Fit fürs Ehrenamt: Kreis veröffentlicht Broschüre fürs 2. Halbjahr 2026: Neue Fortbildungsangebote
KREIS GROSS-GERAU – Das neue Angebot von „Fit fürs Ehrenamt“ des Kreises Groß-Gerau liegt vor. Das Programm für das 2. Halbjahr 2026 wurde von Kreis und Kreisvolkshochschule zusammengestellt. „Unser Fortbildungsangebot für freiwillig Engagierte ist breit gefächert. Die Vielseitigkeit und die Qualität der Kurse machen es so attraktiv. Die Verantwortlichen lassen sich auch immer wieder etwas Neues einfallen“, sagt Landrat Thomas Will zum Erscheinen der neuen Auflage.
Die Teilnahme an den Kursen ist für die ehrenamtlich im Kreis Tätigen gebührenfrei. Denn die Weiterbildungen sind eine Form der Anerkennung für die vielfältige freiwillige Arbeit, die im Kreis geleistet wird. „Das ehrenamtliche Engagement vieler Frauen und Männer kommt uns allen zugute. Diese Menschen fortzubilden, sieht der Kreis daher als wichtige Aufgabe an“, so Landrat Will. Ob Künstliche Intelligenz, Achtsamkeitstag oder Erste Hilfe – die Themen sind vielfältig. Auch Projektplanung, Versicherungsschutz, Fundraising und Inklusion stehen als Fortbildungen im Kalender.
Die neue Broschüre gibt Auskunft darüber, was in den jeweiligen Kursen behandelt wird und wie das vermittelt werden soll. Die Angebote sind in der Reihenfolge der Termine angeordnet. Die Broschüre „Fit fürs Ehrenamt“ ist ab sofort online unter https://www.kreisgg.de/fit-fuers-ehrenamt/ abrufbar. Sie liegt zudem im Landratsamt und in den Kreiskommunen aus. Die Anmeldung zu den Kursen und Veranstaltungen erfolgt über das Servicebüro der Kreisvolkshochschule, Telefon 06152 1870-0, info@kvhsgg.de . Internet: https://www.kvhsgg.de/programm/kw/bereich/kategorien/kategorie-id/282/ .
Rüsselsheim: Zu schnell und ohne Führerschein auf dem
E-Scooter
Zu Beginn des neuen Schuljahres führten Beamte der
Polizeistation Rüsselsheim am Montag (10.8.) im Rahmen der Schulwegsicherung
Kontrollen im Bereich der Reinhard-Strecker-Straße durch. Im Zeitraum zwischen
7.45 und 8.15 Uhr, in dem die Schulkinder für gewöhnlich auf dem Weg zur Schule
sind, wurden insgesamt 18 Verkehrsteilnehmer und 11 Fahrzeuge kontrolliert:
Sechs mal fuhren die Autofahrer trotz Durchfahrtsverbots in den Bereich um die
dortigen Schulen, zwei Erwachsene und zwei Kinder waren dabei nicht angeschnallt
gewesen. Hier wurden gegen die Betroffenen Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet. Zudem fiel den Kollegen ein 21 Jahre alter Mann auf einem E-Scooter
auf, der offenbar schneller als die für das Fahrzeug erlaubten 20 km/h fuhr. Bei
einer Überprüfung stellten die Polizisten fest, dass der Scooter tatsächlich 36
km/h schnell fuhr. Da der Fahrer für ein Gefährt mit dieser Geschwindigkeit
einen Führerschein benötigte, diesen aber nicht besaß, wurde gegen ihn ein
Strafverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
Rüsselsheim: Leandra Kraft residiert im offenen Atelier ‚freiraum f3'
Noch bis zum 30. August residiert die Künstlerin Leandra Kraft im offenen Atelier ‚freiraum f3' der Stadt Rüsselsheim am Main. Interessierte können dort den Entstehungsprozess ihrer Arbeit begleiten. Im Mittelpunkt steht die Fertigstellung eines großformatigen Ölgemäldes.
Während des Arbeitsprozesses soll der Raum bewusst offen gestaltet sein. Neben dem Ölgemälde erstellt Kraft auch Skizzen, Texte und weitere Arbeiten, die die kreative Entwicklung dokumentieren. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen vorbeizuschauen, ins Gespräch zu kommen oder die Atmosphäre zum eigenen gestalterischen Arbeiten zu nutzen.
Das Atelier ist immer dann zugänglich, wenn die Künstlerin vor Ort arbeitet. Zusätzlich gibt es jeden Mittwoch feste Öffnungszeiten, an denen unterschiedliche kreative Formate stattfinden. Geplant sind hier unter anderem gemeinsame Schreibangebote oder Poetry-Abende. Mittwochs ist das Atelier daher jeweils von 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr geöffnet.
Den Abschluss der Residenz bildet am letzten Augustwochenende eine öffentliche Präsentation der entstandenen Arbeiten mit einer Führung durch das Atelier und anschließendem Austausch.
Mörfelden-Walldorf: Vandalen beschädigen Baumaterial und
Lastwagen
Zwei Unbekannte haben sich am Sonntag (9.8.) gegen
19:45 Uhr Zugang zu einer Baustelle in der Straße "An den Nußbäumen" verschafft
und dort einen Schaden in Höhe von 6000 Euro angerichtet.
Auf dem
Baustellengelände machten sie zunächst die Überwachungskamera unbrauchbar und
fuhren dann mit einem dort abgestellten Minibagger über das Areal. Dabei
beschädigten sie mehrere Kisten mit Baumaterial und einen geparkten
Baustellenlaster mit der Baggerschaufel. Durch eine Polizeistreife konnten zwei
Tatverdächtige kurzzeitig gesichtet werden, ihnen gelang jedoch schlussendlich
die Flucht. Die beiden können wie folgt beschrieben werden: Der Erste war 15 bis
16 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß und schlank. Er hatte ein südeuropäisches
Erscheinungsbild und war mit einem schwarzen T-Shirt, einer grauen, langen Hose
und schwarzen Schuhen bekleidet. Der Zweite war ebenfalls 15 bis 16 Jahre alt
und 1,60 bis 1,70 Meter groß und schlank. Er trug ein weißes T-Shirt und eine
schwarze, kurze Hose.
Was die beiden mit dem Vorfall zu tun haben könnten, ist
nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Diese hat die Kriminalpolizei
(K30) in Rüsselsheim übernommen und bittet eventuelle Zeugen sich unter der
Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Ginsheim-Gustavsburg: Kältemittel von Firmengelände gestohlen Zwischen Freitag (7.8.), 11:00 Uhr, und Samstag
(8.8.), 07:30 Uhr, wurde von dem Gelände einer Firma in der Ginsheimer Straße
Kältemittel gestohlen. Die Täter hebelten die Tür zu einem Kühlmittellager auf
dem Firmengelände auf und stahlen das darin gelagerte Kältemittel im Wert von
rund 3500 Euro. Der Schaden am Lagerraum beläuft sich auf circa 100 Euro. Mit
dem Diebesgut entfernten sich die Täter anschließend in unbekannte Richtung.
Wer
im Tatzeitraum etwas Verdächtiges im Bereich der Ginsheimer Straße beobachtet
hat, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei (K20) in Rüsselsheim unter der
Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Rüsselsheim: Zwei Reihenhäuser durch Brand beschädigt
Am Samstagabend (8.8.) musste die Feuerwehr gegen 20 Uhr zu
einem Feuer im Max-Beckmann-Weg ausrücken. Aus bisher unbekannten Gründen hatte
ein Baum in einem Bereich zwischen zwei Reihenhäusern Feuer gefangen. Dieses
griff von dem Baum auf einen Holzschuppen über und beschädigte zudem die Dächer
der beiden Gebäude und eine Photovoltaikanlage, ehe die Feuerwehr den Brand
löschen konnte. Verletzt wurde durch den Brand glücklicherweise niemand,
allerdings entstand dadurch ein Sachschaden in Höhe von etwa 100.000 Euro. Die
Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die weiteren Ermittlungen in der Sache
übernommen und versucht nun zu klären, wie genau es zu dem Brand kommen konnte.
Mögliche Hinweise nimmt das dortige K10 unter der Telefonnummer 06142/696-0
entgegen.
Mörfelden-Walldorf: Mit über zwei Promille am Steuer erwischt
Am Sonntagmorgen (9.8.)
beobachtete ein Zeuge auf der A5 ein Auto, dass starke Schlangenlinien fuhr, die
Autobahn an der Anschlussstelle Langen-Mörfelden in Richtung Langen verließ und
meldete dies gegen 3:30 Uhr der Polizei. Eine Streife der Polizeistation
Mörfelden-Walldorf konnte das Fahrzeug schließlich im Bereich Langen anhalten
und den 47 Jahre alten Fahrer kontrollieren. Dabei stellten die Beamten bei ihm
einen Atemalkoholwert von 2,54 Promille fest, der Mann wurde vorläufig
festgenommen. Auf der Dienststelle erfolgte anschließend eine Blutentnahme,
zudem wurde sein Führerschein sichergestellt. Ihn erwartet nun ein
Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr, zudem musste er eine Kaution
in Form einer Sicherheitsleistung hinterlegen, ehe er wieder auf freien Fuß
gelassen wurde.
Groß-Gerau:
Zeugenaufruf nach Verkehrsunfallflucht
Am Dienstag, den 28.07.2026, zwischen 16:00 und 18:00 Uhr
ereignete sich im Helvetia Parc in Groß-Gerau eine Verkehrsunfallflucht. Hierbei
beschädigte ein unbekanntes Fahrzeug, den vor dem Eingang des Fitnessstudio"FitnessKing" geparkten dunkelblauen Cupra Leon des Geschädigten. Im Anschluss
hieran entfernte sich der unbekannte Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle,
ohne den Pflichten eines Unfallbeteiligten nachzukommen.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang oder zum Unfallverursacher
geben können, werden gebeten sich mit der Polizeistation Groß-Gerau unter der
Telefonnummer 06152 175-0 in Verbindung zu setzen.
Rüsselsheim: Einbrecher haben Blumenladen im Visier
Auf Geld hatten es Kriminelle in der Nacht zum Freitag
(07.08.) bei einem Einbruch in einen Blumenladen in der August-Bebel-Straße
abgesehen. Die Täter verschafften sich zunächst gewaltsam Zugang in den
Floristik-Betrieb und entwendeten anschließend einen geringen Geldbetrag aus
einer Kasse. Mit ihrer Beute flüchteten die ungebetenen Besucher vom Tatort. Sie
hinterließen zudem einen Schaden von rund 1500 Euro.
Hinweise von Zeugen werden erbeten an die Polizeistation Rüsselsheim unter der
Rufnummer 06142/696-0.
Groß-Gerau: Stadtkasse an zwei Freitagen geschlossen
Die Stadtkasse und das Steueramt der Kreisstadt Groß-Gerau bleiben aufgrund einer IT-Umstellung und interner Abläufe am Freitag, 14. August 2026, und Freitag, 21. August 2026, geschlossen.
An diesen beiden Tagen können Stadtkasse und Steueramt keine Auskünfte an Bürgerinnen und Bürger, Steuerberaterinnen und Steuerberater sowie andere Personen und Institutionen erteilen.
Öffnungszeiten von Stadtkasse und Steueramt sind montags und mittwochs von 8 bis 12 Uhr, donnerstags von 13.30 bis 17.30 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr.
Weiterstadt-Gräfenhausen: Brand eines Einfamilienhauses
Am Donnerstagnachmittag (6.8.) kam es zu einem Brand in
einem Einfamilienhaus. Die Feuerwehr, der Rettungsdienst sowie die Polizei sind
mit mehreren Einsatzkräften vor Ort in der Frankfurter Straße. Zeugen
informierten gegen 14.30 Uhr die Rettungsleitstelle über das Feuer. Die
Löscharbeiten dauern gegenwärtig noch an.
Nach bisherigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Wie es zu dem Brand kam
und wie hoch der Sachschaden ist bedarf weiterer Ermittlungen und ist bislang
noch unklar.
Anwohner werden aufgrund der Rauchentwicklung gebeten, Fenster und Türen
geschlossen zu halten. Aufgrund des Einsatzes sind die Frankfurter Straße sowie
die Schneppenhäuser Straße bis auf Weiteres vollständig gesperrt.
Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren.
Gernsheim: Nachtrag: Brand auf Firmengelände in der
Robert-Bunsen-Straße gelöscht
Nachdem am Donnerstagnachmittag (06.08.2026, wir haben
berichtet) gegen 16.20 Uhr ein Brand bei einem Entsorgungsfachbetrieb in der
Robert-Bunsen-Straße ausgebrochen war, konnte das Feuer mittlerweile gelöscht
werden. Die Nachlöscharbeiten der Feuerwehr, die mit einem Grossaufgebot im
Einsatz war, dauern voraussichtlich noch mehrere Stunden an. Der Brand hatte
sich auf dem Betriebshof des Betriebs schnell ausgebreitet und eine große,
deutlich sichtbare Rauchwolke verursacht. Auch drohte das Feuer auf zwei
benachbarte Firmen überzugreifen, konnte dort aber schnell von der Feuerwehr
wieder gelöscht werden. Vorsorglich wurde auch der Betrieb einer Tankstelle in
der Nähe zum Brandort während des Brandes eingestellt und das Gelände evakuiert.
Es wurden zehn Personen, vermutlich durch das Einatmen von Rauchgas, leicht
verletzt. Derzeit können noch keine verbindlichen Aussagen zur Schadenshöhe oder
Brandursache getroffen werden. Die Ermittlungen werden am Freitag fortgeführt.
Die Vollsperrung der Bundesstraße 44 im Bereich des Brandortes wird
voraussichtlich gegen 05.00 Uhr aufgehoben.
Büttelborn-Klein Gerau: Kriminelle nutzen offene Türen
Eine zum Lüften geöffnete Haustür hat ein Krimineller am
Donnerstagmorgen (06.08.2026) kurz vor 9 Uhr in der Erich-Kästner-Schule
genutzt, um sich unbemerkt Zugang zu den Wohnräumen zu verschaffen. Als er diese
nach Wertgegenständen durchsuchte, wurde er von der Bewohnerin entdeckt. Nachdem
er der Seniorin Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und sie an der Nase verletzt
hatte, gelang dem bislang unbekannten Täter mit seiner Beute, zu der diverser
Schmuck zählte, die Flucht. Eine sofort eingeleitet Fahndung der Polizei blieb
noch ohne Erfolg. Die Kriminalpolizei hat die weiteren Ermittlungen in den Fall
übernommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu dem Täter geben können oder in
diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben.
Der Tatverdächtige
soll zwischen 20 und 30 Jahren alt und zirka 1,70 Meter groß sein. Bei der Tat
trug er eine Schilfmütze, ein dunkles Oberteil und eine helle Hose. Die
Ermittler schließen nicht aus, dass der Mann bereits im Vorfeld oder in den
letzten Tagen im Bereich der Erich-Kästner-Straße unterwegs war. Hinweisgeber
werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06142 / 696-0 zu melden.
Groß-Gerau: Waldbrandgefahr: Grillen auf Wiesen und im Wald untersagt
Die Bilder von den verheerenden Großbränden in Frankreich, Spanien oder Griechenland
beherrschen seit Wochen das Nachrichtengeschehen. Zigtausende Menschen mussten ihre
Heimatorte verlassen, andere verloren all ihr Hab und Gut oder gar das Leben.
Die Waldbrandgefahr ist aber nicht nur in Südeuropa, sondern auch in Südhessen äußerst hoch.
Angesichts von Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke und anhaltender Trockenheit sind Böden,Unterholz und Totholz aktuell extrem ausgetrocknet und leicht entflammbar. An der Messstelle desDeutschen Wetterdiensts in Wallerstädten wurden im Juli 2026 gerade einmal 5,2 MillimeterNiederschlag registriert. Das langjährige Mittel im Juli liegt bei 58 Millimeter.
Angesichts der hohen Waldbrandgefahr weist die Stadt Groß-Gerau darauf hin, dass offenes Feueroder auch Grillen auf Wiesen und im Wald untersagt sind. Davon betroffen sind unter anderem diebeliebten Naherholungsgebiete Fasanerie und Hegbachsee; entsprechende Hinweise werdenangebracht. Der Außengrillplatz am Hegbachsee ist bereits seit Wochen gesperrt. Grillen ist nur inder Grillhütte erlaubt. Viele Besucherinnen und Besucher bringen aber auch eigene Grills mit.
„Ich appelliere an alle, sich umsichtig zu verhalten“, sagt Groß-Geraus Bürgermeister JörgRüddenklau. „In der aktuellen Lage können wir es schnell mit einem Brand zu tun haben, der nurschwer in den Griff zu bekommen ist.“ Bei einem Appell soll es indes nicht bleiben, die Stadtpolizeiwird die Einhaltung des Verbots auch verstärkt kontrollieren.
Im oder am Wald sollte aktuell auf keinen Fall geraucht werden. Zigarettenkippen sollten nicht ausdem Auto geworfen, Fahrzeuge nur auf ausgewiesenen Flächen abgestellt werden: HeißeAuspuffanlagen oder Katalysatoren können den trockenen Untergrund entzünden.
Auf den Friedhöfen in der Klein-Gerauer Straße, in der Waldstraße, in Berkach, Dornheim undWallerstädten hat die Friedhofsverwaltung aufgrund der anhaltenden Trockenheit ein Verbot vonoffenen Grablichtern und Kerzen ausgesprochen. Die Unkrautvernichtung mittels Feuer ist ebenfallsstrengstens untersagt. Auf dem Friedhof in der Klein-Gerauer Straße hatte es Ende Mai bereitsgebrannt. Elektrische beziehungsweise LED-Kerzen bleiben weiterhin gestattet.
Auch wenn der Brennglas-Effekt selten ist: Flaschen und Glasscherben gehören nicht in den Wald.Die Stadt bittet zudem darum, auf den Friedhöfen auf Glasbehälter und sonstige Grabausstattung ausGlas zu verzichten.
Die Stadt Groß-Gerau dankt schon jetzt für Verständnis und Rücksichtnahme der
verantwortungsbewussten Menschen.
Gernsheim: Aktuell! Brand auf Firmengelände in der
Robert-Bunsen-Straße
Am Donnerstagnachmittag (06.08.2026) ist gegen 16.20 Uhr bei
einem Entsorgungsfachbetrieb in der Robert-Bunsen-Straße aus bislang ungeklärter
Ursache ein Brand ausgebrochen. Feuerwehr und Polizei sind im Einsatz. Nach
ersten Informationen sollen auf dem Gelände Paletten und Müll brennen. Das Feuer
erzeugt eine starke Rauchentwicklung und soll bereits auf zwei benachbarte
Firmen übergegriffen haben. Die Feuerwehr ist mit zahlreichen Einsatzkräften auf
dem Gelände. Aufgrund der Löscharbeiten ist die Bundesstraße 44 zwischen der
Bundesstraße 426 und der Landstraße 3361 voll gesperrt. Meldungen über Verletzte
liegen bislang nicht vor. Zu Dauer der Vollsperrung sowie zur Brandursache
können noch keine Aussagen getroffen werden.
Anwohner werden gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und
Lüftungsanlagen abzustellen.
Gewerkschaft NGG rät: In den nächsten Wochen Startphase ins Berufsleben nutzen - Kreis Groß-Gerau bietet 389 freie Ausbildungsplätze
Gestern Schüler, heute Azubi: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres registriert die Arbeitsagentur noch 389 offene Ausbildungsplätze im Landkreis Groß-Gerau. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hingewiesen.
„Wer noch keine Ausbildung hat, sollte die nächsten Wochen als Startphase ins Berufsleben nutzen. Die meisten Betriebe sind da flexibel: Die Ausbildung muss nicht pünktlich am 1. August anfangen. Auch im September und selbst im Oktober geht da oft noch was“, sagt Guido Noll. Der Geschäftsführer der NGG Darmstadt und Mainz rät Jugendlichen, nicht auf Gelegenheitsjobs zu setzen, sondern auf einen Ausbildungsvertrag: „Wer sich in Betrieben später weiterentwickeln will, der braucht eine solide Ausbildung als Fundament. Die 3 Jahre Ausbildung sind gut investiert“, so Noll.
Entscheidend sei allerdings, beim Ausbildungsbetrieb genau hinzugucken: „Das Geld, das ein Azubi verdient, muss passen. Dabei ist es wichtig, sich für einen Betrieb zu entscheiden, der Tariflöhne zahlt“, so Guido Noll. Außerdem sollten Azubis darauf achten, dass es eine Jugend- und Auszubildendenvertretung (JAV) gebe.
„Das ist eine Art ‚Jugend-Betriebsrat‘, der sich für die Interessen der jungen Belegschaft stark macht und zum Beispiel darauf achtet, dass es einen Rahmenplan für die Ausbildung gibt. Der ist wichtig, damit Auszubildende nicht ausgenutzt werden. Denn was bringt es, wenn man mit Arbeiten zugeschüttet wird, die mit der Ausbildung selbst wenig oder nichts zu tun haben?“, so Guido Noll.
So sollten angehende Bäckereifachverkäuferinnen darauf achten, nicht nur „zum Brötchenschmieren im Hinterzimmer“ abgestellt zu werden. „Sie müssen vor allem in den Verkauf und an die Kasse. Denn zur Ausbildung für eine Bäckereifachverkäuferin gehört auch der kaufmännische Teil“, sagt Guido Noll von der NGG Darmstadt und Mainz.
Kelsterbach: Trotz Fahrverbot bei Verkehrskontrolle gestoppt
Beamte der Polizeistation Kelsterbach führten
am Mittwoch (5.8.) im Rahmen der Aktionswoche "ROADPOL SPEED" eine
Verkehrskontrolle durch. Bei dem Einsatz in der Südlichen Ringstraße stoppten
die Einsatzkräfte zwischen 23.45 Uhr und 0.15 Uhr insgesamt fünf
Verkehrsteilnehmende, die die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h
überschritten hatten.
Ein Autofahrer wurde mit 90 km/h gemessen. Gegen ihn wurde ein Bußgeldverfahren
eingeleitet. Ihm drohen zwei Punkte in Flensburg, ein Bußgeld von 260 Euro sowie
ein einmonatiges Fahrverbot.
Strafrechtlich verantworten muss sich hingegen ein 36-Jähriger. Bei der
Überprüfung seiner Personalien stellten die Polizeikräfte fest, dass er trotz
eines bestehenden Fahrverbots am Steuer saß. Gegen ihn wurde ein
Ermittlungsverfahren eingeleitet. Zudem wurde er vorläufig festgenommen.
Mit verstärkten Kontrollen wollen wir das Bewusstsein für die Gefahren
überhöhter Geschwindigkeit schärfen, Verstöße konsequent ahnden und für
verantwortungsbewusstes Fahren sensibilisieren.
Groß-Umstadt: Zeugen nach Verkehrsunfall mit an der anschließenden
Fahrerflucht gesucht.
Am Dienstagmorgen (04.08.2026) ereignete sich gegen 08:00
Uhr ein Verkehrsunfall auf der B45 Höhe der Einmündung der L3065. Nach
bisherigen Erkenntnissen befuhr ein LKW den rechten Fahrstreifen der B45,
während sich ein PKW auf dem linken Fahrstreifen im Überholvorgang befand.
Zeitgleich bog ein bislang unbekannter, silberner Pkw von der L3065 nach links
auf die B45 in Fahrtrichtung Groß-Umstadt ein. Nach derzeitigem Ermittlungsstand
missachtete dessen Fahrer oder Fahrerin den Vorrang des auf der B45 fahrenden
Pkw und verursachte dadurch das weitere Unfallgeschehen. Der unfallverursachende
Pkw setzte seine Fahrt anschließend fort, ohne den gesetzlichen Pflichten als
Unfallbeteiligter nachzukommen. An dem Pkw, dem Lkw sowie der Leitplanke
entstand erheblicher Sachschaden. Verletzt wurde nach derzeitigem Kenntnisstand
niemand. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des unerlaubten
Entfernens vom Unfallort aufgenommen und bittet Zeugen, die Angaben zum
flüchtigen Fahrzeug oder zum Unfallhergang machen können, sich bei der
zuständigen Polizeidienststelle in Dieburg unter 06071/9656-0 zu melden.

Wichtiger Meilenstein fürs Herzensprojekt: Rohbau des Hospizes Groß-Gerau fertiggestellt (22.07.2026)
Ausführliche Informationen
Rüsselsheim-Haßloch: 71-jährigen Senior bestohlen
Ein 71-jähriger Senior wurde am Dienstagmorgen
(4.8.) durch einen Trickdiebstahl um sein Hab und Gut gebracht. Der Vorfall
ereignete sich gegen 9.45 Uhr in der Adolf-von-Menzel-Straße. Der Senior war
dort zu Fuß unterwegs und wurde von einer Frau in ein Gespräch verwickelt. Nach
derzeitigem Ermittlungsstand bat sie um Hilfe und umarmte den 71-Jährigen, um
ihren angeblichen Dank auszudrücken. Hierbei entwendete sie die am Hals
getragene Halskette des Senior. Anschließend fuhr ein schwarzer BMW mit einem
männlichen Komplizen vor und sie flüchteten in unbekannte Richtung.
Die Frau soll circa 55 Jahre alt und circa 1,70 Meter groß sein und dunkle Haare
getragen haben. Zudem soll sie zum Tatzeitpunkt mit einem dunklen Rock und einem
Kopftuch bekleidet gewesen sein.
Ihr Komplize soll circa 35 Jahre alt und kräftig sein. Er soll dunkle Haare und
einen dunklen Bart getragen haben.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer
06142/696-0 zu melden.
Am Dienstag (4.8.) ereignete sich ein ähnlich gelagerter Sachverhalt in Raunheim
(wir haben berichtet). Ob die beiden Taten im Zusammenhang stehen bedarf
weiterer Ermittlungen.
Aufgrund dieses Vorfalls warnt die Polizei:
Achten Sie besonders bei unerwarteten Annäherungen auf Ihre Wertsachen und
lassen Sie sich nicht ablenken. Vertrauen Sie nicht jedem: Seien Sie vorsichtig
bei fremden Personen, die ungewöhnliche Annäherungsversuche unternehmen, etwa
durch plötzliche Umarmungen oder Geschenke.
Bischofsheim: Unbekannter entblößt sich an Bushaltestelle
Ein bislang noch unbekannter Mann hat sich am
Dienstagmorgen (4.8.) entblößt und sexuelle Handlungen an sich vorgenommen.
Gegen 7.30 Uhr fiel einer 20 Jahre alten Frau, die sich an einer Bushaltestelle
in der Ringstraße aufhielt, ein Mann in einem angrenzenden Gebüsch auf. Dieser
soll oberkörperfrei gewesen sein und die Hose heruntergelassen haben. Zudem habe
er sexuelle Handlungen an sich vorgenommen.
Ersten Erkenntnissen zufolge ist der Unbekannte etwa 30 Jahre alt, schlank,
circa 1,80 Meter groß und hat einen dunklen Teint. Er hatte schwarze Haare und
einen schwarzen Bart.
Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann verlief ohne Erfolg. Das
Kommissariat 10 der Rüsselsheimer Kriminalpolizei hat die Ermittlungen
übernommen und hofft unter der Rufnummer 06142/696-0 auf Zeugenhinweise.
Gernsheim: Alkoholisierter 23-Jähriger attackiert
Einsatzkräfte / 35-Jähriger nach Belästigung wiedererkannt und
festgenommen
Polizeikräfte nahmen am Montagabend (3.8.) im Zusammenhang mit
dem Fischerfest am Rheinufer zwei Männer fest und leiteten entsprechende
Ermittlungsverfahren ein.
Gegen 17.50 Uhr alarmierten Zeugen die Polizei und meldeten eine Streitigkeit
zwischen einem alkoholisierten Gast und weiteren Personen im Bereich eines
dortigen Biergartens. Die umgehend hinzugeeilten Streifen wollten den 23 Jahre
alten Mann kontrollieren. Hierbei schlug und trat er nach den Einsatzkräften und
verletzte zwei Beamte leicht. Der Aggressor konnte schließlich überwältigt und
festgenommen werden.
Ein anschließender Alkoholtest ergab einen Wert von 1,22 Promille. Der aus
Mühltal stammende Mann wurde zur Blutentnahme mit auf die Wache genommen. Gegen
ihn wurde ein Verfahren wegen des Verdachts des tätlichen Angriffs auf
Vollstreckungsbeamte sowie des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte
eingeleitet.
Wegen des Verdachts der sexuellen Belästigung muss sich ein 35 Jahre alter Mann
aus dem Landkreis Biberach nach seiner Festnahme verantworten. Er soll eine
20-Jährige gegen 19.30 Uhr im Bereich einer Toilette unsittlich berührt und
beleidigt haben.
Die Frau verständigte die Polizei und gab eine Beschreibung des Tatverdächtigen
ab. Einsatzkräfte konnten den beschriebenen Mann beim Verlassen des Festgeländes
schließlich wiedererkennen und vorläufig festnehmen.
Raunheim: 86-Jährige mittels "Kettentrick" bestohlen
Bislang noch unbekannte Trickdiebe hatten es am
Montagnachmittag (3.8.) auf eine 86 Jahre alte Frau abgesehen. Die
Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt vor dieser Masche.
Nach bisherigen Erkenntnissen sprach eine unbekannte Täterin die Seniorin gegen
17 Uhr an der Ecke Limesstraße/Ludwig-Buxbaum-Allee an und verwickelte sie in
ein Gespräch. Im weiteren Verlauf legte sie der 86-Jährigen gemeinsam mit zwei
hinzukommenden Komplizen Halsketten, Armbänder und einen Ring an. Anschließend
flüchtigte das Trio in einer weißen BMW-Limousine. Erst später bemerkte die
Seniorin, dass ihr eine Halskette sowie zwei Armbänder gestohlen worden waren.
Die Haupttäterin wird als 40 bis 50 Jahre alt und etwa 1,60 Meter groß
beschrieben. Sie trug einen Rock sowie ein Kopftuch. Zu den beiden männlichen
Begleitern liegt derzeit keine Personenbeschreibung vor.
Die Kriminalpolizei in Darmstadt (SO 20) bittet Zeugen, die Hinweise zu dem
Vorfall oder dem Fluchtfahrzeug geben können, sich unter der Rufnummer
06151/969-0 zu melden.
Kelsterbach: Mit 1,16 Promille am Steuer
Ein 69-Jähriger muss sich nach einer Verkehrskontrolle am
frühen Montagabend (3.8.) wegen des Verdachts des Fahrens unter Alkoholeinfluss
strafrechtlich verantworten.
Gegen 17.20 Uhr stoppte eine Streife der Polizeistation Kelsterbach ein Fahrzeug
im Kleinen Kornweg. Bei der anschließenden Kontrolle nahmen die Beamten
deutlichen Alkoholgeruch wahr, der aus dem Fahrzeuginnenraum drang. Ein
daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,16 Promille.
Der 69 Jahre alte Fahrer wurde vorläufig festgenommen und zur Blutentnahme auf
die Wache gebracht. Die Polizisten stellten seinen Führerschein sicher und
leiteten ein Verfahren ein.
A60/Bischofsheim: Motorradfahrer nach Unfall schwer verletzt
/ Rettungshubschrauber im Einsatz
Am Montagvormittag (3.8.), gegen 11.30 Uhr, kam es auf
der Autobahn 60 zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer
und einem Lastkraftwagen.
Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fuhr der 57-jährige Fahrer des Zweirads
an der Anschlussstelle Bischofsheim über die Auffahrt auf die Autobahn auf und
kollidierte in diesem Zusammenhang mit dem Lastkraftwagen. Trotz des
Zusammenstoßes hielt der Fahrer des Wagens nicht an und verließ den Unfallort in
Fahrtrichtung Rüsselsheim. Der 57-Jährige zog sich aktuellen Erkenntnissen
zufolge lebensbedrohliche Verletzungen zu und wurde anschließend mit einem
Rettungshubschrauber in eine Klinik eingeliefert.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde auf Anordnung der
Staatsanwaltschaft in Darmstadt ein Unfallsachverständiger hinzugezogen. Der
Bereich um die Unfallstelle war für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme
voll gesperrt. Die Ermittlungen dauern an.
Wer sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang, zum Lastkraftwagen und dem
Wagenlenker geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiautobahnstation des
Polizeipräsidiums Südhessen unter der Rufnummer 06151 / 8756 - 0 zu melden.
BAB67/Büttelborn: Ohne Führerschein und Versicherung unterwegs / 34-Jähriger leistet Widerstand
Eine Streife der Polizeiautobahnstation des
Polizeipräsidiums Südhessen hat am Montagmorgen (3.8.) einen 34-Jährigen nach
einer Kontrolle vorläufig festgenommen.
Gegen 0.15 Uhr fuhr der 34 Jahre alte Wagenlenker mit seinem Auto in eine
stationäre Kontrollstelle der Gesetzeshüter. Im Rahmen der anschließenden
Maßnahmen stellten die Beamten fest, dass der Tatverdächtige weder derzeit im
Besitz einer Fahrerlaubnis ist noch sein Gefährt einen gültigen
Versicherungsschutz hat. Zudem erhärtete sich schnell der Verdacht, dass der
34-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Im Laufe der Kontrolle
wurde er zunehmend aggressiver und versuchte, sich dieser zu entziehen. Als die
Polizisten dies unterbanden, griff der Mann die beiden Beamten an und verletzte
hierbei einen Polizisten. Letztlich nahmen sie ihn vorläufig fest und brachten
ihn zur nächsten Polizeiwache, wo er eine Blutentnahme sowie
erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen lassen musste. Er wird sich
nun in entsprechenden Ermittlungsverfahren strafrechtlich verantworten müssen.
Groß-Gerau:
Helwigstraße für Durchgangsverkehr gesperrt
Die Helwigstraße in Groß-Gerau wird von Montag, 10. August 2026, bis voraussichtlich Samstag, 22. August 2026, für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt kurz hinter der AdolfGöbel-Straße bis zur Schöneckenstraße/Schöneckenplatz. Grund dafür sind Arbeiten am Kanal. Eine Sanierung ist auf einer Länge von etwa 40 Metern erforderlich.
Die Umleitung für den Verkehr erfolgt über die Frankfurter Straße, Sudetenstraße und Jakob-UrbanStraße zur Helwigstraße und umgekehrt. In der Jakob-Urban-Straße wird für die Dauer der Helwigstraßen-Sperrung auf der gesamten Strecke ein absolutes Haltverbot eingerichtet.
Die August-Bebel-Straße ist auch während der Arbeiten über Schöneckenstraße und Helwigstraße erreichbar.
Um für die Anwohnerinnen und Anwohner die Abfallentsorgung während der Sanierungsphase sicherzustellen, wird an der Ecke Helwigstraße/Adolf-Göbel-Straße ein Sammelplatz für die Mülltonnen eingerichtet.
Riedstadt: 46-Jähriger nach Einbruch und Flucht festgenommen
Polizeikräfte nahmen am späten Samstagabend (1.8.) einen
46-Jährigen nach dessen Flucht vorläufig fest. Der Mann aus Gernsheim steht im
Verdacht, zuvor in einen Baumarkt eingebrochen zu sein.
Gegen 23.15 Uhr verständigten Anwohner über den Notruf die Polizei und meldeten
verdächtige "Flexgeräusche" im Bereich des Baumarktes in der Straße Am
Dammacker. Beim Eintreffen der sofort alarmierten Streife flüchtete ein Fahrzeug
vom Parkplatz. Im Rahmen der anschließenden Fahndung konnte der Tatverdächtige
schließlich im Bereich der Kasseler Straße festgenommen werden, nachdem er mit
seinem Wagen verunfallt und anschließend zu Fuß geflüchtet war.
In seinem Auto stellten die Einsatzkräfte unter anderem zwei Trennschleifer
sowie mehrere Fliegengitterschutztüren im Gesamtwert von rund 1.500 Euro sicher,
die nach ersten Erkenntnissen aus dem Baumarkt stammten. Der 46 Jahre alte
Tatverdächtige wurde für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen zur Wache
gebracht. Da er deutlich nach Alkohol roch und Anzeichen für einen
vorangegangenen Drogenkonsum aufwies, musste er eine Blutentnahme über sich
ergehen lassen. Zudem konnten bei seiner Durchsuchung Kleinstmengen Amphetamin
sichergestellt werden.
Frankfurt-Flughafen: Bundespolizisten stoppen gewalttätigen Schwarzfahrer am Fernbahnhof
Am 1. August stellte ein Zugbegleiter im ICE aus Siegburg einen 24-Jährigen ohne gültigen Fahrausweis fest. Dieser wollte sich jedoch nicht kontrollieren lassen und versuchte sich durch schubsen und schlagen dem Zugbegleiter zu entziehen.
Bundespolizisten kamen am Fernbahnhof des Flughafen Frankfurt am Main hinzu und nahmen den palästinensischen Volkszugehörigen vorläufig fest. Auf der Wache fanden die eingesetzten Beamten mehrere unterschlagene Bankkarten sowie eine unterschlagene französische ID-Karte bei dem 24-Jährigen auf. Zudem wurde bekannt, dass der Mann bereits im Jahr 2022 einen Asylantrag stellte, welcher jedoch 2023 abgelehnt wurde. Er hält sich derzeit unerlaubt in Deutschland auf.
Gegen den Mann wird nun u.a. wegen des Verdachts der räuberischen Erpressung und der Körperverletzung ermittelt.
Rüsselsheim: Geld und Schmuck mit Enkeltrick erbeutet
Kriminelle haben am Freitag (31.7.) mit der bekannten"Enkeltrick"-Masche Beute gemacht und eine Seniorin um Geld und Schmuck
gebracht. Die Kriminalpolizei ermittelt und warnt vor gleichgelagerten Anrufen.
Nach bisherigen Erkenntnissen kontaktierten die bislang noch unbekannten Täter
die Frau am frühen Abend und täuschten vor, dass ihr Sohn einen schweren
Verkehrsunfall verursacht habe, bei dem ein Kind ums Leben gekommen sei. Um den
Sohn vor einer Inhaftierung zu bewahren, forderten die Kriminellen Geld.
Schließlich brachten sie die Seniorin dazu, gegen 18.30 Uhr Geld und Schmuck an
eine Abholerin zu übergeben.
Die Frau soll etwa 1,70 Meter groß und circa 35 Jahre alt gewesen sein. Sie soll
bei der Abholung des Geldes eine Kappe getragen haben. Eine weitere Beschreibung
der Abholerin war nicht möglich.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht Zeugen. Wer hat im
Bereich der Goethestraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge wahrgenommen?
Zeugen werden gebeten, sich mit der Kriminalinspektion in Darmstadt (SO 20)
unter der Rufnummer 06151/969-0 in Verbindung zu setzen.
Kelsterbach: Einbrecher von Nachbarn gestört
Ein bislang noch unbekannter Täter hatte es in der Nacht zum
Sonntag (2.8.) auf ein Anwesen in der Gartenstraße abgesehen. Ersten
Erkenntnissen zufolge soll der Kriminelle gegen 1.20 Uhr die Haustür des
Einfamilienhauses aufgehebelt haben, um in das Gebäude einzudringen. Dort
durchsuchte er Schränke und Schubladen nach Wertgegenständen.
Während der Tatausführung wurde der Unbekannte von einem Nachbarn gestört und
flüchtete daraufhin über den Balkon und durch den Garten in Richtung
Orchideenstraße. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bislang ohne Erfolg.
Ob der Täter Beute machte, ist derzeit noch unklar.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim hat die Ermittlungen übernommen und bittet
Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Rufnummer
06142/696-0 zu melden.
Darmstadt: Schwarze Suzuki "Bandit" (DI-MB 17) gestohlen
Am Freitagabend (31.7.), in der Zeit von 19.00 bis 23.45 Uhr,
entwendeten bislang unbekannte Täter in der Kaplaneigasse ein schwarzes Motorrad
der Marke "Suzuki", Modell "GSF 650 - Bandit" und flüchteten in unbekannte
Richtung. An dem Zweirad ist das Kennzeichen DI-MB 17 angebracht.
Zeugen, die etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten sich bei der
Darmstädter Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.
Groß-Gerau: 27-jähriger Fußgänger verstorben / Keine Hinweise
auf Fremdverschulden
Nachdem am späten Montagabend (27.7.) in der Schützenstraße
ein tödlich verletzter 27 Jahre alter Mann auf der Fahrbahn aufgefunden wurde
(wir haben berichtet) fand am Donnerstag (30.7.) auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Obduktion des Leichnams statt, um weitere
Rückschlüsse zu erhalten, was zum Tod des Mannes geführt haben könnte.
Nach dem vorläufigen Obduktionsergebnis und dem derzeitigen Ermittlungsstand
liegen keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vor. Die Ermittlungen zum Hergang
dauern weiterhin an.
Ortsgericht Groß-Gerau legt kurze Pause ein
Das Ortsgericht Groß-Gerau legt eine kurze Pause ein: Urlaubsbedingt entfallen die Sprechstunden am Mittwoch, 5. August 2026, und Mittwoch, 12. August 2026, auch telefonisch ist das Ortsgericht dann nicht zu erreichen. Nach der kurzen Pause geht es am Mittwoch, 19. August 2026, weiter.
Sprechzeiten des Ortsgerichts Groß-Gerau sind mittwochs von 11 bis 15 Uhr. Unterschriftsbeglaubigungen erfolgen nach Voranmeldung mittwochs von 13.30 bis 14.30 Uhr. Das Büro befindet sich im zweiten Stock des Groß-Gerauer Stadthauses (Am Marktplatz 1, Zimmer 2.02). Die Telefonnummer lautet 06152-7163500, die E-Mail-Adresse
ortsgericht@gross-gerau.de
Ortsgerichte sind Hilfsbehörden der Justiz. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Beglaubigung von Unterschriften und Abschriften, aber auch Schätzungen des Werts von bebauten und unbebauten Grundstücken oder die Mitwirkung beim Feststellen und Erhalten von Grundstücksgrenzen.
Allgemeinverfügung: Keine Wasserentnahme aus Bächen und Seen: Kreis reagiert auf extreme Trockenheit
KREIS GROSS-GERAU – Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) im Kreisgebiet Groß-Gerau ist ab sofort untersagt. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die der Kreis Groß-Gerau jetzt erlassen und auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen fehlenden Niederschläge haben sich im aktuellen Jahr schon relativ früh in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Auch der Grundwasserstand sinkt stetig. Eine langfristige Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die Hitze belastet die Gewässer mit geringer Wasserführung zusätzlich thermisch, sodass die Lebensbedingungen für Fische und andere Lebewesen bedrohlich werden.
Die Allgemeinverfügung ist mit sofortiger Wirkung gültig; sie bleibt längstens bis einschließlich 31. Oktober 2026 in Kraft.
Der Kreis ist überzeugt, dass die angeordnete Untersagung mit dazu beiträgt, eine weitere Verschlechterung der bereits kritischen Gewässerzustände zu vermeiden und damit die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor größerem Schaden zu bewahren.
Ausgenommen von den Verboten ist die Entnahme von Wasser aus den Flüssen Rhein und Main. Insbesondere der Rhein führt aktuell ebenfalls Niedrigwasser. Die Gesamtmenge im Fluss ist für kleinere Entnahme noch hinnehmbar. Dies gilt ebenso für Kies-Seen mit Grundwasseranschluss.
Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1 Nr. 1 Hessisches Wassergesetz (HWG) wird hingewiesen. Bei einer Zuwiderhandlung gegen diese Allgemeinverfügung können Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verhängt werden.
Die hohen Temperaturen und keine Niederschläge haben in allen Wasserkörpern, auch im Grundwasser merklich Spuren hinterlassen. Die Pegel sinken deutlich. Der Kreis rät dringend dazu, die Entnahme von Grundwasser deutlich zu reduzieren. Gärten sind mit Brunnenwasser möglichst morgens zu wässern. Dann ist es am kühlsten und die Pflanzen können das Wasser sehr gut aufnehmen. Dabei sollte nicht die gesamte Pflanze, sondern nur der Boden darunter begossen werden. Hacken, Mulchen und eine geschlossene Vegetationsdecke reduzieren die Verdunstung.
Auf die Bewässerung von Rasenflächen sollte verzichtet werden. Diese erholen sich meist bei ausreichenden Niederschlägen wieder. Eine wasserschonende Gartennutzung kann so zum Erhalt der lebensnotwendigen Grundwasservorräte im Untergrund beitragen und strengere Vorgaben zum Wassersparen verhindern oder zumindest aufschieben. Alternative Ideen sind gefragt. So können Balkon- und Zimmerpflanzen auch mit Gemüsewaschwasser gegossen werden. Auf das Auffüllen von Pools ist möglichst zu verzichten.
Wasserrechtliche Hinweise:

Gartenbrunnen sind vor der Errichtung bei der Unteren Wasserbehörde anzuzeigen. Poolwasser muss separat und ordnungsgemäß über Abwasserkanäle entsorgt werden. Dort, wo das nicht möglich ist, sollte man sich mit der Unteren Wasserbehörde abstimmen. Weitere Informationen dazu auf
https://www.kreisgg.de/umwelt/wasser-und-bodenschutz/abwasser .