Frankfurt am Main, Schirn-Kunsthalle,
Hinweis: vorübergehende neue Adresse: Gabriel-Riesser-Weg 3
(Bockenheimer Warte)
The World Through AI
11. Juni bis 20. September 2026
Die Ausstellung „The World Through AI“ ist eine große internationale Themenausstellung, die sich mit den Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Kunst und visuelle Kultur beschäftigt.
Sie zeigt rund 40 Werke von etwa 25–30 internationalen Künstlern aus den letzten zehn Jahren – darunter Videoarbeiten, Installationen, Fotografien, Grafiken und Skulpturen.
Im Mittelpunkt steht, wie KI unsere Wahrnehmung von Bildern verändert: also wie Bilder erzeugt, bearbeitet, verbreitet und interpretiert werden. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern auch um größere Fragen wie:
Kognition und Wahrnehmung: Wie „sehen“ Maschinen eigentlich Bilder?
Politik und Macht: Wer kontrolliert KI-generierte Inhalte?
Ökologie und Ressourcen: Welche Umweltkosten hat KI?
Arbeitswelt und Datenarbeit: z. B. unsichtbare menschliche Arbeit hinter KI-Systemen „AI Slop“ und Desinformation: massenhaft erzeugte KI-Bilder und deren Einfluss auf Öffentlichkeit
Ein zentrales Ausstellungskonzept sind sogenannte „Zeitkapseln“ – kleine, kuratierte Räume, die historische und aktuelle Perspektiven verbinden. So wird gezeigt, dass KI kein völlig neues Phänomen ist, sondern in längere Entwicklungen von Bildproduktion und Technologie eingebettet ist.
Vertreten sind u. a. bekannte Positionen wie:
Trevor Paglen (Überwachung, KI und Sichtbarkeit)
Hito Steyerl (digitale Bildpolitik)
Kate Crawford und Vladan Joler (Infrastruktur von KI-Systemen)
Holly Herndon und Mat Dryhurst (KI-generierte Bild- und Klangwelten)
Julian Charrière (Umwelt und Materialität digitaler Systeme)
Die Ausstellung läuft als große Sommerausstellung und füllt beide Ausstellungsbereiche der SCHIRN.
Informationen zum Rahmenprogramm und zu Preisen und Zeitfenstern finden Sie direkt auf der Webseite der Schirn Kunsthalle Frankfurt.
-> https://www.schirn.de/
PK am 10. Juni 2026
Sebastian Baden, Leiter der Schirn (l.) und Kurator
Antonio Somaini
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"Nonorganic Life" von der Künstlerin Agnieszka Kurant.
Die Arbeit untersucht die Verbindungen zwischen organischer und anorganischer Materie sowie nicht-menschlicher Intelligenz
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Geschichte der Künstlichen Intelligenz und Informationstechnik.
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Schnittstelle von Kunst, Psychologie und Geschichte
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Skulptur von Agnieszka Kurant namens A.A.I. (System's Negative), die aus Zinkabgüssen von Termitenhügeln besteht.Die Arbeit erforscht kollektive Intelligenz und die Zusammenarbeit zwischen menschlichen Künstlern und nicht-menschlichen Akteuren, in diesem Fall Termitenkolonien.
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Kate Crawford & Vladan Joler „Calculating Empires: A Genealogy of Technology and Power Since 1500“ (2023)
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Kate Crawford & Vladan Joler „Calculating Empires: A Genealogy of Technology and Power Since 1500“ (2023)
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Holly Herndon & Mat Dryhurst „xhairymutantx, Embedding Study 1 & 2“ (2024) |
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Öffnungszeiten
Di Mi Fr Sa So 10:00 – 19:00 Uhr Do 10:00 – 22:00 Uhr
Weitere Informationen einschließlich Begleitprogramm
-> https://bit.ly/3LWTpSz