Flughafen Frankfurt
Burgen + Schlösser
Museen
Gedenkstätten
Parks + Gärten
Tierparks
Offene Gärten
Strandbars / Beachbars
Badeseen
Frei- und Hallenbäder
Eis-/Schlittschuhlaufen
Flughafen Frankfurt

Besichtigung, Rundfahrt, Führung und Besucherterrasse:
Erlebniswelt Flughafen Frankfurt

Frankfurts kleinster Stadtteil mit etwa 340 Einwohnern, der Flughafen Frankfurt, stellt nicht nur für Reisende, sondern auch für Besucher eine Sehenswürdigkeit sowie eine eigene abwechslungsreiche Erlebniswelt dar.

Beim Beobachten der Menschen in den Terminals, der Abfertigung an den Countern und beim Anblick der sich ständig ändernden Tafeln mit den Abfluganzeigen in alle Welt wird die Reiselust geweckt.

Unabhängig davon, ob Besucher zum Einkaufen kommen, Freunde oder Verwandte abholen oder verabschieden wollen oder ganz einfach nur ein paar abwechslungsreiche Stunden oder eine Flughafenbesichtigung unter fachkundiger Anleitung erleben wollen oder von der Besucherterrasse aus den Flugbetrieb beobachten möchten, hier wird dafür vieles geboten. Durch die sehr gute Verkehrsanbindung ist der Flughafen bequem zu erreichen. Die meisten der Geschäfte sind auch an Sonn- und Feiertagen bis in die Abendstunden hinein geöffnet. In den Terminals sind kleine Restaurants, die an Straßencafés erinnern. Bei Kindern besonders beliebt sind die Restaurants einer "fast-food"-Kette in den Terminals.
Um Menschen in Not kümmern sich Sozialdienste. Ein Andachtsraum ist im Terminal 1 vorhanden. Außerdem gibt es Zahnärzte, eine Flughafenklinik, Versicherungen, Optiker, Apotheken und sogar eine Spielbank. Diese befindet sich allerdings im Transitbereich und darf nur von Fluggästen mit gültigem Flugschein genutzt werden.
Im Airport-Forum, zwischen dem Terminal 1 und dem Fernbahnhof, erhält der Besucher interaktiv und anschaulich Informationen über den Flughafen. Auch eine Fahrt mit der Hochbahn, der Sky-Line, vom Terminal 1 zum Terminal 2 ist spannend. Von hier sind Teile des Abfertigungsvorfeldes mit den geparkten und rollenden Flugzeugen zu sehen.

Besichtigung, Führung, Rundfahrten, Besucherterrasse (Terminal 2), Aussichtspunkte
Sie können den Flughafen Frankfurt auf eigene Faust besichtigen oder die Angebote der Fraport AG, dem Flughafenbetreiber, annehmen.

Die Besucherterrasse ist täglich geöffnet von 10 - 17 Uhr (Sommer bis 18 Uhr)
Tel.: 069/690-70291
(Geschlossen von Anfang Dezember bis Ende März): Für 2013 wird die Terrasse am 23. März wieder eröffnet.
Von hier aus können rollende, startende und landende Flugzeuge gut beobachtet werden. Gleiches gilt auch für die Bodenabfertigung der Flugzeuge mit den Spezialgeräten und -fahrzeugen.

Ein weiteres Highlight stellen die Besucherrundfahrten dar. Dabei kann der Besucher den Flughafen hautnah erleben. Mit Bussen werden die Besucher über das Vorfeld gefahren und können die Flugzeuge aus nächster Nähe sehen. Abfertigungsvorgänge der Flugzeuge, vom Betanken, Be- und Entladen bis zum letzten Check durch den Flugkapitän und vieles mehr kann beobachtet werden. Bei diesen Erlebnisfahrten informieren fachkundige Begleiter auch über Details der Flugzeuge, des Flughafens und der Abfertigungsvorgänge. Vorbei geht die Fahrt auch am #Luftbrückendenkmal mit zwei Rosinenbombern aus den Jahren 1948, das sich im Süden des Flughafens befindet.
Sicherheitshinweise:
Für Besucher der Terrasse und für die Teilnahme an Rundfahrten gelten die gleichen Sicherheitskontrollen wie für Passagiere.
Keine Mitnahme von Gepäckstücken oder Tiere.
Träger eines Herzschrittmachers oder Ventilversorger: Bitte beim Sicherheitspersonal melden.
E-Mail: rundfahrten@fraport.de
.Für Kurzentschlossene (ohne Anmeldung) 45-minütige Flughafenrundfahrt ohne Anmeldung. Tickets erhalten Sie am Rundfahrten-Schalter in der "Airport City Mall Frankfurt" im Terminal 1, Ebene 0. Täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Aussichtspunkte
Die Punkte liegen im öffentlich zugänglichen Bereich und sind kostenfrei benutzbar.

- Aussichtspunkt
"Fußgängerbrücke an der A5, Nähe #Luftbrückendenkmal", zu erreichen vom Bahnhof Zeppelinheim (Parkplätze vorhanden)

- Aussichtspunkt "Startbahn West" Verbindungssstraße zw. Walldorf und Kelsterbach (Kelsterbacher Straße). Parkplätze vorhanden.


Flughafenfeuerwehr

Sehr interessant ist auch eine Besichtigung der Flughafenfeuerwehr, die mit drei Wachen (ab Inbetriebnahme Landebahn Nord mit 4 Wachen) am Flughafen präsent und für den Gebäude- , Gelände und Flugzeugbrandschutz zuständig ist. Bei Notfällen mit Flugzeugen müssen Lösch- und Rettungsangriffe innerhalb von spätestens drei Minuten an jeder Stelle des Start- und Landebahnsystems begonnen haben (Vorschrift der ICAO = International Civil Aviation Organization) begonnen haben. Um dies zu gewährleisten, verfügt die gut ausgebildete Werkfeuerwehr über modernste (und schnelle) Fahrzeuge und Geräte.
Ausführliche Informationen:
#Flughafen-Feuerwehr

Koscher essen für den kleinen Hunger
Im Terminal 1, in der Nähe der Synagoge und am Abfertigungsgate der Lufthansa für Flüge nach Israel, gibt es einen Automaten, der mit koscheren Lebensmitteln gefüllt ist. Hier erhält der Gast Schokoriegel, Fruchtgummis, Sandwiches und sogar Lunchboxen. Gezahlt wird per Kreditkarte.

Beagle Finley
Hundepension

Neben den vielen Angeboten am Flughafen Frankfurt gibt es sogar eine Hundepension
(Anfahrt über CargoCity Süd,
Tel.: 069/690-66542,
Fax: 069/690-59995
E-Mail
Mo. – Fr.: 8 bis 16 Uhr,
Sa., So. und an Feiertagen:
9 bis 12 Uhr).
Hier können Reisende ihre Vierbeiner artgerecht unterbringen. Für professionelle Betreuung und Auslauf ist gesorgt und sollte das Tier krank werden, ist eine tierärztliche Versorgung selbstverständlich.

Animal Lounge
Seit Februar 2008 betreibt die Lufthansa Cargo AG für alle Airlines eine "Animal Lounge".
Tel.: 069/696-46058, E-Mail.
Auf einer Gesamtfläche von 3.750qm entstand eine nach strengen hygienischen und veterinärmedizinischen EU-Richtlinien ausgerichtete Unterbringungsmöglichkeit für Tiere die auf dem Luftweg (als Luftfracht) transportiert werden. Lufthansa Cargo befördert jährlich auch über 14.000 Hunde und Katzen sowie 1.500 Pferde, unter anderem Polopferde aus Argentinien auf dem Weg in den Mittleren Osten und nach Südostasien. Außerdem unterstützt der Luftfrachtcarrier in enger Zusammenarbeit mit internationalen Zoos Programme zur Arterhaltung und Auswilderung bedrohter Tierarten. Dafür sind rund um die Uhr 60 Mitarbeiter der DLH und 25 Veterinäre im Einsatz.

Wenn die Tiersendung als Übergepäck transportiert werden soll, ist die jeweilige Airline der Ansprechpartner.

Airforce One und Airbus A-380
Mit etwas Glück kann man auch nicht alltägliche Flugzeugtypen, die oft sehr fantasievoll bemalt sind, sehen. Höhepunkte 2005 und 2007 waren zweifellos die Arbeitsbesuche des #Airbus A380 in Frankfurt. Aber auch die Landung der #Concorde oder der Besuch der #"Airforce One", die den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush, zu einem Staatsbesuch brachte und für Turbulenzen, nicht nur in der Luft, sorgte, war nicht alltäglich.
Ein Besuch des Flughafens und eine Besichtigung sind lohnenswert und bieten Abwechslung und Kurzweil.

Entwicklung des Flughafens.
1912 wurde die erste Luftschiffhalle auf dem Rebstockgelände eingeweiht. Das Luftschiff Viktoria Luise wurde hier stationiert. 1924 wurde die Südwestdeutschen Luftverkehrs AG am Flugplatz Rebstock gegründet. Im ersten Jahr fanden 234 Starts und Landungen statt, eine für diese Zeit beachtliche Anzahl.
1930 beschloss der Frankfurter Magistrat, als Ersatz für den zu klein gewordenen Flugplatz den Neubau südlich von Frankfurt. Wegen der damaligen Wirtschaftskrise konnte damit erst 1933 begonnen werden.
Am 8. Mai 1936 wurde der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main offiziell eröffnet. Am 14. Mai 1936 landete erstmals ein Luftfahrzeug. Es war das Luftschiff LZ-127, die Graf Zeppelin. In den Folgejahren war neben der Graf Zeppelin auch die Hindenburg (LZ 129) hier beheimatet. Nach dem Totalverlust der Hindenburg am 6. Mai 1937 in Lakehurst zeichnete sich das Ende des Luftschiffverkehrs ab.
Am 8. Juli 1936 begann die Lufthansa mit dem regelmäßigen Flugverkehr ab Frankfurt. An diesem Tag landete Flugkapitän Theodor Krist mit seiner Lufthansa Junkers-Transportmaschine auf der einzigen Betonpiste, die dem Rhein-Main-Flughafen als Start- und Landebahn diente. Außerdem war es der 98. Geburtstag des Grafen Ferdinand von Zeppelin.

Nach Kriegsbeginn wurde der Flughafen militärisch genutzt. Am 9. Mai 1939 starteten erstmals deutsche Bomber gegen Frankreich.
Von August bis Dezember 1944 befand sich eine Außenstelle des elsässischen KZ- Natzweiler in Walldorf (Mörfelden-Walldorf), einer Nachbargemeinde des Flughafens. Hier waren bis zu 1.700 jüdische Ungarinnen untergebracht, die auf dem Flughafen zu Bauarbeiten eingesetzt wurden.
#KZ-Außenlager Walldorf
Zeitzeugen und Betroffene sind die Darsteller des 2003 gedrehten Dokumentarfilmes "Die Rollbahn" über das KZ-Außenlager Walldorf.
1944 und 1945 war der Flughafen wiederholt Ziel alliierter Bombenangriffe. Das Gelände wurde flächendeckend bombardiert und am 25. März 1945 von amerikanischen Truppen besetzt. In den folgenden Monaten wurde eine provisorische Start- und Landebahn gebaut (die heutige Südbahn).
Das erste zivile Luftfahrzeug landete am 18. Mai 1946. Es war ein Flugzeug der American Overseas Airlines.
Der Flughafen war ab 26. Juni 1948, neben Hannover und Hamburg, während der #Luftbrücke Hauptbasis der alliierten Flugzeuge. Obwohl die Sowjets die Blockade Berlins am 12. Mai 1949 einstellten, wurde die Versorgung der Berliner Bevölkerung aus der Luft noch bis 30. September 1949 über die US Rhein-Main Air Base, die später auch den Beinamen "Gateway to Europe" trug, fortgesetzt. Neben Berlin steht auch am Frankfurter Flughafen ein Luftbrückendenkmal, das von der Autobahn A 5 aus zu sehen ist. In diesen Zeitraum (ab 18. April 1949) fiel auch der Bau einer zweiten parallel verlaufenden Start- und Landebahn (der heutigen Centerbahn -ehem. Nordbahn-).

16.6.1965: Grundsteinlegung durch den hessische Wirtschaftsminister Rudi Arndt für die NEW (neue Empfangsanlage West); später umbenannt in Terminal Mitte; heute: Terminal 1

12.1.1970: Erste Landung einer Boeing-747 (Jumbo), "Red Jacket" der US-amerikanischen Fluggesellschaft Pan Am, außerplanmäßig, Umleitung wegen Nebel in London-Heathrow.

28.1.1970: Erste planmäßige Landung einer B-747

26.4.1970: Erster Lufthansaflug mit einer B-747 nach frankfurt.

14.3.1972 werden das Terminal 1 und der Tiefbahnhof durch Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet.

1984 wird die in Nord-/Südrichtung verlaufende Startbahn in Betrieb genommen.

1994 nehmen das Terminal 2 und die Hochbahn Sky-Line ihre Funktionen auf.

1997 werden Anlagen für den Frachtumschlag im Südbereich fertig gestellt.
1999 erfolgt die Betriebsaufnahme des ICE-Bahnhofs.

2000 wurde der Flugsteig A verlängert und die FAG (Flughafen Frankfurt Main AG) wurde in Fraport AG umbenannt.

2002 Anschluss an ICE-Neubaustrecke nach Köln

2004 erfolgt der Planfeststellungsbeschluss für die A380-Werft im Süden

2005 wurden erste Abfertigungs-Tests eines Airbus A380
durchgeführt.

Die US-Luftwaffe räumt Air Base komplett.

2006 wurden erstmals über zwei Millionen Tonnen Fracht innerhalb
eines Kalenderjahres verladen.

Landebahn Nord
Länge 2.800 Meter und (befestigte) Breite von 60 Metern mit einem Achsenabstand zur heutigen Centerbahn (ehem. Nordbahn) von rund 1.400 Meter.
So sind unabhängige parallele Anflüge möglich. Auf der neuen Landebahn wird auch Allwetterbetrieb (CAT III Anflüge) möglich sein.
Am westlichen und östlichen Ende der Bahn ist jeweils eine Brücke für Flugzeuge über die Autobahn und die ICE-Strecke vorgesehen.

Terminal 3
Vorgesehen sind 75 Abstellpositionen für Flugzeuge. Fertigstellung abschnittweise bis 2015 auf dem Gelände der ehemaligen #US Rhein-Main-Air-Base im Südostbereich des Flughafens. Anbindung über das Personen-Transport-System (PTS) zu den Terminals 1 und 2 geplant.

Chronik des Ausbaus ab 1997

Herbst 1997
Beginn der Diskussion um den Flughafen-Ausbau, ausgelöst durch den Vorstand der DLH

Juni 1998
Beginn Mediationsverfahren (auf Anregung des hessischen Landesregierung)

2000

-Januar: Ende Mediationsverfahren (Ausbau unter bestimmten Auflagen, u.a. Nachtflugverbot, Lärmschutzprogramme)
- Mai: Flughafen sein Zehn-Punkte-Programm zum Schutz der Nachtruhe sowie dem Aufbau eines bürgernahen Informations- und Beschwerdemanagement vor
- Juni: politische Grundsatzentscheidung (Hessische Landtag ist mehrheitlich für den Flughafenausbau)
- September: Beschluss des Fraport-Aufsichtsrates für den Ausbau in Verbindung mit einem Nachtflugverbot ab Inbetriebnahme der neuen landebahn und Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens (PFV)
- November: Scoping-Termin für das Raumordnungsverfahren (ROV)

2001

- April: Scoping-Termin für das PFV
- Oktober: Einreichung der ROV-Unterlagen
- November/Dezember: Öffentliche Auslegung der ROV-Unterlagen

2002

- April: Erörterungstermin zum ROV
- Juni: Abschluss ROV mit „landesplanerischer Beurteilung“. Danach kann für die projektierte Landebahn Nordwest "die Raumverträglichkeit hergestellt werden"

2003
- Januar: Planfeststellungsantrag für die Wartungshalle A-380
- September: Einreichung Planfeststellungsunterlagen (PFU) bei RP Darmstadt mit gleichzeitigem Antrag, eine Einschränkung des Nachtluftverkehrs zwischen 23.00 - 5.00 Uhr und Umsetzung der Mediationsempfehlung eines Nachtflugverbots durch die zuständige Behörde vorzubereiten.

2004

November:
- Das RP Darmstadt erklärt die PFU für vollständig und beuaftragt deren Druck zur Auslegung bei den Trägern öffentlicher Belange und die öffentliche Auslegung in den Kommunen Ende 2004 / Anfang 2005.
- Erlaß des Planfeststellungsbeschlusses A380-Werft

2005
- Januar/Februar: Öffentliche Auslegung (PFU)
- September: Beginn des Erörterungstermins zum PFV

2006
März: Ende des Erörterungstermins zum PFV

2007
Frühjahr: Einreichung Planänderung
18. Dezember: Planfeststellungsbeschluss

2008
- 8. Januar: Zustellung Planfeststellungsbeschluss an alle Beteiligten
- 28. Mai: Nach dem Beginn der genehmigten vorbereitenden Maßnahmen entsteht auf dem Gelände der geplanten Landebahntrasse durch Ausbaugegner zum Zeichen des Widerstandes ein #Waldcamp.
- Dezember:
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel und das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt haben die Weichen für den Baubeginn der Landebahn am Frankfurter Flughafen gestellt.
Vom 12. Januar 2009 an kann der Flughafenbetreiber Fraport nun mit der Rodung im Kelsterbacher Wald beginnen.
- vorläufige Besitzeinweisung für Fraport durch das Regierungspräsidium Darmstadt. Davon sind etwa 80 Grundstücke im Kelsterbacher Wald betroffen. Fraport ist formal berechtigt, mit den Bauarbeiten (Rodung) zu beginnen. Anhängige Gerichtsverfahren (Eilanträge) sollen abgewartet werden.

2009
- 2. Januar: Der Eilantrag des Umweltverbandes BUND gegen den sofortigen Beginn von Bauarbeiten zur Erweiterung wird vom Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel abgelehnt.
- 15. Januar: der VGH in Kassel hat sämtliche Eilanträge (13) gegen den Bau der Landebahn, eines dritten Terminals sowie eines Fracht- und Wartungszentrums abgelehnt. Allerdings beanstandet er die geplanten (17) Nachtflüge.
Fraport kündigt den Baubeginn bis Anfang Februar an.
- 20. Januar: Beginn der Rodungsarbeiten für den Bau der Landebahn Nord-West. Vorrangig werden die Flächen gerodet, die für die Brückenbauwerke benötigt werden.
- 20 Januar: #Räumung des Hüttendorfes
- 8. Mai: Erster Spatenstich für die Landebahn

Inbetriebnahme am 21. Oktober 2011

- 14.30 Uhr: #Erste Landung: Regierungsmaschine mit Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel an Bord

- 14.45 Uhr: Begrüßung Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender Fraport AG;
- Grußworte des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier,
- Grußworte der Frankfurter Oberbürgermeisterin Dr. h.c. Petra Roth
- Grußworte Dr. Christoph Franz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufhansa AG
- Rede der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

- 15.30 Uhr: Landung des ersten Linienflugs auf der neuen Bahn



Fernbahnhof
Luftbrückendenkmal
Fernweh
Doppelcockpit und 6 Triebwerke
Modernes GFLF (GroßFlughafenLöschFahrzeug), ein Simba 8x( HRAT von "Florian Flughafen"
B-737 trifft B-747 ("Jumbojet"
Die "Adler" beim Start
"Weltflughafen Rhein Main", 1935
Luftaufnahme Fraport 2011
Alter Tower der DFS im Südbereich
Flugzeugwartungshalle der Lufthansa-Technik
Strahltriebwerk
Erweiterung Flugsteig A

Europas größte Flughäfen
Passagieraufkommen 2011

London (Heathrow) 69,4 Mio
Paris (CDG) 60,9 Mio
Frankfurt 56.4 Mio
Amsterdam 49,7 Mio
Madrid 49,6 Mio
München 37,7 Mio
Rom (Fiumicino) 37,6 Mio
Istanbul 37,4 Mio
Bercelona 34,4 Mio
London (Gatwick) 33,6 Mio
Paris (Orly) 27,1 Mio

Daten, Zahlen, Fakten
Lage etwa 12 Kilometer südlich von Frankfurt
IATA-Code
Flughafen
FRA
IATA-Code
Rhein Main
Air Base
FRF
ICAO-Code EDDF
Koordinaten


GPS-Koordinaten
50° 1' 58.90" N
8° 34' 13.64" O
111 Meter über NN / 364 ft
------------------------------
Airport (Travelling)
50°03'00.20"N, 8°34'40.20"E
Fläche 1940 Hektar
mit etwa 350 Gebäuden.
Start- und
Lande-
bahnen
4, davon 2 Start- und Landebahnen,
1 Startbahn und 1 Landebahn.
Länge: jeweils 4 km außer Landebahn: 2,8 km.
Breite:
Centerbahn (ehem. Nordbahn): 60 Meter
Südbahn: 45 Meter +
je 7,50 Meter Schultern
(Achsabstand zw. den Bahnen: 518 Meter)
Startbahn: 45 Meter +
je 7,50 Meter Schultern.
#Landebahn Nordwest (Inbetriebnahme 21.10.2011)
Länge: 2.8 Kilometer
Befestigte Breite: 60 Meter, mit einem Achsenabstand zur heutigen Centerbahn (ehem. Nordbahn)
von rund 1.400 Meter.
Vorfelder Vorfeldfläche:
rund 189 Hektar Rollbahnen
Gesamt:  
rund 237 Hektar
Rollbahnen Vorfeld:   
rund 120 Hektar
Verkehrs-
anbindungen
Bahn:
ICE (Fernbahnhof), Nahverkehr und S-Bahn (Lokalbahnhof)
Fern- und Linienbusse
Straße:
über das Frankfurter Kreuz: Autobahnen A 3 und A 5 / Bundesstraße 43
Terminals 2
Inbetriebnahme T1: 1972
Inbetriebnahme T2: 1994
Geplantes
Terminal
Terminal 3
Im Süden des Flughafens, auf dem Gelände der ehemaligen #Rhein-Main-Air-Base, mit 75 Abstellpositionen.
Fertigstellung abschnittsweise
bis 2015
Gepäck-
förder-
anlage
Gesamtlänge:
über 67 Kilometer
Kapazität:  ca. 18.000 Gepäckstücke pro Stunde
Zuverlässigkeitsquote:  
99,64 Prozent
Fördergeschwindigkeit:  
2,50 Meter pro
Sekunde, auf einigen Strecken im Tunnel zwischen den Terminals:
bis zu 5 Meter pro Sekunde
Zuverlässigkeitsquote:  
99,64 Prozent
Düsen-
treibstoff

Jet A-1, TS-1

Kerosin

Flugturbinen-
kraftstoff;
farbloses,
leicht riechendes,
flüssiges
Kohlenwasser-
stoffgemisch
In 10 oberirdischen Tanks können bis zu 186 Millionen Liter Kerosin lagern.
Diese werden ausschließlich über Pipelines versorgt. Je zwei zum Tanklager in Gustavsburg und zum Hafen Kelsterbach und eine zum Tanklager Raunheim.
Über ein 60 km langes Leitungssystem gelangt das Kerosin von den Tanks zu den Flugzeugpositionen.
Flugziele 275 (2011) Passagiere
84 (2011) Fracht
Länder 111 (2011) Passagiere
45 (2011) Fracht
Luft-
verkehrs-
gesell-
schaften

Frachtlinien-
verkehr:
107 (2011)



30 (2011)
Flugzeug-
Abstell-
positionen
Gesamt: 189, davon
Gebäudepositionen: 65
Flug-
bewegungen

Starts und Landungen
487.162 (2011)
Spitzentag 2011: 1.455 Starts und Landungen (30.6.)
464.432 (2010)
463.111 (2009)
485.783 (2008)
492.569 (2007)
489.406 (2006)
Passagiere 56.443.657 (2011)
53.013.771 (2010)
50,9 (2009)
53,5 Mio. (2008)
54,2 Mio. (2007)
52,8 Mio. (2006)
Rekordtag 2011:
195.109 (26.6.) Fluggäste
Fracht (t) 2.169.304 (2011)
2.231.348 (2010)
1.837.054 Mio (2009)
2,0 Mio. (2008)
2,1 Mio. (2007)
2,05 Mio. (2006)
Luftpost (t) 82.314 (2011)
76.445 (2010)
80,17 (2009)
90,347 (2008)
95,2168 (2007)
96,900 (2006)
Höchststart-gewichte (t)
(Passagier- + Charter)
27.186.902 (2010) 2,9%
27.963.744 (2009)
Passagiere pro Passagier-
bewegung
123,3 (2010) 4,3%
118,2 (2009)
Inter-nationaler
Vergleich
(Satnd: 12/2009)
Europa:
Passagiere: Platz 3
Fracht: Platz 2
International:
Passagiere: Platz 9
Fracht: Platz 7
Aktienkapital
(Stand:
Ende 2009)
Höhe:
917,7 Millionen Euro, davon
Land Hessen:
31,50 %,
Stadtwerke Frankfurt
am Main Holding GmbH:
20,12 %,
Deutsche Lufthansa AG: 9,92%
Artio Global Investors Inc.: 10,33 %,
Arnhold and S. Bleichroeder Holdings, Inc.: 2,98 %,
Taube Hodson Stonex Partners LLP: 3,58 %,
Morgan Stanley 2,94 %,
Unbekannt: 18,63 %

Der Aufsichtsrat besteht aus 20 Mitgliedern; davon stellen zehn die Eigentümer und zehn die Arbeitnehmervertreter.
Beschäftigte
Stand: 2011
Etwa 75.000,
davon Fraport (ohne Töchter und Beteiligungen):
12.081
(aus etwa 70 Ländern)
Arbeits-
stätten und
Betriebe
am
Flughafen
über 500
Flughafen-
betreiber:
Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide
60547 Frankfurt am Main

Telefon:
Innerhalb Deutschlands: 01805/3724636
Außerhalb Deutschlands: +49 69 690-0

Erweiterung Flugsteig A (A Plus)
Das 700 Millionen Euro (inkl. Baufeldfreimachung,Vorfeld und Infrastruktur) teure Gebäude steht exklusiv der Deutschen Lufthansa AG sowie ihren Partnern des Luftfahrtbündnisses Star Alliance zur Verfügung.
Über die Hälfte der mittlerweile 56 Millionen Passagiere (2011) pro Jahr steigen in Frankfurt um. Für das Jahr 2020 werden bis zu 88,3 Millionen Fluggäste prognostiziert. Dieser Anstieg entspricht einem jährlichen Passagierwachstums von ca. 3,5 Prozent. Für die damit verbundenen Anforderungen nach größeren Flugzeugpositionen und mehr Wartebereichen für Passagiere leistet die Entwicklung des Bereichs A-Plus mit seinem neuen Flugsteig und dem großen Anschlussbereich an den Bestand einen entscheidenden Beitrag. Insbesondere für die neuen Flugzeugtypen Airbus A380 und Boeing 747-8 bietet der Flugsteig die benötigte Infrastruktur für eine Abfertigung.

- Abmessungen des Gebäudes: Länge: 790 m, Breite: 28 m Höhe: 22 m
- Nutzfläche: 185.400 m2
- Deckenhöhe 3,65 Meter
- 2.000 Türen, davon 850 sicherheitskontrolliert
- über 6.000 Sitzplätze in den Gate-Bereichen,
- Sieben Gebäudepositionen für Großraumflugzeuge (davon vier Positionen für Airbus 380) oder alternativ elf Flugzeuge in einer Mischung aus 3 Großraum- und 8 Schmalrumpfflugzeugen (Airbus A321 oder Boeing 737)

Retail:
- Ca. 60 Läden inkl. Gastronomie
- Zwei zentrale Marktplätze mit neuen Einzelhandels- und Gastronomiekonzepten
- 14 neue Gastroflächen, jeweils sieben in den Bereichen Schengen und Non-Schengen
- Duty-Free/Travel Value Shops erstmalig als Walk-Through-Konzept (Schengen und Non- Schengen, jeweils 1.900 m2), Passagierwegeführung nach Sicherheitskontrolle durch die Ladenfläche.

Ablauf:
11.12.2008: Spatenstich
2.12.2010: Richtfest
3.7.2012: Teilinbetriebnahme Schengen-Bereich
2.10.2012: Offizielle Eröffnung
10.10.2012: Offizielle Inbetriebnahme

Nachtflugverbot Oktober 2011
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH Kassel) hat Eilanträge mit dem Ziel der Aussetzung der mit Eröffnung der neuen Landebahn geplanten Nachtflüge zwischen 23 und 5 Uhr am Frankfurter Flughafen genehmigt.
Pressemitteilung 23/2011 vom 11. Oktober 2011
Mit Beschlüssen vom 10. Oktober 2011 hat der 11. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs die aufschiebende Wirkung der Klagen verschiedener Anwohner aus Rüsselsheim und Offenbach gegen den Planfeststellungsbeschluss des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung vom 18. Dezember 2007 insoweit angeordnet, als der Planfeststellungsbeschluss planmäßige Flüge in der Zeit von 23:00 Uhr bis 5:00 Uhr zulässt.
Die Anwohner waren mit ihren im Februar 2008 gestellten Eilanträgen gegen den gesamten Planfeststellungsbeschluss erfolglos geblieben (Beschluss des Senats vom 15. Januar 2009, 11 B 358/08.T u. a.). Ihre Klageverfahren sind durch Beschluss des Senats vom 27. Januar 2008 bis zum rechtskräftigen Abschluss der vorab durchgeführten Musterverfahren (11 C 227/08.T u. a.) ausgesetzt worden.
Der Senat hat die nunmehr mit dem Ziel eines „Nachtflugverbots“ gestellten Eilanträge angesichts der für den 21. Oktober 2011 beabsichtigten Inbetriebnahme der Nordwestbahn und damit auch der in dem Planfeststellungsbeschluss zugelassenen Flüge in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr zum Anlass genommen, seinen Beschluss vom 15. Januar 2009 in diesen Punkten von Amts wegen abzuändern. Der Senat hat mit Urteil vom 21. August 2009 (11 C 227/08T u. a.) schon festgestellt, dass die Zulassung der Flüge in der so genannten „Nachtkernzeit“ zwischen 23:00 Uhr und 5:00 Uhr wegen Verstoßes gegen das Abwägungsgebot fehlerhaft sei, den Planfeststellungsbeschluss insoweit aufgehoben und den Antragsgegner zur Neubescheidung im Wege der Planergänzung verpflichtet, und hält an dieser auf mehrere tragende Gründe gestützten Entscheidung fest. Demnach ergibt die in den Eilverfahren zu treffende, eigenständige Ermessensentscheidung, dass die durch den Nachtfluglärm abwägungserheblich betroffenen Antragsteller mit ihren Klagen in diesem Umfang Erfolg hätten. Ihr Aussetzungsinteresse überwiegt infolge dessen das Interesse am Sofortvollzug dieser Regelungen des Planfeststellungsbeschlusses.
Ein Rechtsmittel gegen diese Entscheidungen im Rahmen des vorläufigen Rechtsschutzes besteht nicht (11 B 1587/11.T, 11 B 1834/11.T).

Ausnahmen
Nach den Ziffern 4.1.3.1. und 4.1.3.2. des Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Verkehrsflughafens Frankfurt Main vom 18. Dezember 2007 sind verspätete Landungen in der Zeit von 23 Uhr bis 0:00 Uhr zulässig, sofern sich die Verspätung nicht schon aus der Flugplangestaltung ergibt oder die Landung zwischen 22 und 23 Uhr geplant war und sich die Verspätung ebenfalls nicht schon aus der Flugplangestaltung ergibt. Die Planfeststellungsbehörde hat sich vorbehalten, diese Regelung zu ändern, wenn der Durchschnitt eines Kalenderjahres den Wert von 7,5 täglichen Verspätungslandungen übersteigt.

Gemäß Ziffer 5 des Planfeststellungsbeschluss zum Ausbau des Verkehrsflughafens Frankfurt Main vom 18. Dezember 2007 können verspätete Starts zwischen 23 Uhr und 0:00 Uhr im Einzelfall durch die örtliche Luftaufsichtsstelle genehmigt werden, wenn die Verspätung auf Gründen beruht, die außerhalb des Einflussbereichs des jeweiligen Luftverkehrsunternehmens liegen.


2012
Das Bundesverwaltungsgericht erklärt am 4.4.2012 den Flughafenausbau grundsätzlich für zulässig - und bestätigt das Nachtflugverbot zwischen 23 und 5 Uhr.
#Ausführliche Informationen (PDF)

Verspätete Starts und Landungen
Übersicht über die durchgeführten Flugbewegungen:
#Verspätete Starts und Landungen

Aktuelle Flugbewegungen
Alle Flugzeugbewegungen über Rhein-Main können nun live am Bildschirm mitverfolgt werden. Flugrouten, Höhe, Geschwindigkeit der Flieger werden dabei in Echtzeit angezeigt.
#Aktuelle Flugbewegungen


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Hessen
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60547
Frankfurt am Main

frankfurt Airport
Logo Fraport AG


Frankfurt
International Airport

Rhein-Main-Flughafen

Flughafen Frankfurt
am Main

Frankfurt Airport


Bei einer
Besichtigung den Flughafen
Frankfurt hautnah erleben.
Täglich werden, neben Besichtigungen, auch Rundfahrten und Führungen am Frankfurter Flughafen, dem Frankfurt-Airport, durchgeführt. Außerdem können Sie von der Besucherterrasse aus Flugzeug-abfertigungen, rollende, startende und landende Flugzeuge gut beobachten.


Öffnungszeiten:

Besucherterrasse
(Terminal 2)
täglich von
10 - 17 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder bis ein Meter: frei
Geschlossen von Anfang November bis Ende März.

Rundfahrten
Telefon:
069/690-70291
E-Mail

Fraport
Communication Center ; Telefon: 01805/3724636
vom Ausland:
+49/69690-0

Behindertenparkplätze
Tel.:
069/690-78887


Flughafen Frankfurt

Flughafen
Frankfurt
aktuell

Ankunft
#Ankünfte

Abflug
#Abflüge



Flugbewegungen zwischen
23 und 5 Uhr
#Übersicht

Alle Flugbewegungen können live am Bildschirm mitverfolgt werden.
- Flugrouten, Höhe, Geschwindigkeit der Flugzeuge werden dabei mit einer Zeitverzögerung von etwa 80 Minuten angezeigt.
# Flugbewegungen

- Ohne Zeitverzögerung (mit wenigen Fluginformationen)
#Aktuelle
Flugbewegungen


Aktiver Schallschutz
Seit dem 18.10.2012
sind neue Anflugverfahren in Kraft, die den Fluglärm mindern sollen.
#Aktiver Schallschutz


Parkplätze
Tiefgaragen und Parkhäuser




#Beagle Finley hat getestet:


Erlaubt in den öffentlich zugänglichen Bereichen der Terminals.


Nicht gestattet auf der Besucherterrasse des Terminal 2 und bei Besucher-Rundfahrten.


Neuer Tower (2011); Foto Fraport
Neuer Tower im Norden des Flughafens


Inbetriebnahme der #Landebahn Nordwest mit den ersten Landungen am 21. Oktober 2011.


Proteste
Proteste


Nach der Inbetriebnahme folgten im Umfeld und im Terminal 1 des Frankfurter Flughafens Protestaktionen gegen die Flughafenerweiterung, den Fluglärm, die Nordwestbahn und für ein Nachtflugverbot.
Mehr Informationen finden Sie in den Fotostrecken.
#Proteste (Übersicht)


Ja zu FRA
Am 1. März 2012 demonstrierten Mitarbeiter unter dem Motto
"Ja zu FRA!" auf dem Römerberg in Frankfurt
#Fotostrecke

 

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