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2011 ist die
14. Skulpturenausstellung
"Kunst-Stücke"
vom 7. August bis 11. September zu sehen.
11 Bildhauerinnen und Bildhauer zeigen Skulpturen und Installationen aus unterschiedlichen Werkstoffen. Die
Darstellungen reichen von minimalistisch abstrakten Sandsteinskulpturen über Wachsgebilde und in
den Bäumen schaukelnden Menschen bis hin zu mannhohen Streichhölzern und bekleideten
Bäumen.
Die Veranstaltung steht unter der Schirmherrschaft von Ottmar Hörl und wird gefördert und unterstützt
vom Kultursommer Südhessen und dem Verband der Galerien in Hessen und Rheinland-Pfalz.
Die Künstler
zeigen Skulpturen und Installationen aus Holz, Wachs, Holz und Flechtwerk, Sandstein, Epoxydharz, Lehm und Strohbau, Fahnenstoff, Stahlblech, Beton und Stahl.
Reinhard Buxel
„Gruppe“
aus 1994. Sie besteht aus 2 Teilen, jeweils 150 cm breit und insgesamt 6 Tonnen schwer.
Elvira Chevalier
Werk „Ohne Titel (Knoten)“. Es setzt sich mit dem Wesen der „Konfliktbewältigung“ auseinander und intendiert eine Interaktion mit dem Betrachter. Die aus Styropor
gefertigte und mit einer Wachsschicht bearbeitete Skulptur offenbart sich als eine scheinbar
organische Form mit gewindeähnlicher Struktur, die sich in sich selbst windet und dabei verknotet.
Immanuel Victor Eiselstein
Arbeiten aus Stahlblech, die alle 2011
entstanden sind, welches künstlich zum Oxidieren gebracht wurde. Nach ca. 6 Monaten wird diese
Oxydschicht endgültig versiegelt und der Oxidationsvorgang somit gestoppt. Die vier gezeigten
Arbeiten haben keine Titel, sondern tragen ihre Werkverzeichnisnummern z.B. IVE-A3A. Sie sind
232x100x100cm, 177x102x100cm, 213x100x100cm und 225x145x80 cm groß.
Jürgen Heinz
Arbeiten aus dem Jahr
2007: Stahlplatten die durch einfache/geringe Eingriffe ihre Lebendigkeit erhalten. Eingriffe
wie Spaltungen und Schichtungen bedienen sich dabei der in der reinen Materialität der
Werkstoffe verborgenen Reize.
Birgid
Helmy
Die Künstlering zeigt das Werk Springerin. Es handelt sich um
eine lebensgroße Arbeit aus glasfaserverstärktem Kunststoff mit Marmormehl. Die Arbeit ist farbig
bemaltund stammt aus dem Jahr 2009.
Ingrid B. Honneth
Installation aus
mannhohen Streichhölzern. Diese sind im Unterschied zu ihren hölzernen Vorbildern aus Epoxydharz,
welches in der Mitte einen Eisenstab, der in der Erde steckt, verbirgt.
Kathrin Rabenort
Installation „backlands“ aus
wetterbeständigem Fahnenstoff, der auf Zug mit Drahtseilen zwischen zwei Bäume gespannt
wird. Ergänzt wird die Präsentation durch das Werk arthropoda, ein Objekt, das mit
Schnüren an Ästen befestigt wird. Das dunkle Rot und die leicht schimmernde, changierende
Oberfläche stechen aus der grünen Umgebung hervor.
Ulla Reiss
Einem der Bäume im Park zieht
die Künstlerin eine Jacke aus Kakteenfasern an, einem anderen einen Mantel oder
eine Kapuzenjacke aus geflochtener Weide.
Titel: "Exoten, zieht Euch warm an!"
Kai Richter
Er baut dreidimensionale „Skulpturen“ in Kontakt und Auseinandersetzung mit den jeweiligen
Raumgegebenheiten. Er reagiert auf sie, verändert sie, akzentuiert sie und macht so die Räume als
Räume neu und anders erfahrbar.
Martina Schoder
Weiß gekalkt hebt sich der an sein botanisches Pilz-Vorbild “CoprinusComatus” (Schopf-
Tintling) erinnernde Giant Magic Mushroom gut sichtbar vom grünen Naturraum des Parks
ab. Der nicht begehbare Lehmbau lässt durch die Perforation dennoch visuell das Eindringen
in das Innere der Hohlform zu.
Daniel Stern
Die beiden Arbeiten aus Pfälzer Buntsandstein
entstanden 2009 im Rahmen seines Vordiploms an der Hochschule für Gestaltung in
Offenbach am Main. Sie sind jeweils aus einem Stück gearbeitet und ihre Silhouette verweist
auf den noch rohen, unbehauenen Findling. Die geometrisch herausgearbeiteten Formen
dagegen zitieren die Stücke und Quader, die normalerweise aus solchen
Blöcken in der Industrie gewonnen werden.
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Rahmenprogramm
Fr., 12. August – 21 Uhr
Folk Rock – Country Pop
„Claudia Rudek und Band“
Fr., 19. August bis
So., 21. August,
Fr. ab 15.00 Uhr
Sa. und So. 11 bis 16.30 Uhr,
„Kinderkunstwochenende“ mit
Filipe Mirante und Siggi Liersch
(Anmeldungen beim Sport- und Kulturamt, Tel. 06105-938-206, -208 oder -209)
Sa., 27. August – 19.45 Uhr
-Performance „Wenn Z…..“ mit Marco Weil anschließend
-Performance „Sturmwind“ mit Hans Bolz
Sa., 3. September – 20 Uhr
Jazz im Park
„Nic Demasow – Atmosphärisches Jazztrio zwischen Konzept und Experiment“
So., 11. September, 11 Uhr,
Finissage des Skulpturenparks mit Preisverleihung durch Barbara von
Stechow, Musikalische Begleitung: „Magic Sound Big-Band“
Bei allen Veranstaltungen steht das Bürgerhaus Mörfelden als Regenalternative zur Verfügung.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
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