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Büchnerhaus

Das Geburtshaus Georg Büchners, ein 1665 erbautes Fachwerkhaus, erinnert an das Leben und Wirken des Dichters, Naturwissenschaftlers und Revolutionärs.

Er wurde am 17. Oktober 1813 als erstes Kind des Arztes Ernst und Caroline Büchner geboren. Seine Kindheit und seine Jugend verbrachte er in Darmstadt, wohin die Familie 1816 zog. Über die Stationen Gießen und Straßburg, wo er studierte, kam er nach Zürich. Hier starb er am 19. Februar 1837 im Alter von 23 Jahren an Typhus.

Büchner, der sich schon als Medizinstudent mit der Freiheitsbewegung solidarisierte, wurde zu einem radikalen Gegner der Monarchie. 1834 gründete er die "Gesellschaft für Menschenrechte". Er hat seiner Nachwelt eine Reihe bedeutender Werke hinterlassen. Dazu gehört die Tragödie "Woyzeck" und das Drama "Dantons Tod".

Das Haus, es ist der letzte Originalschauplatz der an Büchner erinnert, befindet sich heute im Besitz der Stadt Riedstadt. Träger des 1997 sanierten und denkmalgeschützten Hauses ist der Förderverein Büchnerhaus e.V.

Die Dauerausstellung in dem Büchner-Museum beschreibt sein Leben und sein Werk. Die Bibliothek führt Literatur über den Dichter, Erstausgaben seiner Werke sowie Sonderausgaben. In den Nebengebäuden und im Hof finden neben Theater- und Filmvorführungen auch Lesungen, Ausstellungen Vorträge und andere kulturelle Veranstaltungen statt.

Symbolische Objekte, Bilder und Zitate bilden Raumszenen, die wesentliche Bruchstücke aus Georg Büchners kurzem Leben beleuchten:

- Ein Tisch mit acht Stühlen
Hier ist das das Familienleben im Elternhaus symbolisiert mit allen die ihm nahestanden, Eltern, Geschwister, Schulfreunde, Kommilitonen und e Verlobte.

- Mappen
Informationen über sein unmittelbares Umfeld

- Dunkler Raum
Engagement für Demokratie und soziale Gerechtigkeit sind im Vormärz von der Obrigkeit strafrechtlich verfolgt. Dies stellt der dunkle Raum zum Hessischen Landboten dar. Ein Stapel Flugschriften ist hell angeleuchtet: ein Lichtblick in düsterer Zeit.

Leiter, Grenzlinie, Steckbrief
Symbole für die Flucht Büchners ins Exil.
Eine Mappe informiert über das Schicksal Friedrich Ludwig Weidigs (*15.2.1791, † 23.2.1837 in Darmstadt, deutscher evangelischer Theologe, Pädagoge, Publizist und Turnpionier und Unterstützer Büchners).

- Schreibtisch
Die Drahtfigur an dem übervollen Schreibtisch symbolisiert Georg Büchner im Exil. Er ist geistig und körperlich erschöpft und arbeitet an seiner Dissertation über das "Nervensystem der Flußbarbe".

- Lebensdaten
Ein biografisches rotes Band führt durch die Ausstellung, das mit dem Tod Georg Büchners endet.

- Weltbühne / Video-Collagen
Die Ausstellung stellt auch eine Verbindung von Georg Büchners Geburtshaus mit den großen Theaterbühnen der Welt dar.
Dies wird durch Theaterrequisiten, die hinter einer Scheibe zu sehen sind, symbolisiert.
Eine Video-Collage verbindet Szenenfotos aus wichtigen Büchner-Inszenierungen mit persönlichen Stellungnahmen bedeutender Gegenwartsautoren, Trägern des
Georg-Büchner-Preises.

 

 


Exponate aus der Zeit Büchners
Dunkler Raum:Friede den Hütten
Büchners Arbeitstisch im Exil
Besucher informiert sich über die Chronik der Büchners
Außenansicht des Büchnerhauses

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Büchnerhaus
Büchnerhaus

Büchnerhaus
Weidstraße 9
64560 Riedstadt
Ortsteil Goddelau

Telefon:
06158/4621 oder
06158/930841
Telefax:
06158/930843
#E-Mail

Öffnungszeiten:
Do. 14 - 18 Uhr,
So. 14 - 18 Uhr
Schulklassen/Gruppen nach Vereinbarung

Geschlossen: jährlich 15. - 31. Dezember

Eintritt: 3 Euro

Anfahrt:
Über die B 44 nach Riedstadt, Ortsteil Goddelau. In Goddelau der Beschilderung zum Büchnerhaus folgen.

RMV: Bus 41, 42 und 62
Bahn: Frankfurt - Mannheim (S 70), Bahnhof Goddelau-Erfelden

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