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Viruserkrankung: Für Menschen ungefährlich - Haus- und Wildschweine betroffen: Erstmals Fall von Afrikanischer Schweinepest in Hessen
KREIS GROSS-GERAU – Im Landkreis Groß-Gerau ist erstmals in Hessen ein Wildschwein positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet worden. Ein entsprechendes Ergebnis des Landeslabors Hessen wurde am Samstag, 15. Juni, vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), dem Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit, bestätigt. Das Tier war südlich von Rüsselsheim nahe einer Landstraße gefunden worden.
Seitdem laufen die Maßnahmen zum Schutz vor einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest in der Region. Der Kreis Groß-Gerau, das Regierungspräsidium Darmstadt und das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt arbeiten dabei eng zusammen und stehen in permanentem Austausch. Das Landwirtschaftsministerium hat unverzüglich eine ASP-Koordinationsgruppe sowie einen Tierseuchenstab eingerichtet. Oberstes Ziel ist es, die Tierseuche auf ein möglichst kleines Gebiet einzudämmen und zu verhindern, dass diese sich ausbreiten kann oder auf Hausschweinbestände übertritt. Für Schweine (Haus- und Wildschweine) verläuft eine Infektion mit dem ASP-Virus fast immer tödlich. Für den Menschen und für andere Haus- und Nutztierarten ist die Afrikanische Schweinepest dagegen ungefährlich.
Die Übertragung erfolgt vor allem durch direkten Kontakt mit Kadavern infizierter Tiere, die Aufnahme von Speiseabfällen oder Schweinefleischerzeugnissen sowie indirekte Übertragungswege (Fahrzeuge, Jagdausrüstung, landwirtschaftliche Geräte, Kleidung). Eine Übertragung auf den Menschen ist nicht möglich, auch der Verzehr von möglicherweise kontaminiertem Fleisch stellt keine Gefahr für die menschliche Gesundheit dar. Weitere Informationen dazu finden sich auf den Internetseiten des Landwirtschaftsministeriums: https://landwirtschaft.hessen.de/tierschutz-und-tierseuchen/tierseuchen/afrikanische-schweinepest
Um den Fundort herum wird nun in einem Radius von zirka 15 Kilometern eine sogenannte Restriktionszone eingerichtet. Darauf haben sich alle beteiligten Stellen verständigt. Kreise, die in diesem Radius liegen, arbeiten gerade an Allgemeinverfügungen, die unter anderem das Verbringen von Schweinen und deren Haltung sowie den Umgang mit tierischen Produkten und das Ausbringen von Gülle regeln. Ein generelles Jagdverbot in der besagten Zone soll dazu führen, Wildschweine nicht aufzuschrecken. Die Suche nach möglichen Kadavern im Umkreis der Fundstelle ist bereits angelaufen. Betroffen von der Restriktionszone sind neben dem Landkreis Groß-Gerau der Main-Taunus-Kreis, Darmstadt-Dieburg, Offenbach-Land sowie die Städte Frankfurt und Wiesbaden. Zudem liegen in Rheinland-Pfalz der Landkreis Mainz-Bingen und die Stadt Mainz in dem Radius von 15 Kilometern. Die oberste Landesbehörde in Rheinland-Pfalz wurde informiert, auch mit den zuständigen Bundesbehörden steht das hessische Landwirtschaftsministerium im engen Austausch.
Die von der Restriktionszone betroffenen Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte organisieren aktuell die Suche, Beprobung, Bergung und Entsorgung von Fallwild und in diesem Zusammenhang die Einrichtung von Kadaversammelplätzen. Die Krisenstrukturen der betroffenen Kreise wurden aktiviert, die Einrichtung von Bürgertelefonen wird geplant. Das epidemiologische Expertenteam des Friedrich-Loeffler-Instituts wird die Veterinärbehörde des Landkreises Groß-Gerau ab Montag vor Ort unterstützen und schon am Sonntag telefonisch beraten.
Bislang wurde lediglich ein infiziertes Wildschwein festgestellt. Wenige Kilometer davon entfernt wurden zwei weitere tote Wildschweine gefunden; diese wurden negativ auf das Virus getestet. Im September 2020 war der erste ASP-Fall bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt worden – in Brandenburg. Mit dem jetzt bestätigten Fall im Kreis Groß-Gerau hat das Virus erstmals auch das Land Hessen erreicht. Veterinäramt und Gefahrenabwehr des Kreises Groß-Gerau werden am Montagvormittag die erste Kadaversammelstelle einschließlich Desinfektionsschleuse aufbauen. Die Sammelstelle befindet sich direkt neben dem Veterinäramt am Landratsamt Groß-Gerau.

Pflegestützpunkt setzt Vortragsreihe fort: Pflegebedürftig, was nun?
KREIS GROSS-GERAU – Am 24. Juni setzt der Pflegestützpunkt im Kreis Groß-Gerau in Kooperation mit der Altenhilfeplanung des Kreises seine Vortragsreihe zum Thema Pflegebedürftigkeit fort. Grundsätzlich kann jeder Mensch im Laufe seines Lebens aufgrund von Unfall oder Krankheit pflegebedürftig werden. Das Risiko, auf Pflege angewiesen zu sein, steigt auch mit zunehmendem Alter.
Von einem Tag auf den anderen ist man plötzlich betroffen - hat einen Angehörigen, der von Pflegedürftigkeit bedroht ist, oder man ist selbst ist Betroffener.
Wenn eine Pflegebedürftigkeit eintritt, sind viele betroffene Menschen oder ihre Angehörigen mit der Situation überfordert. Viele Fragen stellen sich: Steht uns ein Pflegegrad zu, wo und wie kann ich diesen beantragen? Welche Unterstützung zu Hause benötigen wir, vielleicht ein Hilfsmittel oder muss etwas umgebaut werden, und wer ist hier der Kostenträger? Kann ein Pflegedienst zu mir kommen und wer zahlt diesen?
Diese und viele andere Fragen rund um das Thema Pflege und Unterstützungsleistungen beantworten die Expertinnen des Pflegestützpunkts bei der Veranstaltung am Montag, 24. Juni, von 16 bis 17.30 Uhr im Raum Peter Schöffer im Landratsamt, Wilhelm-Seipp-Straße 4, 64521 Groß-Gerau. Interessierte sind gebeten, sich bis 21.Juni zur Veranstaltung „Pflegebedürftig, was nun?“ anzumelden: entweder unter der E-Mail-Adresse pflegestuetzpunkt@kreisgg.de oder unter Telefon 06152 989463.

Rüsselsheim: Auto aufgebrochen
Ein Opel, der in der Georg-Treber-Straße parkte, ist am Sonntag (16.06.), in der Zeit zwischen 9.30 und 10.50 Uhr, von Kriminellen aufgebrochen und nach Wertgegenständen durchsucht worden. Nachdem sich die Täter über eine eingeschlagene Fahrzeugscheibe Zugang zum Innenraum verschafft hatten, ließen sie dort Bekleidung mitgehen.
Die Kripo in Rüsselsheim (K 21/22) ermittelt und sucht Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Alles Sachdienliche wird an die Beamten, erreichbar unter der Rufnummer 06142/6960, erbeten.

Stockstadt: Zeugen nach Einbruch gesucht
Am Donnerstag (13.06.), in der Zeit zwischen etwa 10.00 und 16.00 Uhr, haben Einbrecher eine Wohnung in der Kirchstraße heimgesucht. Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die Täter dort durch ein Fenster Zutritt und erbeuteten anschließend unter anderem Armbanduhren und Geld.
Die Rüsselsheimer Kripo (K 21/22) ermittelt und nimmt Hinweise von Zeugen, die in diesem Zusammenhang verdächtige Personen beobachten konnten, unter der Rufnummer 06142/6960 entgegen.

Ginsheim-Gustavsburg: Zeugen nach Einbruch in Wohnhaus gesucht
Auf ein Wohnhaus in der Hochheimer Straße hatten es Kriminelle am Freitag (14.06.), in der Zeit zwischen 9.30 und 19.00 Uhr, abgesehen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zugang in die Räumlichkeiten.
Sie durchsuchten anschließend Schränke und Schubladen nach Wertgegenständen. Hierbei fiel Ihnen lediglich ein ganz kleiner Geldbetrag in die Hände. Der durch das rabiate Vorgehen der Unbekannten entstandene Schaden ist ungleich höher.
Die Kripo in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) nimmt alle in diesem Zusammenhang stehenden Hinweise unter der Rufnummer 06142/6960 entgegen.

Rüsselsheim: Kriminelle flüchten mit Kleinkraftrad
Kriminelle entwendeten in der Zeit zwischen Samstagabend (15.06.) und Sonntagabend (16.06.) ein im Hessenring abgestelltes Kleinkraftrad.
Die Diebe flüchteten anschließend unbemerkt mit dem Bike. Es handelt sich dabei um Modell der Marke Honda mit dem Kennzeichen 034 JAE.
Das Kommissariat 41 in Rüsselsheim nimmt Hinweise zu dem Verbleib des Kleinkraftrads sowie zu den Tätern unter der Rufnummer 06142/6960 entgegen.

Darmstadt: Tatverdächtige festgenommen / Zeugen nach Raub gesucht
Auf die Wertsachen eines Passanten hatten es drei Männer am Samstagnachmittag (15.6.) im Bereich "Im Harras" abgesehen. Hierbei haben sie den Geschädigten nach ersten Ermittlungen auch mit einem Messer am Oberschenkel verletzt.
Zunächst gelang es den Kriminellen mit einer Geldbörse und einer Bauchtasche des Mannes zu flüchten. Der Geschädigte versuchte allerdings, sich seine Wertgegenstände anschließend wieder zurückzuholen. Im Verlauf eines in diesem Zusammenhang folgenden Handgemenges erlitt der Geschädigte die Verletzungen. Der 25-Jährige musste daraufhin ambulant ärztlich versorgt werden. Die Polizei konnte in der sofort eingeleiteten Fahndung zwei der Tatverdächtigen vorläufig festnehmen. Ihr Komplize ist noch flüchtig. Die 21- und 26-jährigen Männer müssen sich nun einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Raubs verantworten.
Sachdienliche Hinweise zu dem noch flüchtigen Täter werden unter der Rufnummer 06151/969-0 von dem mit den weiteren Ermittlungen beauftragten Kriminalkommissariat in Darmstadt (K10) entgegengenommen.

Schweinepest: Der Kreis hat rechtzeitig vorgesorgt
SPD: Ausbruch der Seuche bestätigt vorausschauende Personalplanung
Der Vorfall erregt viel Aufsehen: Erstmals ist in Hessen die Afrikanische Schweinepest nachgewiesen worden, und zwar in einem verendeten Wildschwein in Rüsselsheim-Königstädten. Jetzt sind die Mitarbeitenden in der Gefahrenabwehr und im Veterinäramt quasi rund um die Uhr im Einsatz, um Sicherheit und Gesundheit der Menschen und Tiere im Kreis Groß-Gerau sicherzustellen. Die Bevölkerung hat Glück gehabt: Erst mit dem jüngsten Kreishaushalt wurde das Personal in diesem Bereich deutlich aufgestockt – auf Initiative der Koalition und gegen die Stimmen der Opposition.
„Das ist ein Bereich mit hoher Verantwortung“, betont die SPD-Fraktionsvorsitzende Kerstin Geis, „und das dafür ausgebildete Personal vorzuhalten ist Teil unserer Existenzsicherung.“ Schon in der Vergangenheit hatte sich gezeigt, dass es immer aufwändiger wird, Sicherheit in der Lebensmittelversorgung zu gewährleisten –  Mit Listerien verseuchtes Gemüse aus Allmendfeld hatte 2022 bundesweit für Schlagzeilen gesorgt. Darum hat die SPD im Kreistag dafür gekämpft, die Fachabteilungen im Haushalt 2024 besser auszustatten: das Veterinäramt mit neun zusätzlichen Stellen insbesondere im Bereich Lebensmittelkontrolle und Tiergesundheit, zwei weitere Stellen wurden der Gefahrenabwehr zugeordnet.
Einsparungen am falschen Fleck wurden verhindert
„Heute sind wir froh, dass wir das durchgesetzt haben“, sagt Geis. Denn für gerade diese Stellen hatte die CDU im Kreistag gefordert, sie als Sparmaßnahme aus dem Haushaltsplan zu streichen. „Heute zeigt sich, wie richtig die Entscheidung für eine gute Ausstattung mit Personal in diesem kritischen Bereich war“, so die Politikerin. Man wolle sich lieber nicht vorstellen, wie man einer solchen, noch nie dagewesenen Situation mit zu wenig Fachkräften gegenüberstünde. Auch so sei die Herausforderung noch groß genug: „Wir bedanken uns bei allen Menschen in der Kreisverwaltung, die sich gerade mit sehr großem Einsatz dieser schwierigen Situation stellen!“
Hintergrund: Die Afrikanische Schweinepest ist eine schwere, hochansteckende und unheilbare Virusinfektion, die Haus- und Wildschweine befällt und fast immer zum Tod der infizierten Tiere führt. Seit 2014 verbreitet sich die Seuche von Osteuropa her auf unsrem Kontinent. In Deutschland wurde sie erstmals 2020 bei einem Wildschwein und 2021 bei Hausschweinen nachgewiesen. Ist ein Mastbetrieb betroffen, so muss der gesamte Bestand getötet werden.

Rüsselsheim: Überfall auf Spielhalle
Am Samstagabend (15.06.) wurde eine Spielhalle "Am Löwenplatz" überfallen. Nach bisherigen Erkenntnissen betrat ein Mann gegen 17.00 Uhr die Spielhalle und forderte von der Angestellten unter Vorhalten eines Messers die Herausgabe von Bargeld. Nach Entnahme des Geldes aus einer Schublade flüchtete der Täter vom Tatort.
Beschrieben wird der Flüchtige wie folgt: Etwa 25 Jahre alt und circa 1,80 Meter groß. Er trug eine schwarze Jacke, eine schwarze Kappe, hellblaue Jeans und weiße oder beige Schuhe. Der Mann hat einen schwarzen Vollbart und schwarze Haare, die hinten zu einem "Dutt" zusammengebunden waren. Eine sofort von der Polizei eingeleitete Fahndung verlief bislang ergebnislos.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 10) hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 06142/6960 mit den Beamten in Verbindung zu setzen.

Kelsterbach/Frankfurt: Zwei Männer geraten aneinander/Waffe im Spiel?
Nach einem zunächst verbalen Streit gerieten zwei 41 und 46 Jahre alte Männer am Sonntagabend (16.06.), gegen 20.00 Uhr, in der Reichenberger Straße in Kelsterbach aneinander. Nach Angaben des 41-Jährigen soll ihm sein Kontrahent hierbei eine Langwaffe vorgezeigt haben. Der 46-Jährige stieg anschließend als Beifahrer in ein Fahrzeug und verließ den Ort des Geschehens.
Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde das Fahrzeug später in Frankfurt im Bereich "Mainberg" von der Polizei festgestellt. Der 46-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Im Fahrzeug fanden die Beamten zwar ein Messer aber keine Langwaffe. Auch im Rahmen einer späteren Durchsuchung von Räumlichkeiten des Mannes konnte von der Polizei keine Waffe aufgefunden werden. Der Festgenommene wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz dauern derweil an.

Hanau: Nach Angriff auf Mann am Freiheitsplatz: Ermittlungen wegen Verdachts des versuchten Mordes / Zeitnahe Festnahme eines 15-jährigen Tatverdächtigen
Nachdem ein 36-Jähriger am Samstagabend in der Straße "Am Freiheitsplatz" offenbar von einem Jugendlichen ohne erkennbaren Grund ins Gesicht getreten worden sein soll, ermitteln die Staatsanwaltschaft Hanau und die dortige Kriminalpolizei nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen nahm die Polizei einen 15 Jahre alten Tatverdächtigen im Schlossgarten vorläufig fest. Der 36-Jährige wurde bereits vor Ort aufgrund seiner Verletzungen ärztlich behandelt und kam im weiteren Verlauf in ein Krankenhaus. Nach allem, was den Ermittlern bisher bekannt ist, ereignete sich die Tat gegen 19.10 Uhr im Bereich des dortigen Busbahnhofes. Der Tathergang konnte durch die installierte Videoschutzanlage gesichert werden; die Aufnahmen wurden daher zeitnah genutzt und in die Fahndung integriert, was letztlich zur vorläufigen Festnahme führte. Der Tatort wurde für Spurensicherungsmaßnahmen abgesperrt. Das Tatmotiv ist nun Teil der andauernden sowie intensiven Ermittlungen.
Am heutigen Sonntag erfolgte die Vorführung vor einem Haftrichter beim Amtsgericht in Hanau. Dieser ordnete letztlich die Untersuchungshaft an, sodass der junge Mann nun in einer Justizvollzugsanstalt einsitzt. Die Beamten der Kriminalpolizei bitten nun Zeugen, die Angaben zum Geschehen machen können, sich unter der Rufnummer 06181 100-123 zu melden.

Rüsselsheim: Fußgänger mit Hund begeht Unfallflucht
Am Sonntag, den 16.06.2024 kam es gegen 10:50 Uhr in der Haßlocher Straße Ecke Hermann-Löns-Straße zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall mit Flucht durch einen Fußgänger. Zwei Rennradfahrerinnen befuhren die Haßlocher Straße als ein von rechts kommender männlicher Fußgänger mit angeleintem Hund über die rot zeigende Fußgängerampel lief. Eine der beiden Radlerinnen (80 Jahre alt) musste ausweichen um einen Zusammenstoß mit dem Hund zu verhindern und kam zu Fall. Sie verletzte sich und wurde per Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Der Fußgänger entfernte sich unerkannt von der Örtlichkeit. Dieser wurde beschrieben als ca. 70-80 Jahre alt, 175 cm groß, kräftige Statur, beiger Pullover und grauen Haaren. Bei dem Hund handelte es sich vermutlich um einen beigen Schäferhundmischling.
Die Polizei Rüsselsheim sucht Zeugen des Vorfalls. Diese werden gebeten sich telefonisch bei der Polizei Rüsselsheim unter der 06142-696-0 zu melden.

Groß-Gerauer Hotel geschlossen: „Best Western Soibelmanns Frankfurt Airport“ wird Flüchtlingsunterkunft
Die Unterbringung geflüchteter Menschen stellt Landkreise, Städte und Gemeinden weiterhin vor große Herausforderungen, da vielerorts der Platzbedarf größer ist als zur Verfügung stehende Unterbringungsmöglichkeiten. Daher wird der Landkreis Groß-Gerau im bisherigen „Best Western Soibelmanns Frankfurt Airport“ in der Breslauer Straße 8 eine Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge einrichten. Die Kreisstadt Groß-Gerau wird die Unterkunft durch die Flüchtlingssozialarbeit betreuen. Das fünfstöckige Gebäude soll seitens des Kreises Groß-Gerau nach eingehender Prüfung zum 1. Juli 2024 angemietet werden und wird derzeit bautechnisch an die neuen Anforderungen angepasst. Nach der Fertigstellung soll es Platz für 193 geflüchtete Personen bieten, um den Unterbringungsanspruch geflüchteter Menschen im laufenden Asylverfahren zu gewährleisten. Der Vertrag mit dem Eigentümer der Immobilie soll zunächst fünf Jahre laufen. Im Juli 2024 soll die Belegung beginnen. Unter anderem werden die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft im Stadtteil Berkach, ehemaliges „Hotel Fasanerie“, nach und nach in die Breslauer Straße umziehen. Mit einer Vollbelegung ist aufgrund der derzeitigen Aufnahmequoten zunächst nicht zu rechnen. Belegung und Zuweisung erfolgen über den Kreis Groß-Gerau. „Unser ausdrückliches Ziel ist es, dass die Geflüchteten hier in Groß-Gerau eine adäquate Betreuung erhalten“, betont Bürgermeister Jörg Rüddenklau. „Deswegen haben wir seitens der Stadt eine neue Stelle für die Flüchtlingssozialarbeit geschaffen, die sich ausschließlich um die Bewohnerinnen und Bewohner in der Unterkunft Breslauer Straße kümmern und für deren Sorgen und Belange ansprechbar sein wird.“ Zudem steht Bürgermeister Jörg Rüddenklau in engem Kontakt zu der Schulleitung der Nordschule, um diese auch seitens der Stadt über den aktuellen Kenntnis- und Entwicklungsstand informiert zu halten. Darüber hinaus gewährleistet der Betreiber eine ständige Hausmeister-Betreuung in der Unterkunft, ein Konzept, das sich mittlerweile kreisweit bewährt hat. Es herrscht ein friedliches Miteinander an den jeweiligen Standorten der Unterkünfte. Über die städtische Flüchtlingssozialarbeit Neben der allgemeinen Sozialberatung unterstützen unsere Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter Geflüchtete und ihre Familien. Sie beraten bei zahlreichen Fragestellungen, zum Beispiel zur Existenzsicherung, Unterbringung, medizinischer Versorgung, Asylverfahren und Familienzusammenführung.
Die Mitarbeitenden bieten niedrigschwellig individuelle Hilfe zur Selbsthilfe – unabhängig der Lebenslage und persönlichen Verhältnisse der Ratsuchenden. Sie arbeiten ressourcenorientiert und stehen grundsätzlich für alle Fragen offen. Im Bedarfsfall vermitteln die Mitarbeitenden an spezialisierte Fachdienste.

Gelnhausen / Flugunfall: 67-Jähriger kam nach Notlandung mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus
Nach einem Flugunfall am Sonntagvormittag im Bereich des Flugplatzes in Gelnhausen kam der Pilot mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus.
Unweit des Flugplatzes war kurz nach 10 Uhr die mit einer Person besetzte Beechcraft Bonanza im Zuge eines Landemanövers verunglückt, wobei ein Sachschaden von rund 100.000 Euro entstand. Der 67 Jahre alte Pilot der Maschine war zuvor an einem Flugplatz in Mainz gestartet, wohl um eine derzeit stattfindende Veranstaltung in Gelnhausen zu besuchen. Nach ersten Erkenntnissen gab es offenbar im Zuge des Landeanflugs Probleme, in dessen Folge das Flugzeug noch vor der Landebahn mit dem Fahrwerk im Gleisbett der dortigen Bahnstrecke hängen blieb und anschließend verunfallte. Durch den Unfall zog sich der Pilot unter anderem Verletzungen im Beinbereich zu, weshalb er zur weiteren medizinischen Begutachtung in ein Krankenhaus kam.
Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde eingeschaltet. Die Bahnstrecke in Richtung Büdingen war zeitweise voll gesperrt. Alle Einschränkungen im Bahnverkehr sind mittlerweile wieder aufgehoben.

Trebur: Alleinunfall mit Schwerverletztem
Ein 27 jähriger befuhr am 16.06.2024, gegen 01:10 Uhr, mit seinem Leichtkraftrad den Radweg parallel zur L3012, aus Trebur kommend in Fahrtrichtung Geinsheim. Aus bislang ungeklärter Ursache kam er hierbei nach rechts von der Fahrbahn ab, touchierte eine Leitplanke, Höhe der Brücke über den Landgraben, wodurch er zu Fall kam. Hierbei zog sich der Treburer schwere Verletzungen zu und musste mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Im Zuge der Rettungsmaßnahmen musste die L3012 zwischenzeitlich für den Verkehr gesperrt werden.

Sommerfreizeit für Sieben- bis Zwölfjährige in Ober-Seemen: Raus aus dem Alltag
KREIS GROSS-GERAU – Die Kreisjugendförderung Groß-Gerau bietet in den Sommerferien vom 29. Juli bis zum 3. August eine Freizeit für Kinder im Alter von 7 bis 12 Jahren aus dem Kreis Groß-Gerau im kreiseigenen Kinder- und Jugendferiendorf in Ober-Seemen an. Diese wird gefördert durch das Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Im idyllisch am Waldrand gelegenen Feriendorf mit seinem weitläufigen Außengelände sowie den zahlreichen Räumlichkeiten bieten sich ideale Bedingungen, um bei jedem Wetter mit Gleichaltrigen eine gute Zeit fernab des Alltags zu verbringen. Angebote aus den Bereichen Bewegung, Entspannung, Kreativität und Natur sorgen für Abwechslung. Spiel- und Bastelangebote, Waldexpeditionen, Lagerfeuer mit Stockbrot, Kinderkino und vieles mehr sind geplant.
Für sportliche Aktivitäten stehen u.a. ein Rasenplatz, ein Multifunktionsfeld, ein Kletterfelsen, eine Seilrutsche und Tischtennisplatten zur Verfügung. Die qualifizierten ehrenamtlichen Betreuer*innen der Kreisjugendförderung sorgen für ein abwechslungsreiches Programm für drinnen und draußen, wobei auch immer die Wünsche und Ideen der Kinder berücksichtigt werden.
Die Teilnahmegebühr beträgt 160 Euro. Hierin sind die Kosten für die An- und Abreise, Unterkunft, Vollverpflegung, Programm und Betreuung enthalten. Bei finanziellen Engpässen bittet die Jugendförderung um frühzeitige Kontaktaufnahme, da unter bestimmten Voraussetzungen die Teilnahmegebühr ermäßigt werden kann.  Anmeldeschluss ist am 12. Juli 2024.
Weitere Informationen sowie die erforderlichen Anmeldeunterlagen gibt es bei der Kreisjugendförderung Groß-Gerau, Tobias Trautmann, Telefon 06152 989-466,
E-Mail: jf@kreisgg.de oder unter https://www.kreisgg.de/kinderfreizeiten . Telefonische Platzreservierungen sind leider nicht möglich.

Energie-Rundgänge in Bischofsheim, Biebesheim und Worfelden: Das Mikroklima optimieren
KREIS GROSS-GERAU – Zu kostenfreien Rundgängen mit Thermo-Messung und Informationen zur Klimaanpassung lädt die Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (KVHS) im Rahmen der „Energie trifft…“-Vortragsreihe ein. Diese finden in Bischofsheim, Büttelborn-Worfelden und Biebesheim - in Zusammenarbeit mit der LEA LandesEnergieAgentur Hessen und den jeweiligen Kommunen - statt. Ein Bau-Workshop „Kleinbiotope rund ums Haus“ rundet die Veranstaltungsreihe ab.
Bürger*innen, die mehr zum lokalen Klimawandel und seinen Auswirkungen erfahren möchten, erhalten bei den Rundgängen praktikable Tipps, um Gebäude und Garten vor Klimaextremen wie Hitze, Trockenheit und Starkregen zu wappnen. Zudem werden die Teilnehmer*innen aktiv eingebunden, indem sie eigene Messungen zum Stadtklima machen. Mittels Wärmebildkamera und Luftthermometern messen die Teilnehmenden direkt beim Rundgang und erhalten von Experte Christian Kotremba hilfreiche Infos zum Wetter und Lokalklima. Im Vordergrund stehen allgemeine Informationen und Tipps, wie das Kleinklima durch eigenes Handeln verbessert und sinnvoll gefördert werden kann.
Der Rundgang für Bischofsheim (Treffpunkt Bücherei Schulstraße) ist am Mittwoch, 3. Juli, in Biebesheim (Treffpunkt Heimatmuseum) am Dienstag, 9. Juli. In Worfelden (Treffpunkt Bürgerhaus) ist der Rundgang für Freitag, 12. Juli geplant. Alle Touren dauern von 17.30 bis 20 Uhr.
Nach den Infos der Energie-Rundgängen können interessierte Menschen direkt selbst tätig werden: im „Bau-Workshop Kleinbiotope: Klimaanpassung und Energieeinsparung rund ums Haus“, der am 30. August von 15 bis 19.30 Uhr im Groß-Gerauer Schloss Dornberg stattfindet. Dieser ist ebenfalls gebührenfrei; es fallen lediglich Materialkosten von ca. 40 Euro an.
Weitere Informationen zur Vortragsreihe und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Interessierte auf der Webseite www.kvhsgg.de/gesellschaft . Anmeldungen sind ebenfalls telefonisch unter 06152 1870-0 oder per E-Mail an info@kvhsgg.de möglich.

Griesheim: Stromkabel gestohlen und Bewässerung beschädigt / Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
In der Zeit von Donnerstag (23.05.) bis Mittwoch (12.06.) wurden durch unbekannte Täter aus diversen Brunnenschächten zur Feldbewässerung Stromkabel und die Verschlusskappen der Brunnendeckel entwendet. Die geöffneten Schächte befinden sich im Feldbereich zwischen Griesheim und Wolfskehlen, südlich der Bundesstraße 26. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Euro.
Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise. Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kommissariat 42 unter der Rufnummer 06151 / 969 - 0 zu melden.

Darmstadt: Falsche Handwerker erbeuten Bargeld und Schmuck
Auf Bargeld und Schmuck hatten es zwei bislang noch unbekannte Täter am Donnerstag (13.6.) abgesehen. Gegen 9 Uhr klingelten die Kriminellen bei einer Seniorin im Wedekindweg und gaben sich als Klempner aus, die angeblich aufgrund eines aktuellen Wasserschadens dringend in die Wohnung müssten. In dem Anwesen lenkte einer der Täter die Dame gezielt ab, während sein Komplize die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchte. Mit ihrer Beute suchte das diebische Duo im Anschluss unerkannt das Weite. Erst als sie schon über alle Berge waren, fiel der Frau der Diebstahl auf.
Die Täter sind 40 bis 50 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und waren laut Zeugenaussage schlank. Sie hatten ein westeuropäisches Aussehen und trugen einen "Blaumann". Einer der Kriminellen hatte dunkle, kurze Haare. Das Kommissariat 21/22 hat die Ermittlungen in dieser Sache übernommen und hofft auf Zeugenhinweise. Wem sind die Beschriebenen in Tatortnähe aufgefallen? Wer kann sie näher beschreiben? Die Darmstädter Kripo ist unter der Rufnummer 06151/969-0 zu erreichen.

Groß-Gerau: Kita-Leitungsteams halten zweiten Fachtag zur Entwicklung eines Gewaltschutzkonzepts ab
Die Führungskräfte der städtischen Kindertageseinrichtungen haben sich zum zweiten Fachtag zur Erstellung eines Gewaltschutzkonzepts getroffen. Als Referent im Historischen Rathaus dabei: Prof. Dr. Jörg Maywald, einer der Experten für Kinderrechte und Kinderschutz in Deutschland. Die Veranstaltungsreihe bezweckt, Klarheit, Transparenz und Richtlinien festzulegen, um eine gemeinsame Haltung sowie entsprechende Regeln und Strategien zu etablieren. „Denn ein effektives Gewaltschutzkonzept stärkt nicht nur das Vertrauen der Eltern in die Einrichtung, sondern zeigt auch, dass der Schutz und das Wohl der Kinder oberste Priorität haben“, erklärt Isabel Lopez-Ruiz, stellvertretende Amtsleiterin „Kindertageseinrichtungen“ und federführend verantwortlich für die Entwicklung des Gewaltschutzkonzepts. Der Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau verfolgt das Ziel, dass jedes Kind, das den städtischen Einrichtungen und deren Beschäftigten anvertraut wird, gewaltfrei und unversehrt aufwachsen kann. Beim zweiten Fachtag war Prof. Dr. Jörg Maywald als Referent zu Gast, um seine Expertise in den Bereichen Kinderrechte, Kinderschutz und Kindeswohl im Kontext der Sexualpädagogik mit den Leitungsteams der Groß-Gerauer Kitas zu teilen und diese anhand zahlreicher Beispiele aus der Praxis zu sensibilisieren. Wichtig: die angesprochenen Fallbeispiele und Fragestellungen behandelten nicht nur den Schwerpunktbereich „Gewalt gegen Kinder“. Teil des Gewaltschutzkonzepts ist auch Gewalt, die Kinder untereinander ausüben oder die gegen Erzieher*innen oder andere Personen gerichtet ist. Nur durch eine solche umfassende Betrachtungsweise können Kinder vor jeglicher Form interner und externer Gewalt geschützt werden – weshalb die Erarbeitung klarer Leitlinien und Handlungsanweisungen für den Umgang mit derartigen Situationen ganz oben auf der Agenda der Kreisstadt Groß-Gerau steht. Das Gewaltschutzkonzept wird daher Anforderungen, Verfahren und Grundlagen enthalten, wie eine Organisation den Schutz von Betreuten und Beschäftigten vor Gewalt und übergriffigem Verhalten gewährleistet oder angemessen auf gewaltbezogene Vorkommnisse reagiert.

Kelsterbach: Verkehrsunfallflucht - Zeugen gesucht
Am 10.06.2024 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 16:00 Uhr ereignete sich im Langen Kornweg vor der Hausnummer 36 in Kelsterbach eine Verkehrsunfallflucht. Vermutlich beim Einbiegen auf den dahintergelegenen Parkplatz touchierte ein noch unbekanntes Fahrzeug den Firmenwagen (silberfarbenen Mercedes Sprinter) eines Dachdeckerbetriebes und beschädigte hierbei die auf dem Dachgepäckträger montierte Leiter. Anschließend entfernte sich der Fahrer unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen des Unfalls werden gebeten sich sich an die Polizeistation Kelsterbach zu wenden.

Rüsselsheim: "Sichere Innenstadt" - Anzeigen wegen unnötigem Lärm
Im Rahmen des Sofortprogramms "Sichere Innenstadt" kontrollierten Beamte der Polizeistation Rüsselsheim am Donnerstagabend und der Nacht zum Freitag (13./14.06.) aufgrund Beschwerden aus der Bevölkerung wegen zu lauter und schneller Fahrzeuge, den Straßenverkehr rund um die Großsporthalle.
Insgesamt wurden von den Ordnungshütern dort 14 Fahrzeuge und 26 Personen überprüft. Es wurden insgesamt zwei Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen unnötigen Verursachens von Lärm gegen Autofahrer eingeleitet. Zudem wurden mehrere Personen mit Fahrzeugen zur Ruhe ermahnt, die an der Halle verweilten und laute Musik hörten. Weiterhin wurde von den Kontrolleuren ein Rotlichtverstoß, inklusive Geschwindigkeitsverstoß von 28 km/h, eines jungen Autofahrers geahndet. Hier wurde zudem von der Polizei eine Mitteilung an die Führerscheinstelle veranlasst, mit dem Hinweis die grundsätzliche Fahreignung des Mannes zu prüfen.

Gernsheim: Unbekannte entwenden Geld und Uhren aus Wohnhaus
In der Rektor-Schmitt-Straße drangen am Donnerstag (13.06.), zwischen 9.00 und 11.00 Uhr, Unbekannte auf bislang unbekannte Weise in ein Wohnhaus ein. Sie erbeuteten anschließend Geld und mehrere Uhren.
In diesem Zusammenhang wird um sachdienliche Hinweise gebeten, welche an die Polizeistation Gernsheim über die Rufnummer 06258/9343-0 mitgeteilt werden können.

Gernsheim: Weiteres Fahrzeug im Visier Krimineller
Neben einem in der Mozartstraße geparkten BMW (wir haben berichtet), geriet in der Nacht zum Mittwoch (12.06.) noch ein weiteres in der Hinrich-Wichern-Straße abgestelltes Fahrzeug der gleichen Automarke in das Visier von Kriminellen. Die Täter verschafften sich auch hier gewaltsam Zugang in den Innenraum. Anschließend bauten sie aus dem Auto das Lenkrad, das Navigationssystem und ein Bedienelement aus. Die Diebe flüchteten unerkannt mit der Beute vom Tatort. Der Schaden beträgt nach erster Schätzung rund 10.000 Euro.
Hinweise werden erbeten an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (Kommissariat 21/22) unter der Telefonnummer 06142/6960.

Mörfelden-Walldorf: Nach Diebstählen aus Autos / 14-Jähriger unter Verdacht
Mindestens sechs aktuelle Diebstähle, unter anderem aus in Mörfelden-Walldorf und Kelsterbach geparkten Fahrzeugen, werden nun einem 14 Jahre alten Jugendlichen zur Last gelegt. Abgesehen hatte es der junge Mann hierbei auf in den Innenräumen abgelegte Gegenstände, wie beispielsweise ein Mobiltelefon und Geld.
In diesem Zusammenhang konnte der 14-Jährige am frühen Donnerstagmorgen (13.06.) von Zeugen bei einer Tat in der Friedensstraße beobachtet und anschließend von der daraufhin alarmierten Polizei im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen werden. Bei ihm fanden die Ordnungshüter mehrere Gegenstände, die auf weitere gleichgelagerte Taten hinwiesen. Er wurde anschließend von der Polizei an das Jugendamt überstellt. Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen wehrte sich der Jugendliche heftig und verletzte eine Polizeibeamtin. Die Ermittlungen zu möglicherweise weiteren Taten dauern an.

Groß-Gerau: Zukunft gestalten: Die Ausbildungsbörse kehrt zurück
Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels kämpfen Unternehmen verstärkt mit der Herausforderung, qualifizierte Nachwuchskräfte zu finden und zu binden. Umso wichtiger ist es, die entsprechenden Zielgruppen zusammenzuführen und zu vernetzen. Eine solche Möglichkeit bietet die Ausbildungsbörse in Groß-Gerau, die nach fünfjähriger Pause wieder stattfindet.
„Wir freuen uns sehr, die Ausbildungsbörse Groß-Gerau wieder aufleben zu lassen und jungen Menschen aus der Region wertvolle Orientierung und Chancen für ihre berufliche Zukunft zu bieten“, betont Mit-Initiatorin Sabine Kämpf, Schulleiterin Berufliche Schulen Groß-Gerau (BSGG). Für ausbildende Unternehmen aus dem Kreisgebiet wie aus der Region ist die Ausbildungsbörse eine hervorragende Plattform, sich als Unternehmen zu präsentieren und die Ausbildungsmöglichkeiten im Unternehmen darzustellen.
Die Ausbildungsbörse Groß-Gerau findet am Freitag, 15. November 2024 von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr in der Kreissporthalle Groß-Gerau statt. Dabei haben Jugendliche und junge Erwachsene die Möglichkeit, sich über zahlreiche Ausbildungsangebote zu informieren und wertvolle Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu knüpfen.
Die Veranstaltung bietet Platz für bis zu 60 Aussteller, die ihre Ausbildungsplätze und dualen Studienmöglichkeiten präsentieren können. Die Parzellen für die Aussteller sind jeweils rund zehn Quadratmeter groß und können für 100 Euro gebucht werden. Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich anzumelden und die Gelegenheit zu nutzen, sich als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Die Anmeldung ist ab sofort über die Webseite www.ausbildungsboerse-gg.de möglich. Das Anmeldefenster ist bis Montag, 8. Juli 2024 geöffnet.
Neben den Informationsständen der Aussteller wird es ein umfangreiches Rahmenprogramm geben, das Unternehmensvorstellungen und Podiumsdiskussionen umfasst. Dieses Programm bietet nicht nur einen tieferen Einblick in verschiedene Branchen und Berufe, sondern auch die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Experten und Unternehmensvertretern.
Die Ausbildungsbörse Groß-Gerau ist eine gemeinsame Initiative der Beruflichen Schulen Groß-Gerau, der Kreisstadt Groß-Gerau, des Kreises Groß-Gerau, der Kreishandwerkerschaft Groß-Gerau, der IHK Darmstadt Rhein Main Neckar und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Diese Kooperation unterstreicht die Bedeutung der Veranstaltung für die regionale Wirtschaft und die berufliche Zukunft der jungen Generation.
Für weitere Informationen und Anmeldungen besuchen Sie bitte die Webseite www.ausbildungsboerse-gg.de oder wenden Sie sich direkt an das Organisationskomitee unter wirtschaftsfoerderung@gross-gerau.de

Hospizstiftung GG auf der Suche nach weiteren Mitwirkenden
Ein gutes Stück ist bereits geschafft auf dem Weg zum Ziel, in Groß-Gerau ein stationäres Hospiz für den ganzen Landkreis zu errichten. Das Grundstück im Stadtteil Auf Esch ist gekauft. Aber es warten noch viele Aufgaben auf die Stiftung. Um sie alle erledigen zu können, um sich noch bekannter zu machen und um Gelder für das Projekt zu akquirieren, braucht die Stiftung weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter. „Wir suchen Freiwillige, die uns Zeit zur Verfügung stellen. Dabei geht es um organisatorische Hilfe. Unser Unterstützerkreis besteht derzeit aus ca. 50 Menschen - und dieser Kreis darf wachsen“, teilt der Vorstand der Stiftung mit.
Wie kann die gefragte Hilfe aussehen? Zum Beispiel so:
•  Hilfe bei Informationsständen
•  Betreuung bei den Spendenbüchsen (konkret: alle 4-6 Wochen Büchsen leeren und Geld auf das Konto der Stiftung einzahlen)
•  Geschäfte finden, die bereit sind, Spendendosen aufzustellen
•  Bei Veranstaltungen helfen
•  Ideen einbringen
•  In speziellen Arbeitsgruppen mitarbeiten
•  Anderen von der Hospizstiftung erzählen - als Multiplikator/-in fungieren.
Niemand braucht dabei Sorge zu haben, mit Fragen konfrontiert zu werden, die sie oder er nicht beantworten kann. Die Stiftung informiert all ihre Helfer und jeder macht nur das, was er sich zutraut. Bei Informationsständen ist immer jemand mit genügend Hintergrundwissen anwesend.
Die Gruppe der Unterstützer und Förderer trifft sich an jedem 1. Mittwoch im Monat um 18 Uhr für ca. eine Stunde per Zoom-Konferenz im Internet und beredet, was es Neues gibt und was aktuell gerade zu tun ist. Unverbindliches Reinschauen und -schnuppern ist natürlich möglich. Die Hospizstiftung freut sich über alle neuen Interessierten. Und auch darüber, wenn jemand, der selbst nicht mitmachen kann, diese Informationen an Bekannte weitergibt.
Hier die Kontaktmöglichkeiten:
Mail info@hospiz-gg.de ,
Homepage www.hospiz-gg.de ,
Facebook ( https://www.facebook.com/Hospizgg )
und Instagram ( https://www.instagram.com/hospizgg/ ).


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