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Frankfurt am Main, Schirn-Kunsthalle,
Hinweis: vorübergehende neue Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3
(Bockenheimer Warte)

„Abundantia“ - Anna Hulačová



01.10. bis 10.01.2027

Die Schirn Kunsthalle Frankfurt präsentiert unter dem Titel „Abundantia“ die erste große Einzelausstellung der tschechischen Bildhauerin Anna Hulačová in Deutschland. Die Ausstellung findet anlässlich des tschechischen Ehrengastauftritts auf der Frankfurter Buchmesse statt.

• Die Kunst: Hulačovás figurative Skulpturen, Reliefs und Installationen verbinden Einflüsse von Surrealismus, Sozialistischem Realismus (sowie Brutalismus) und tschechischer Volkskunst.

• Themen: Aus einer ökofeministischen Perspektive setzt sich die Künstlerin mit dem Verhältnis von Mensch, Natur und Technologie auseinander. Zentrale Themen sind das Insektensterben, der Verlust von Biodiversität und die industrielle Landwirtschaft.

• Besonderheit: Die Biene spielt eine tragende Rolle als Metapher und Symbol für kollektive (oft unsichtbare, weibliche) Arbeitskraft. Teile ihrer Werke entstehen in direkter Ko-Kreation mit ihren eigenen Bienenvölkern, indem sie echte Bienenwaben in Beton und Holz einarbeitet.

• Highlights in der Schirn: Zu sehen sind unter anderem die für die Schau geschaffene raumgreifende Neuproduktion „Still-life / Still Alive“ (2026) – ein Lebensmittel-Förderband vor klinischen Metallwänden – sowie die dreiteilige Figurengruppe „After Bugonia“ (2025), die sich kritisch mit der Milchwirtschaft auseinandersetzt.



Ausstellungsraum
„Still-life / Still Alive“ (2026) – ein Lebensmittel-Förderband
vor klinischen Metallwänden



Pressekonferenz am 30. September 2026
v.l.: Sebastian Baden, Direktor der Schirn und
Martina Weinhart, Kuratorin der Ausstellung



Ausstellungsraum, Halle 2


Skulptur „Bouquet“ (2024)




After Bugonia (2025)





Anna Hulacová
(*1984 in Sušice, Tschechische Republik)
absolvierte ein Kunststudium an der Akademie der Bildenden Künste in Prag im Studio of Intermedia Work II unter Jirí Príhoda.
Ihre Arbeiten waren international in zahlreichen Institutionen zu sehen, darunter das CEEAC in Straßburg, die Nationalgalerie Prag, die Galeria Arsenal in Bialystok und das Brno House of Arts, das MO.CO. Montpellier, das Centre Pompidou in Paris, die Fondation Louis Vuitton in Paris, die Liberec Regional Gallery, die Východoslovenská Galéria in Košice, das Casino Luxemburg, die Galerie der Stadt Prag und die Galerie der Stadt Danzig, sowie auf der Art Encounters Biennial 2021 in Timi?oara, der Aichi Triennale 2019 in Japan, der Baltischen Triennale 13 und der 22. Videobrasil Biennial in São Paulo.

Öffnungszeiten
Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So geschlossen


Hinweis: vorübergehende neue Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3


Weitere Informationen einschließlich Begleitprogramm


https://bit.ly/3PEWpox

Deutschland
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Frankfurt am Main


Kreis Groß-Gerau
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