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Fasanerie Groß-Gerau

Park Fasanerie
In dem Park Fasanerie trifft man auf ausgedehnte Wege, einen Teich, auf Wiesen und Baumgruppen, einen Spielplatz für kleine Kinder sowie einen großzügig angelegten Abenteuerspielplatz. Auf dem Gelände werden längst keine Tiere mehr für Treibjagden gezüchtet. Er ist heute ein Ort zum Entspannen, zum Sporttreiben und zum Erholen.
Beagle Finley an der Leine erlaubt.

Tiergarten Fasanerie

Eingebettet in den Park ist der etwa 20.000 qm große Tierpark. In diesem kann man etwa 350 Tiere in 75 Arten, darunter Wildschweine, Zwergzebus, Hängebauchschweine, allerlei Wasservögel, Pfaue, Luchse, Störche, Wellensittiche und den "lachenden Hans", ein hübsch aussehender Vogel, sehen. Besonders im Frühjahr kann der Nachwuchs vieler Tiere bestaunt werden. Seien es die auf wackligen Beinen stehenden Zicklein oder die flaumigen Entenküken, die fast im Gleichschritt der Entenmama ins Wasser folgen. Es gibt immer etwas zu entdecken. An der Kasse kann man Tierfutter kaufen.
Gehege und Volieren sind überwiegend naturbelassen angelegt. Viele der Tiere laufen auch auf den Wegen herum. Manchmal kann man auch Pfaue außerhalb der Umfassungsmauer erleben, die bei der Annäherung von Menschen (und Hunden) laut schreiend in die Fasanerie zurückkehren.
Die Arbeiten werden überwiegend von ehrenamtlichen Vereinsmitgliedern, einem hauptamtlichen Tierpfleger und einer bezahlten Hilfskraft durchgeführt.
Hunde nicht erlaubt

Geschichte
Die Fasanerie entstand zwischen 1722 und 1726. Sie diente dem in Hessen ansässigen Adel und seinen Gästen als Jagd- und Erholungsgebiet. Das Revier beherbergte vorwiegend Fasane. Rot- und Damwild wurden dort für die Treibjagd aufgezogen.
Zu diesem Zeitpunkt enstanden in der Region mehrere Jagdschlösser wie Kranichstein, Mönchbruch und Wolfsgarten, die überwiegend der Parforcejad dienten. Diese Jagden, die zu Pferde und mit Hundemeuten durchgeführt wurden, zerstörten oftmals die Ernten der Bauern. Diese mussten außerdem Treiber- und Transportdienste leisten. Nachdem die Parforcejagden (nach 1800) an Bedeutung verloren hatte, kamen noch prominente Gäste, so der Zar von Bulgarien, auf Einladung der Darmstädter Großherzöge zur Fasanerie um in dem ummauerten Gelände Fasane zu jagen.

Mauer
Die hohe Umfassungsmauer besteht zum Teil aus den Überresten des in der Nähe liegenden Dornberger Schlosses, das im Februar 1689 von französischen Truppen zuerst besetzt und dann niedergebrannt wurde. Vieles spricht dafür, dass die Steine der Fasaneriemauer zuvor Bestandteil eines Römerkastells (81 - 96 .Chr.) waren. Dieses befand sich südlich des Fasaneriegeländes. Der überwiegende Teil der Steine stammt aus verschiedenen Steinbrüchen zwischen Dietzenbach und Heidelberg.
2009 wird die unter Naturschutz stehende Fasaneriemauer -zusammen mit dem Schloss Dornberg- Teil des Regionalparks. Teile der Mauerkrone der vier freigelegten Mauerbereiche wurden mit historischen Backsteinen neu aufgebaut und verfugt. So genannte "Petrographische Fenster" wurden geschaffen. Auf Tafeln erhält man Informationen zu verschiedenen, optisch betonten Gesteinsarten.
Bänke laden zum Verweilen ein. Von hier aus lassen sich auch gut Störche bei der Aufzucht ihrer Jungen beobachten.

Naturdenkmal
Die Pyramideneiche („Quercus robur Fastigiata“), ein etwa 90 Jahre alter und 30 Meter hoher Solitär, steht am Hauptkreuzweg inmitten der Fasanerie und ist wegen der „Naturgeschichte, Eigenart und Schönheit“ 2013 als Naturdenkmal ausgewiesen.

 


Reiher
Tapsiges Zicklein, Zwergziege
Schwarzschwan
Esel in der Fasanerie Groß-Gerau
Nutria, Heimat: Südamerika
Zwerzebu, Heimat: Asien

Nager
Bärlauch

Storch vor dem Petrographisches Fenster
Petrographisches Fenster mit Beagle Finley


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Tiergarten e.V. Fasanerie
Groß-Gerau

Gernsheimer Straße
64521 Groß-Gerau
Telefon 06152/55840
E-Mail

Anfahrt (ist ausgeschildert):
Der öffentlich zugängliche Park liegt direkt an der B 44, am südlichen Stadtrand von Groß-Gerau und grenzt mit der Südseite an den Stadtteil "Auf Esch".

Tiergarten
Öffnungszeiten
März bis Oktober:
täglich 9 - 18 Uhr

November bis Februar:
täglich 9 - 17 Uhr

Letzter Einlass: eine halbe Stunde vor Schließung.

Eintritt
Erwachsene:
3,50 Euro
Kinder ab 7:
2 Euro
Kinder von 3 - 6:
1,50 Euro
Kinder bis 3: frei


Veranstaltungen in der Fasanerie finden Sie in den
Veranstaltungstipps

Mittelaltermärkte
Fotostrecken:

Juni 2010

Juni 2013



Fotostrecke
Storch beim Sammeln von Nestmaterial, Flug zum Nest und ...

Beringung von Störchen


Pfau auf Brautschau
Ein Pfau aus dem Tiergarten der Fasanerie war offensichtlich auf Brautschau und besuchte Garten und Terrasse in der Bernhard-Lüdecke-Straße.
Fotos


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