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Luminale 2004
Flughafen Frankfurt
Airbus A380 in FRA
Dornier DO24-ATT
Rhein Main Air Base
Luftbrücke 1948/1949
Waldcamp Hüttendorf
 
Flughafen Frankfurt

Besichtigung, Rundfahrt, Führung, Besucherterrasse und Aussichtspunkte:
Erlebniswelt Flughafen Frankfurt


Frankfurts kleinster Stadtteil mit etwa 340 Einwohnern, der Flughafen Frankfurt, stellt nicht nur für Reisende, sondern auch für Besucher eine Sehenswürdigkeit sowie eine eigene abwechslungsreiche Erlebniswelt dar.

Beim Beobachten der Menschen in den Terminals, der Abfertigung an den Countern und beim Anblick der sich ständig ändernden Tafeln mit den Abfluganzeigen in alle Welt wird die Reiselust geweckt.

Unabhängig davon, ob Besucher zum Einkaufen kommen, Freunde oder Verwandte abholen oder verabschieden wollen oder ganz einfach nur ein paar abwechslungsreiche Stunden oder eine Flughafenbesichtigung unter fachkundiger Anleitung erleben wollen oder von der Besucherterrasse aus den Flugbetrieb beobachten möchten, hier wird dafür vieles geboten. Durch die sehr gute Verkehrsanbindung ist der Flughafen bequem zu erreichen. Die meisten der Geschäfte sind auch an Sonn- und Feiertagen bis in die Abendstunden hinein geöffnet. In den Terminals sind kleine Restaurants, die an Straßencafés erinnern. Bei Kindern besonders beliebt sind die Restaurants einer "fast-food"-Kette in den Terminals.

Um Menschen in Not kümmern sich Sozialdienste. Ein Andachtsraum ist im Terminal 1 vorhanden. Außerdem gibt es Zahnärzte, eine Flughafenklinik, Versicherungen, Optiker, Apotheken und sogar eine Spielbank. Diese befindet sich allerdings im Transitbereich und darf nur von Fluggästen mit gültigem Flugschein genutzt werden.

Im Airport-Forum, zwischen dem Terminal 1 und dem Fernbahnhof, erhält der Besucher interaktiv und anschaulich Informationen über den Flughafen. Auch eine Fahrt mit der Hochbahn, der Sky-Line, vom Terminal 1 zum Terminal 2 ist spannend. Von hier sind Teile des Abfertigungsvorfeldes mit den geparkten und rollenden Flugzeugen zu sehen.

Sie können den Flughafen Frankfurt auf eigene Faust besichtigen oder die Angebote der Fraport AG, dem Flughafenbetreiber, annehmen.
Die Besucherterrassen im Terminal 1 und 2 waren nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. Seit 2005 wird das Terminal 1 umgebaut. Deswegen bleibt diese Aussichtsplattform geschlossen.
Ab August 2007 ist die Besucherterrasse am Terminal 2 wieder geöffnet. Von hier aus können rollende, startende und landende Flugzeuge gut beobachtet werden. Gleiches gilt auch für die Bodenabfertigung der Flugzeuge mit den Spezialgeräten und -fahrzeugen.

Ein weiteres Highlight stellen die Besucherrundfahrten dar. Dabei kann der Besucher den Flughafen hautnah erleben. Mit Bussen werden die Besucher über das Vorfeld gefahren und können die Flugzeuge aus nächster Nähe sehen. Abfertigungsvorgänge der Flugzeuge, vom Betanken, Be- und Entladen bis zum letzten Check durch den Flugkapitän und vieles mehr kann beobachtet werden. Bei diesen Erlebnisfahrten informieren fachkundige Begleiter auch über Details der Flugzeuge, des Flughafens und der Abfertigungsvorgänge. Vorbei geht die Fahrt auch am Luftbrückendenkmal mit zwei Rosinenbombern aus den Jahren 1948, das sich im Süden des Flughafens befindet.

Von zwei Aussichtspunkten aus kann der Besucher ebenfalls landende und startende Flugzeuge beobachten.
Im Südosten des Flughafens, in unmittelbarer Nähe des Luftbrückendenkmals, entstand 2009 eine 40 Meter lange und vier Meter breite Aussichtsplattform, die frei begehbar ist. Demnächst sollen hier noch Bänke aufgestellt werden.
Der zweite Aussichtspunkt ist wesentlich älter. Diese Plattform entstand bereits 1984. An der Okriftler Straße, welche die Städte Kelsterbach und Mörfelden-Walldorf verbindet, entstand unmittelbar an der westlichen Einfahrt des Straßentunnels dieser Aussichtspunkt. Von hier kann man insbesondere die Starts von der Startbahn West beobachten.
Beide Aussichtspunkte sind auch beliebte Anlaufpunkte für Plane-Spotter.

Sehr interessant ist auch eine Besichtigung der Flughafenfeuerwehr, die mit drei Wachen am Flughafen präsent und für den Gebäude- und Flugzeugbrandschutz zuständig ist. Bei Notfällen mit Flugzeugen müssen Lösch- und Rettungsangriffe innerhalb von spätestens drei Minuten an jeder Stelle des Start- und Landebahnsystems begonnen haben (Vorschrift der ICAO = International Civil Aviation Organization). Um dies zu gewährleisten, verfügt die gut ausgebildete Werkfeuerwehr über modernste (und schnelle) Fahrzeuge und Geräte.

Neben den vielen Angeboten am Flughafen Frankfurt gibt es sogar eine Hundepension (Tel.: 069690-66542, E-Mail: w.kloss01@fraport.de) . Hier können Reisende ihre Vierbeiner artgerecht unterbringen. Für professionelle Betreuung und Auslauf ist gesorgt und sollte das Tier krank werden, ist eine tierärztliche Versorgung selbstverständlich.

Seit Februar 2008 betreibt die Lufthansa Cargo AG für alle Airlines eine "Animal Lounge".
Auf einer Gesamtfläche von 3.750qm entstand eine nach strengen hygienischen und veterinärmedizinischen EU-Richtlinien ausgerichtete Unterbringungsmöglichkeit für Tiere
die auf dem Luftweg transportiert werden. Lufthansa Cargo befördert jährlich auch über 14.000 Hunde und Katzen sowie 1.500 Pferde, unter anderem Polopferde aus Argentinien auf dem Weg in den Mittleren Osten und nach Südostasien. Außerdem unterstützt der Luftfrachtcarrier in enger Zusammenarbeit mit internationalen Zoos Programme zur Arterhaltung und Auswilderung bedrohter Tierarten. Dafür sind rund um die Uhr 60 Mitarbeiter der DLH und 25 Veterinäre im Einsatz.

Mit etwas Glück kann man auch nicht alltägliche Flugzeugtypen, die oft sehr fantasievoll bemalt sind, sehen. Höhepunkte 2005 und 2007 waren zweifellos die Arbeitsbesuche des Airbus A380 in Frankfurt. Aber auch die Landung und der Start der "Airforce One", die den US-amerikanischen Präsidenten George W. Bush, zu einem Staatsbesuch brachte und für Turbulenzen, nicht nur in der Luft, sorgte, war nicht alltäglich.

Ein Besuch des Flughafens und eine Besichtigung sind lohnenswert und bieten Abwechslung und Kurzweil.


Entwicklung des Flughafens.

1912 wurde die erste Luftschiffhalle auf dem Rebstockgelände eingeweiht. Das Luftschiff Viktoria Luise wurde hier stationiert. 1924 wurde die Südwestdeutschen Luftverkehrs AG am Flugplatz Rebstock gegründet. Im ersten Jahr fanden 234 Starts und Landungen statt, eine für diese Zeit beachtliche Anzahl.

1930 beschloss der Frankfurter Magistrat, als Ersatz für den zu klein gewordenen Flugplatz den Neubau eines Flughafens südlich von Frankfurt. Wegen der damaligen Wirtschaftskrise konnte mit dem Bau erst 1933 begonnen werden.

Am 8. Mai 1936 wurde der Flug- und Luftschiffhafen Rhein-Main offiziell eröffnet. Am 14. Mai 1936 landete erstmals ein Luftfahrzeug. Es war das Luftschiff LZ-127, die Graf Zeppelin. In den Folgejahren war neben der Graf Zeppelin auch die Hindenburg (LZ 129) hier beheimatet. Nach dem Totalverlust der Hindenburg am 6. Mai 1937 in Lakehurst zeichnete sich das Ende des Luftschiffverkehrs ab.

Am 8. Juli 1936 begann die Lufthansa mit dem regelmäßigen Flugverkehr ab Frankfurt. Es war der 98. Geburtstag des Grafen Ferdinand von Zeppelin. Flugkapitän Theodor Krist landete mit einer Ju-52.

Nach Kriegsbeginn wurde der Flughafen militärisch genutzt. Am 9. Mai 1939 starteten erstmals deutsche Bomber gegen Frankreich.

Von August bis Dezember 1944 befand sich eine Außenstelle des elsässischen KZ- Natzweiler in Walldorf (Mörfelden-Walldorf), einer Nachbargemeinde des Flughafens. Hier waren bis zu 1.700 jüdische Ungarinnen untergebracht, die auf dem Flughafen zu Bauarbeiten eingesetzt wurden.
Zeitzeugen und Betroffene sind die Darsteller des 2003 gedrehten Dokumentarfilmes "Die Rollbahn" über das KZ-Außenlager Walldorf.

1944 und 1945 war der Flughafen wiederholt Ziel alliierter Bombenangriffe. Das Gelände wurde flächendeckend bombardiert und am 25. März 1945 von amerikanischen Truppen besetzt. In den folgenden Monaten wurde eine provisorische Start- und Landebahn gebaut (die heutige Südbahn).

Das erste zivile Luftfahrzeug landete am 18. Mai 1946. Es war ein Flugzeug der American Overseas Airlines.

Der Flughafen war ab 26. Juni 1948, neben Hannover und Hamburg, während der Luftbrücke Hauptbasis der alliierten Flugzeuge. Obwohl die Sowjets die Blockade Berlins am 12. Mai 1949 einstellten, wurde die Versorgung der Berliner Bevölkerung aus der Luft noch bis 30. September 1949 über die US Rhein-Main Air Base, die später auch den Beinamen "Gateway to Europe" trug, fortgesetzt. Neben Berlin steht auch am Frankfurter Flughafen ein Luftbrückendenkmal, das von der Autobahn A 5 aus zu sehen ist. In diesen Zeitraum (ab 18. April 1949) fiel auch der Bau einer zweiten parallel verlaufenden Start- und Landebahn (der heutigen Nordbahn).

1972 werden das Terminal 1 und
und der Tiefbahnhof eröffnet.

1984 wird die in Nord-/Südrichtung verlaufende Startbahn in Betrieb genommen.

1994 nehmen das Terminal 2 und die Hochbahn Sky-Line ihre Funktionen auf.

1997 werden Anlagen für den Frachtumschlag im Südbereich fertig gestellt.

1999 erfolgt die Betriebsaufnahme des ICE-Bahnhofs.

2000 wurde der Flugsteig A verlängert und die FAG (Flughafen Frankfurt Main AG) wurde in Fraport AG umbenannt.

2002 Anschluss an ICE-Neubaustrecke nach Köln

2004 erfolgt der Planfeststellungsbeschluss für die A380-Werft im Süden

2005 wurden erste Abfertigungs-Tests eines Airbus A380
durchgeführt.

Die US-Luftwaffe räumt Air Base komplett.

2006 wurden erstmals über zwei Millionen Tonnen Fracht innerhalb
eines Kalenderjahres verladen.

 

Boeing 737 trifft Boeing 747
Airport-Forum
Fernbahnhof
Luftbrückendenkmal
Kurze Rast
MD11 der Lufthansa Cargo
Übergang zum Fernbahnhof
Die "Adler" beim Start
Modernes GFLF (GroßFlughafenLöschFahrzeug) ein Simba 8x8 HRET,  von Florian Flughafen
März 2007: Airbus A380 wieder  in Frankfurt
Flugzeugwartungshalle der DLH
"Weltflughafen Rhein Main", 1935
Flughafen Frankfurt  mit den Parallelbahnen Nord und Süd sowie der Startbahn
Geplante Landebahn


Daten, Zahlen, Fakten:

Lage etwa 12 Kilometer südlich von Frankfurt
IATA-Code
Flughafen
FRA
IATA-Code
Rhein Main
Air Base
FRF
ICAO-Code EDDF
Koordinaten 50° 1' 58.90" N
8° 34' 13.64" O
111 Meter über NN / 364 ft
Fläche 21 Quadratkilometer
Start- und
Lande-
bahnen
3, davon 2 Start- und Landebahnen, 1 Startbahn
Länge: jeweils 4 Kilometer
Breite:
Nordbahn: 60 Meter
Südbahn: 45 Meter +
je 7,50 Meter Schultern
(Achsabstand zw. den Bahnen: 518 Meter)
Startbahn: 45 Meter +
je 7,50 Meter Schultern
Geplante Landebahn Länge: 2.8 Kilometer
Befestigte Breite: 60 Meter
mit einem Achsenabstand zur heutigen Nordbahn von rund 1.400 Meter.
Vorfelder Vorfeldfläche:
rund 189 Hektar
Rollbahnen Gesamt:  
rund 237 Hektar
Rollbahnen Vorfeld:   
rund 120 Hektar
Verkehrs-
anbindungen
Bahn:
ICE (Fernbahnhof), Nahverkehr und S-Bahn (Lokalbahnhof)
Fern- und Linienbusse
Straße:
über das Frankfurter Kreuz: Autobahnen A 3 und A 5 Bundesstraße 43
Terminals 2
Inbetriebnahme T1: 1972
Inbetriebnahme T2: 1994
Geplantes Terminal Terminal 3
Im Süden des Flughafens auf dem ehemaligen Gelände
der Rhein-Main- Air-Base
mit 75 Abstellpositionen.
Fertigstellung abschnittsweise bis
2015
Gepäck-
förder-
anlage
Gesamtlänge:
über 73 Kilometer
Kapazität:  ca. 18.500 Gepäckstücke pro Stunde
Zuverlässigkeitsquote:  
99,65 Prozent
Fördergeschwindigkeit:  
2,50 Meter pro
Sekunde,
auf einigen Strecken
im Tunnel zwischen den Terminals:
bis zu 5 Meter pro Sekunde
Zuverlässigkeitsquote:  
99,64 Prozent
Flugziele 317 (2008)
Länder 105 (2008)
Luft-
verkehrs-
gesell-
schaften
130 (2008)
Flugzeug-
Abstell-
positionen
Gesamt: 208, davon:
Terminal 1: 50
Terminal 2: 13
Flug-
bewegungen
463.000 (2009) -4,7%
485.783 (2008) -1,4%
492.569 (2007)
489.406 (2006)
Durchschnitt:
pro Tag: etwa 1341
pro Stunde (24 Std.):
56
Passagiere 50 Mio (2009) -4,7%
53,5 Mio. (2008) -1,3%
54,2 Mio. (2007)
52,8 Mio. (2006)
Durchschnitt pro Tag: etwa 144.600
Fracht (t) 1,8 Mio (2009) -10,1%
2,0 Mio. (2008) -2,5%
2,1 Mio. (2007)
2,05 Mio. (2006)
Luftpost (t) 80.000 (2009) -11,3 %
90,347 (2008) -5,1%
95,2168 (2007)
96,900 (2006)
Inter-nationaler
Vergleich
Europa (2007):
Passagiere: Platz 3
Fracht: Platz 1
International (2008):
Passagiere: Platz 9
Fracht: Platz 7
Aktienkapital
(Stand:
Sept. 2009)

Höhe:
914,8 Millionen Euro, davon
Land Hessen:
31,52 Prozent,
Stadtwerke Frankfurt
am Main Holding GmbH:
20,13 Prozent,
Deutsche Lufthansa AG (9,93 Prozent),
Artio Global Investors (10,33 Prozent),
Taube Hodson Stonex Partners LLP (3,58 Prozent),
Artisan Partners Holdings LP (2,99 Prozent),
Arnold and S. Bleichroeder Holdings, Inc. (2,98 Prozent), Morgan Stanley (2,94 Prozent),
Streubesitz (15,60 Prozent – inklusive Mitarbeiteraktien)

Beschäftigte
Stand: 2008
Etwa 71.000,
davon Fraport am Standort Frankfurt: 12.363
(Fraport-Konzern: 23.079)
Arbeits-
stätten und Betriebe am Flughafen
über 500
Flughafen-betreiber: Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide
60547 Frankfurt
am Main

Telefon:
Innerhalb Deutschlands: 01805/3724636
Außerhalb Deutschlands: +49 69 690-0

Flughafenerweiterung
Geplant sind der Bau einer neuen Landebahn im Nord-Westen des Flughafens sowie eines dritten Passagierterminals auf dem Gelände der ehemaligen US-Air Base im Süden des Airports. Im Jahr 2020 sollen so bei jährlich etwa 700.000 Flugbewegungen bis zu 88 Millionen Passagiere abgefertigt werden können.
Landebahn Nord-West
Geplante Länge 2.800 Meter und (befestigte) Breite von 60 Metern mit einem Achsenabstand zur heutigen Nordbahn von rund 1.400 Meter. So sind unabhängige parallele Anflüge möglich. Auf der neuen Landebahn wird auch Allwetterbetrieb (CAT III Anflüge) möglich sein.
Am westlichen und östlichen Ende der Bahn ist jeweils eine Brücke für Flugzeuge über die Autobahn und die ICE-Strecke vorgesehen.
Geplante Fertigstellung: bis zum Winterflugplan 2011

Terminal 3
Vorgesehen sind 75 Abstellpositionen für Flugzeuge. Fertigstellung abschnittweise bis 2015. Anbindung über Personen-
Transport-System geplant.

Chronik des Ausbaus
1997
:
Beginn der Diskussion um den Flughafen-Ausbau
1998:
Beginn Mediationsverfahren
2000:
Ende Mediationsverfahren
- Juni: politische Grundsatzentscheidung
- September: Beschluss des Fraport-Aufsichtsrates für den Ausbau und Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens (PFV)
- November: Scoping-Termin für das Raumordnungsverfahren (ROV)
2001: April: Scoping-Termin für das PFV
Oktober: Einreichung der ROV-Unterlagen
November/Dezember: Öffentliche Auslegung der ROV-Unterlagen
2002:
- April: Erörterungstermin zum ROV
- Juni: Abschluss ROV mit „landesplanerischer Beurteilung“
2003:
September: Einreichung Planfeststellungsunterlagen
(PFU) zur Vollständigkeitsprüfung
2004:
November: Einreichung PFU zur Auslegung
2005:
- Januar/Februar: Öffentliche Auslegung (PFU)
- September: Beginn des Erörterungstermins zum PFV
2006:
März: Ende des Erörterungstermins zum PFV
2007:
Frühjahr: Einreichung Planänderung
18. Dezember: Planfeststellungsbeschluss
2008:
- 8. Januar: Zustellung Planfeststellungsbeschluss an alle Beteiligten
Nach dem Beginn der genehmigten vorbereitenden Maßnahmen entsteht auf dem Gelände der geplanten Landebahntrasse am 28. Mai durch Ausbaugegner zum Zeichen des Widerstandes ein Waldcamp.
- Dezember:
Der Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel und das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt haben die Weichen für den Baubeginn der Landebahn am Frankfurter Flughafen gestellt.
Vom 12. Januar 2009 an kann der Flughafenbetreiber Fraport nun mit der Rodung im Kelsterbacher Wald beginnen.
Darüber hinaus hat der VGH bereits vor Weihnachten 2008 Befangenheitsanträge gegen die Richter des Elften Senats abgelehnt. Mehrere Kommunen und der BUND hatten derartige Anträge (insgesamt 26) gestellt, weil es ihrer Auffassung nach zwischen dem Gericht und der Fraport Vorabsprachen gegeben hätte.
Das Regierungspräsidium Darmstadt hat dem Fraport-Antrag auf die so genannte vorläufige Besitzeinweisung stattgegeben. Davon sind etwa 80 Grundstücke im Kelsterbacher Wald betroffen. Fraport ist formal berechtigt, mit den Bauarbeiten (Rodung) zu beginnen. Anhängige Gerichtsverfahren (Eilanträge) sollen abgewartet werden.

2009:
- 2. Januar: Der Eilantrag des Umweltverbandes BUND gegen den sofortigen Beginn von Bauarbeiten zur Erweiterung wird vom Verwaltungsgerichtshof (VGH) in Kassel abgelehnt.

- 15. Januar: der VGH in Kassel hat sämtliche Eilanträge (13) gegen den Bau der Landebahn, eines dritten Terminals sowie eines Fracht- und Wartungszentrums abgelehnt.
Allerdings beanstandet er die geplanten (17) Nachtflüge.
Fraport kündigt den Baubeginn bis Anfang Februar an.

- 20. Januar: Beginn der Rodungsarbeiten für den Bau der Landebahn Nord-West. Vorrangig werden die Flächen gerodet, die für die Brückenbauwerke benötigt werden. Bericht und Fotos

Geplante Inbetriebnahme der N/W-Landebahn: Herbst 2011.

- 8. Mai: Erster Spatenstich für die Landebahn



v.l.n.r.:
Der designierte Fraport-Chef
Stefan Schulte,
die Frankfurter Oberbürgermeisterin
Petra Roth,
der hessische Ministerpräsident
Roland Koch (CDU),
der Fraport-Aufsichtsratsvorsitzende Karlheinz Weimar,
der amtierende Fraport-Chef
Wilhelm Bender und
Hessens Verkehrsminister Dieter Posch.


September 2009
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hat Musterklagen gegen den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main zum überwiegenden Teil abgewiesen. Zur Begründung führte das Gericht aus, dem Plan für den Ausbau des Flughafens Frankfurt Main stünden keine grundsätzlichen Bedenken entgegen.
Rechtlich beanstandet hat der Gerichtshof allerdings Teile der Nachtflugregelung des Planfeststellungsbeschlusses, der durchschnittlich 150 planmäßige
Flugbewegungen in einer Nacht erlaube, von denen 17 auf die Zeit von 23 bis 5 Uhr entfallen dürfen. Die Zulassung der 17 Flüge sei „nicht mit dem gesetzlich gebotenen Schutz der Bevölkerung vor nächtlichem Fluglärm zu vereinbaren“.

Flughafen
Frankfurt

Frankfurt International Airport


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am Main

Frankfurts kleinster Stadtteil mit etwa 340 Einwohnern

Flughafen
Frankfurt
aktuell

Ankunft
Ankünfte

Abflug
Abflüge

Erleben Sie bei einer Besichtigung
den Flughafen
Frankfurt hautnah.
Täglich werden, neben Besichtigungen, auch Rundfahrten und Führungen am Frankfurter Flughafen, dem Frankfurt-Airport, durchgeführt. Außerdem können Sie von der Besucherterrasse aus Flugzeugabfertigungen,
rollende, startende und landende Flugzeuge gut beobachten.

Öffnungszeiten:

Airport Forum

täglich von 10 - 17 Uhr Eintritt frei
Weitere Informationen: Telefon:
069/69021800

Besucherterrasse
täglich
von 10 - 17 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2,50 Euro, Kinder bis ein Meter: frei

Rundfahrten:
Telefon:
069/69070291

Fraport Communication Center; Telefon: 01805/3724636
vom Ausland:
+49/69690-0

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