Die Ausstellung präsentiert rund 170 herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus führenden französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie aus Privatsammlungen, darunter allein 24 Werke von Claude Monet. Darüber hinaus vereint sie neben Werken von Eugène Delacroix, Gustave Courbet und Henri Matisse eine Vielzahl weiterer wichtiger Positionen der modernen und zeitgenössischen Kunst – von Johann Wilhelm Schirmer und Eugène Le Poittevin über Camille Corot und Eugène Boudin bis hin zu Elger Esser.
Claude Monet war fasziniert von der normannischen Küste in Étretat, besonders zwischen 1883 und 1886. Er malte dort zahlreiche Studien der bizarren Kreidefelsen, der Porte d'Aval und der Manneporte, oft bei dramatischem Wetter. Seine Studien des wechselnden Lichts und der Brandung waren entscheidend für die Entwicklung des Impressionismus und seiner späteren Serienbilder.
Aspekte zu Monets Zeit in Étretat:
- Künstlerische Fokussierung: Monet malte die dramatischen Klippen bei unterschiedlichen Wetterbedingungen, Tageszeiten und Lichtverhältnissen, um die flüchtigen Momente der Natur festzuhalten.
- Wichtige Motive: Zu seinen bevorzugten Motiven gehörten die Felsentore (Porte d'Amont, Porte d'Aval, Manneporte) und die markante Felsnadel (Aiguille).
- Serienbilder: Die Gemälde aus Étretat gelten als Vorläufer seiner berühmten Serien (wie der Kathedrale von Rouen), da er begann, dasselbe Motiv wiederholt zu malen, um die Lichtverhältnisse zu studieren.
- Malstil: Monet arbeitete oft im Freien (en plein air), wobei er schnelle Pinselstriche verwendete, um die rohe Kraft der Natur und die Gischt einzufangen.
Weitere Informationen zur Ausstellung im Städel Museum
https://www.staedelmuseum.de/de/monets-kueste
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