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BECKMANN
Frankfurt am Main, Städel Museum,
Schaumainkai 63
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3.12. bis 15.5.2026 - Frankfurt, Städel Museum, Schaumainkai 63
BECKMANN
Die Ausstellung zeigt rund 80 Werke von Max Beckmann – viele davon zum ersten Mal öffentlich gezeigt.
Im Zentrum stehen seine Zeichnungen: von frühen Skizzen über Studien bis hin zu ausgereiften Zeichnungen, die oft als sehr persönlich und intim gelten — sozusagen sein „visuelles Tagebuch“.
Ergänzt werden die Zeichnungen durch ausgewählte farbige Arbeiten, Druckgrafiken und vereinzelte Gemälde. So wird der Blick auf Beckmanns Schaffen vielseitiger und zeigt, wie Zeichnung, Grafik und Malerei bei ihm zusammenhängen.
Anlass ist unter anderem die umfangreiche Veröffentlichung eines dreibändigen Werkverzeichnisses seiner Schwarz-weiß-Zeichnungen, erstellt von den Herausgebern Hedda Finke und Stephan von Wiese. Damit wird eine bislang wenig beleuchtete Seite seines Œuvres systematisch dokumentiert.
Das Museum besitzt eine der weltweit bedeutendsten Beckmann-Sammlungen — nach einer Dauerleihgabe aus der Sammlung Karin Volhard & Rüdiger Volhard seit 2021 sogar erweitert — und nimmt mit dieser Ausstellung zum ersten Mal seit Jahrzehnten die Zeichnungen ins Zentrum.
Die Auswahl deckt den gesamten Zeitraum seines Schaffens ab — von frühen Arbeiten über seine Frankfurter Phase bis hin zu Werken, die in seinem New Yorker Spätwerk entstanden.
Max Beckmann (1884–1950) war ein deutscher Maler, Grafiker und Schriftsteller, der dem Expressionismus nahesteht, aber stilistisch sehr eigenständig blieb. Er ist bekannt für seine kraftvollen Farben, dramatischen Kompositionen und symbolgeladenen, oft düsteren Bildwelten. Zu seinen wichtigsten Themen zählen Großstadterfahrungen, Selbstbildnisse sowie gesellschaftliche und politische Umbrüche seiner Zeit. Beckmanns Werk entstand teils im Exil, nachdem die Nationalsozialisten seine Arbeiten 1937 als „entartet“ eingestuft hatten.
Presskonferenz am 2. Dezember 2025
v.l.: Hedda Finke und Stephan von Wiese, Autoren des dreibändigen Werkverzeichnisses der Zeichnungen Beckmanns, Regina Freyberger, Kuratorin und Leiterin der Graphischen Sammlung ab 1800 im Städel Museum und Philipp Demandt, Direktor des Städel Museum
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Selbstbildnis mit Sektglas, 1919
Öl auf Leinwand
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Backstage (Hinter der Bühne), 1950
Öl auf Leinwand
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Doppelbildnis, 1923
Öl auf Leinwand
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Ausstellungshalle |
 l.: Elefantenschlacht, 1908 Feder und Pinsel in Schwarz, laviert
r.: Entwurf zu Die Nacht, 1912, Feder in Schwarzbraun
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Junge mit Hummer, 1926
Kohle, mit Pinsel weiß gehöht
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l.: Das Leichenhaus (Morgue), 1915
r.: Schießbude (Shooting gallery), 1921
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Quappi mit Kerze, 1928
Schwarze Kreide und weiße Gouache
Selbstbildnis mit Fisch
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Selbstbildnis beim Mittagsschlaf, 1919
Feder in Braun
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The Last Duties of Perseu (Perseus' letzte Aufgaben), 1948
Feder in Schwarz, laviert, und Kohle über Bleistift.
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Weitere Informationen einschl. Begleitprogramm
Frankfurt, Städel Museum, Schaumainkai 63
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