauch- und Flammenentwicklung für die Dauer der Löscharbeiten. Bei diesem Brand entstand zudem Sachschaden an der Schutzplanke und Fahrbahnteilen der Autobahn. Die genaue Brandursache in beiden Fällen ist bisher völlig unklar, die Gefahr für solche Brandentstehungen ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit in ganz Hessen aber weiterhin sehr hoch.
Die Polizei möchte Sie daher noch einmal sensibilisieren, im Wald nicht zu rauchen und insbesondere beim Autofahren keine brennenden Gegenstände wie Zigaretten aus dem Fenster zu werfen. Grillen oder Lagerfeuer außerhalb des Privatgrundstücks ist momentan oftmals auch an sonst speziell dafür vorgesehenen Stellen verboten. Hier sollten Sie auf die aktuellen Beschilderungen achten. Parken Sie ihr Auto nicht auf einem Feld oder einer Wiese. Der heiße Katalysator könnte auf dem trockenen Boden ebenfalls ein Feuer entfachen. Wenn Sie ein Feuer entdecken sollten, verständigen Sie bitte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.

Rüsselsheim: Unterführung mit Farbe beschmiert

Zwischen Sonntag (9.8.) und Montag (10.8.) haben Unbekannte die Wand einer Unterführung zwischen der Adam-Opel-Straße und "Im Hasengrund" mit schwarzer Farbe verunstaltet. Durch einen Zeugen wurden die Beschädigungen
am Montag gegen 13.30 Uhr bemerkt. Er verständigte daraufhin die Polizei. Der
entstandene Schaden am Bauwerk wird auf 400 Euro geschätzt. Aufgrund der Art der Schmierereien ist von einem politischen Hintergrund auszugehen.
Das Kommissariat für Staatsschutzangelegenheiten hat deshalb seine Ermittlungen aufgenommen.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Kriminalpolizei in
Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.

Fit fürs Ehrenamt: Kreis veröffentlicht Broschüre fürs 2. Halbjahr 2026: Neue Fortbildungsangebote
KREIS GROSS-GERAU – Das neue Angebot von „Fit fürs Ehrenamt“ des Kreises Groß-Gerau liegt vor. Das Programm für das 2. Halbjahr 2026 wurde von Kreis und Kreisvolkshochschule zusammengestellt. „Unser Fortbildungsangebot für freiwillig Engagierte ist breit gefächert. Die Vielseitigkeit und die Qualität der Kurse machen es so attraktiv. Die Verantwortlichen lassen sich auch immer wieder etwas Neues einfallen“, sagt Landrat Thomas Will zum Erscheinen der neuen Auflage.
Die Teilnahme an den Kursen ist für die ehrenamtlich im Kreis Tätigen gebührenfrei. Denn die Weiterbildungen sind eine Form der Anerkennung für die vielfältige freiwillige Arbeit, die im Kreis geleistet wird. „Das ehrenamtliche Engagement vieler Frauen und Männer kommt uns allen zugute. Diese Menschen fortzubilden, sieht der Kreis daher als wichtige Aufgabe an“, so Landrat Will. Ob Künstliche Intelligenz, Achtsamkeitstag oder Erste Hilfe – die Themen sind vielfältig. Auch Projektplanung, Versicherungsschutz, Fundraising und Inklusion stehen als Fortbildungen im Kalender.
Die neue Broschüre gibt Auskunft darüber, was in den jeweiligen Kursen behandelt wird und wie das vermittelt werden soll. Die Angebote sind in der Reihenfolge der Termine angeordnet. Die Broschüre „Fit fürs Ehrenamt“ ist ab sofort online unter https://www.kreisgg.de/fit-fuers-ehrenamt/ abrufbar. Sie liegt zudem im Landratsamt und in den Kreiskommunen aus. Die Anmeldung zu den Kursen und Veranstaltungen erfolgt über das Servicebüro der Kreisvolkshochschule, Telefon 06152 1870-0, info@kvhsgg.de . Internet: https://www.kvhsgg.de/programm/kw/bereich/kategorien/kategorie-id/282/ .

Wichtiger Meilenstein fürs Herzensprojekt: Rohbau des Hospizes Groß-Gerau fertiggestellt (22.07.2026)
Ausführliche Informationen

Allgemeinverfügung: Keine Wasserentnahme aus Bächen und Seen: Kreis reagiert auf extreme Trockenheit 
KREIS GROSS-GERAU – Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) im Kreisgebiet Groß-Gerau ist ab sofort untersagt. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die der Kreis Groß-Gerau jetzt erlassen und auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen fehlenden Niederschläge haben sich im aktuellen Jahr schon relativ früh in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Auch der Grundwasserstand sinkt stetig. Eine langfristige Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die Hitze belastet die Gewässer mit geringer Wasserführung zusätzlich thermisch, sodass die Lebensbedingungen für Fische und andere Lebewesen bedrohlich werden.
Die Allgemeinverfügung ist mit sofortiger Wirkung gültig; sie bleibt längstens bis einschließlich 31. Oktober 2026 in Kraft.
Der Kreis ist überzeugt, dass die angeordnete Untersagung mit dazu beiträgt, eine weitere Verschlechterung der bereits kritischen Gewässerzustände zu vermeiden und damit die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor größerem Schaden zu bewahren.
Ausgenommen von den Verboten ist die Entnahme von Wasser aus den Flüssen Rhein und Main. Insbesondere der Rhein führt aktuell ebenfalls Niedrigwasser. Die Gesamtmenge im Fluss ist für kleinere Entnahme noch hinnehmbar. Dies gilt ebenso für Kies-Seen mit Grundwasseranschluss.
Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1 Nr. 1 Hessisches Wassergesetz (HWG) wird hingewiesen. Bei einer Zuwiderhandlung gegen diese Allgemeinverfügung können Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verhängt werden.
Die hohen Temperaturen und keine Niederschläge haben in allen Wasserkörpern, auch im Grundwasser merklich Spuren hinterlassen. Die Pegel sinken deutlich. Der Kreis rät dringend dazu, die Entnahme von Grundwasser deutlich zu reduzieren. Gärten sind mit Brunnenwasser möglichst morgens zu wässern. Dann ist es am kühlsten und die Pflanzen können das Wasser sehr gut aufnehmen. Dabei sollte nicht die gesamte Pflanze, sondern nur der Boden darunter begossen werden. Hacken, Mulchen und eine geschlossene Vegetationsdecke reduzieren die Verdunstung.
Auf die Bewässerung von Rasenflächen sollte verzichtet werden. Diese erholen sich meist bei ausreichenden Niederschlägen wieder. Eine wasserschonende Gartennutzung kann so zum Erhalt der lebensnotwendigen Grundwasservorräte im Untergrund beitragen und strengere Vorgaben zum Wassersparen verhindern oder zumindest aufschieben. Alternative Ideen sind gefragt. So können Balkon- und Zimmerpflanzen auch mit Gemüsewaschwasser gegossen werden. Auf das Auffüllen von Pools ist möglichst zu verzichten.
Wasserrechtliche Hinweise:
Gartenbrunnen sind vor der Errichtung bei der Unteren Wasserbehörde anzuzeigen. Poolwasser muss separat und ordnungsgemäß über Abwasserkanäle entsorgt werden. Dort, wo das nicht möglich ist, sollte man sich mit der Unteren Wasserbehörde abstimmen. Weitere Informationen dazu auf  https://www.kreisgg.de/umwelt/wasser-und-bodenschutz/abwasser .



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