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Opel-Zoo

Historie
Der Opel-Zoo wurde 1956 auf Initiative von Georg von Opel gegründet mit dem Ziel, Tiere in möglichst naturnahen Gehegen zu halten und Wissenschaftlern sowie anderen interessierten Menschen die Möglichkeit zu bieten, diese zu beobachten und zu studieren. Der Schwerpunkt liegt bei der Zucht von Großsäugern und Huftieren. Besonders die Zuchterfolge bei den Afrikanischen Elefanten machten den Zoo schon in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus bekannt.

Im Laufe der Jahre wurde der Opel-Zoo kontinuierlich ausgebaut. So wurde 1999 eine Zooschule gegründet, 2000 kam ein Streichelzoo hinzu, 2001 entstand die Kolkraben-Voliere, 2002 erhielten Elche und Luchse eine Anlage und 2006 zogen Giraffen, Zebras, Strauße und Antilopen in ein etwa 5.000 Quadratmeter großes Savannengehege (mit Giraffenhaus) um.

Landschaft
Eingebettet in die Höhen des Vordertaunus liegt dieses kleine Paradies für Kinder und Erwachsene. Jung und Alt können hier nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch die Abwechslungen, die der Opel-Zoo bietet, genießen: Durch den etwa 27 Hektar großen Landschaftszoo führen gut begehbare und auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignete Rundwege. Von vielen Punkten aus kann man die Tiere in den großzügig angelegten Gehegen beobachten. Ein Geo- und ein Waldlehrpfad vervollständigen das Angebot.

Tiere
Neben Haustieren von verschiedenen Kontinenten sind Tiere aus der Polarregion, der Wüste, den Tropen, der Savanne und dem Gebirge sowie farbenprächtige Salz- und Süßwassertiere zu bestaunen. Auf dem Gelände leben etwa 1300 Tiere in 200 Tierarten. Neben Tieren aus vielen Klimazonen sind alle Kontinente vertreten.

Rundwanderweg
Folgt man dem Rundwanderweg, passiert man zuerst das Savannengehege mit dem neuen Wahrzeichen des Zoos, einem 9 Meter hohen Baobabbaum. Anschließend folgt ein Areal mit allerlei Ziegen und Shetland-Ponys, die um Futter betteln. Hochmütig wirkenden Wüstentiere, nämlich Kamele und Dromedare, freuen sich auf Besuch und natürlich auf Futter. Beim Beobachten dieser Tiere hat man den Eindruck, sie würden sich beim Kauen den Unterkiefer ausrenken.
Der Weg führt zu einem weiteren Höhepunkt dieses Zoos, den Afrikanischen Elefanten. Es sind die größten Landsäugetiere und wiegen zwischen sechs und sieben Tonnen. Sie können bis zu 60 Jahre alt werden. Später sieht man weitere Großtiere, zwei Flusspferde, auch Nilpferde genannt. Diese sind reine Pflanzenfresser und können eine Länge von 4,50 Metern, ein Gewicht von bis zu 4500  Kilogramm bei einer Schulterhöhe von 1,50 Meter erreichen. Obwohl sie sich überwiegend im Wasser aufhalten, fressen sie hauptsächlich Gras an Land. Im Opel-Zoo steht den Flusspferden, neben zwei Wasserbecken, eine Außenanlage zur Verfügung.
Insbesondere für viele Kinder ein "Muss" ist das Streichelgehege. Hier tummeln sich zutrauliche Esel, Schafe und Ziegen.

Für Bewunderer der gefiederten Freunde posieren Grau- und Mohrenkopfpapageien, Masken- und Flammenweber, Waffenkiebitze, Weißohrturakos, Purpurglanzstare, Trompeter-Hornvögel und Halsbandsittiche aus Afrika, Blaustirnamazonen aus Südamerika und Gelbwangenamazonen aus Mittelamerika, Schnee-Eulen aus der Polarregion und Habichtskäuze, die in Europa und Asien, ebenso wie der vom Aussterben bedrohte Kolkrabe.

Aus Afrika stammen auch die possierlichen Zwergmangusten, Warzenschweine, die im Freigehege turnende Brazzameerkatze, die an ihren weißen Bart und dem orangeroten Stirnband erkenntlich ist, die Tiefland-Nyalas, die Braune Hyäne und Erdmännchen.

Afrikanischer Elefant

Erdmännchen
Blauer Stachelleguan
Göttinger Minischwein beim Mittagsschlaf
Shetlandpony

Der majestätische Mitteleuropäische Rothirsch, dessen Geweih jährlich im Frühjahr abgeworfen und innerhalb von etwa fünf Monaten neu gebildet wird, die in nördlichen Ländern der Erde verbreiteten Elche, das Europäische Mufflon, deren Hörner beim Widder bis zu 75 cm lang werden, die scheue Europäische Wildkatze und der Europäische Nerz können aus nächster Nähe beobachtet werden.

Recht munter zu geht es auf einem Teich, in dessen Mitte sich ein Affenfreigehege befindet. Auf dem Wasser tummeln sich Nonnengänse (Weißwangengänse) aus der Arktis und auf der Insel treiben Brazzameerkatzen und Gibbon-Mischlinge ihr munteres Spiel.

Flamingos sind ebenso zu sehen wie der ebenfalls aus Afrika stammende Marabu, Nilgänse, ein Saruskranich und der vom Aussterben bedrohte Mesopotamische Damhirsch.

In Aquarien und Terrarien sind farbeprächtige Korallenfische, Australische Süßwasserkrokodile, Blaue Stachel- und Halsbandleguane, Skorpions-Krustenechsen sowie eine Königspython zu sehen.

Tierfutter

Kann gekauft werden. Auch unterwegs stehen mehrere Automaten zur Verfügung.

Spielplätze
Es sind mehrere Spielplätze, vom Autoscooter bis zum Abenteuerspielplatz vorhanden. Für Kleinkinder steht ein eigener Bereich zur Verfügung.

Babywickelraum/Behinderten WC
Beide Einrichtungen sind mehrfach vorhanden.

Gastronomie
Auf dem Gelände stehen Kioske und Restaurants zur Verfügung. Hervorzuheben ist die Lodge am Savannengehege mit einem guten Ausblick über das Gehege und das Rhein-Main-Gebiet.

Grillplätze

Auf den Spielplätzen befinden sich Grillplätze, die reserviert werden können. Telefon: 06173/79749

Kamel- und Ponyreiten
Von März bis Oktober wird für Kinder Kamel- und Ponyreiten angeboten.

Zoopädagogik
Es werden Führungen und Rallyes für Schulklassen, Kindergärten, Ferienspielgruppen, Geburtstagsfeiern, Betriebsausflüge und Seniorenfahrten angeboten. Telefon: 06173/78670

 

Opel-Zoo Kronberg im Taunus
Georg von Opel - Freigehege für Tierforschung e.V.
Königsteiner Straße 35
61476 Kronberg im Taunus
Tel.: 06173/ 325903-0

Lage:
An der B455 zwischen Königstein und Kronberg
Parkplätze: kostenfrei

ÖPNV:
S4 nach Kronberg-Bahnhof, von dort mit Linienbus 917 Richtung Falkenstein (Bedarfshaltestelle Opel-Zoo)

Öffnungszeiten
ganzjährig täglich.
Winterzeit: 9-17 Uhr
Sommerzeit: 9-18 Uhr
bzw. bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Hunde
dürfen an der kurzen Leine mitgeführt werden.

Eintrittspreise
Bitte unter
Tel.: 06173/ 325903-0
erfragen.


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